Alte "Fabel" für mehr Selbstvertrauen: Gellert, "Der Blinde und der Lahme" - Stärken im Vordergrund
Jan 18, 2026
Wir zeigen hier, wie eine alte "Fabel" aus der Zeit der Aufklärung einen wichtigen Hinweis gibt: Nicht nur an seine Schwächen denken, sondern auch an die Stärken.
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Vorteil 1: Man besinnt sich auf seine Stärken.
Vorteil 2: Man gewinnt wieder mehr Selbstvertrauen.
Vorteil 3: Man kann dann gezielt nach einem "Austauschpartner" suchen , der einem helfen kann - und man selbst hat eben auch was zu bieten.
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Das erhöht die Chance auf einen Deal - und gemeinsamen Erfolg.
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Nicht vergessen: Wenn der andere einem hilft, bringt ihm das selbst auch ein noch besseres Gefühl.
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Die Dokumentation ist hier zu finden:
https://textaussage.de/video-zu-gellert-der-blinde-und-der-lahme
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0:00 – Einstieg: Was eine alte Fabel mit schlechter Stimmung zu tun hat
0:40 – Zwei verzweifelte Schüler treffen auf Freistein
1:12 – Vorstellung der Fabel: „Der Blinde und der Lahme“
2:44 – Was die Fabel mit uns zu tun hat
3:06 – Geselligkeit & Hilfe durch andere: Die Geburtstagsfeier-Metapher
4:15 – Provokanter Tipp: Arbeite an deinen Stärken, nicht an deinen Schwächen
5:12 – Selbstvertrauen durch Tauschhandel & gegenseitige Hilfe
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Ja, manchmal erlebt man unglaubliche
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Dinge. Da liest man eine alte Farbe, die
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wir gleich vorstellen werden, und stellt
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dann plötzlich fest, dass sie sogar
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gegen schlechte Stimmung heute noch
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wirken kann, zu mehr Selbstbewusstsein
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führt und zwar wie man es z.B. sich auf
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einer Geburtstagsfäte freut. Und am Ende
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werden wir auch noch zeigen, wie man
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hier so eine Art Pyramide für sein Leben
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aufbauen kann, auf dem es weitergeht,
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auch wenn es manchmal etwas schwierig
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ist. Schauen uns das mal an. Ja, dann
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steigen wir mal ein. Hier sieht man
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links ausnahmsweise mal zwei Kits, die
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nicht gut drauf sind, ne? Sie haben ein
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Problem und das ist nicht nur der Bus,
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der im Hintergrund wegfährt, sondern sie
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haben Probleme in einem Fach z.B. sind
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ganz verzweifelt, wissen nicht, wie sie
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weiterkommen sollen und dort treffen sie
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eben unseren Profi Freistein, der sitzt
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häufig an der Bushaltestelle und wartet
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eigentlich auf Leute, die vorbeikommen
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und ein Problem haben. Dann hat man so
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20 Minuten Zeit vielleicht, bis der
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nächste Bus kommt. Er hat do eine Idee
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und zwar kennt er eine alte Fabel, die
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heißt der Blinde und der Lahe. Die
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werden wir gleich vorstellen. Die ist
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ziemlich alt, aber wie sich herausstellt
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dann top aktuell für Leute, die gerade
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nicht gut drauf sind, an sich zweifeln,
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keinen Ausweg wissen. Es wird höchste
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Zeit, dass wir uns diese Fabel mal
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genauer anschauen. Ja, nun also endlich
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zu der Fabel. Ähm und zwar ist sie von
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einem Geller aus dem 18. Jahrhundert
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seit der Aufklärung, also eigentlich
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sehr, sehr alt. Wir stellen sie hier
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innerlich kurz vor und den Text und so
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weiter gibt es dann auf der Webseite
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natürlich auch und zwar der Blinde und
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der Lama haben wir schon gesagt und zwar
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ein Blinder. Das ist der hier links mit
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der müssen mal eine andere Farbe hier
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nehmen, damit das wieder besser zu sehen
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ist, ne? Der hat hier auch, wenn das
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jetzt klappen würde, so hat er eine
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Augenbinde
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und er trifft einen anderen Menschen und
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hofft natürlich auf Hilfe.
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Das Problem ist jetzt nur, wie sich
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herausstellt, der Mann ist lah, was der
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Blinde natürlich nicht sehen kann, aber
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er bekommt die überraschende Antwort.
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Sag mal, du hast doch starke Schultern
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und ich kann nicht gut laufen. Dann trag
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mich doch einfach. Ist vielleicht na da,
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kommt drauf an, wie lange der Weg ist
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und so weiter, aber warum sollte es
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nicht gehen, äh wenn man keine andere
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Möglichkeit habe? Und ich sagt er, zeige
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dir, wo es lang geht. Das ist ein Deal.
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Und wer hier mitdenkt, hat vielleicht
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schon eine Ahnung, was das mit uns zu
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tun hat oder wie gesagt mit diesen
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beiden Leuten, die da an der
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Bushaltestelle sind und ziemlich
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verzweifelt sind.
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Ja, kommen wir jetzt
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zu dem dritten Punkt.
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Und zwar spricht der Lessing, nicht
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Lessing natürlich, sondern Geller, der
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spricht von Geselligkeit. Das müssen
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hier mal hinkriegen. Geselligkeit und da
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fiel uns natürlich eine Geburtstagsparty
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ein, wie man sie hier z.B. sieht. Man
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sitzt zusammen und hin und wieder
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ergeben sich dann auch Fragen. Das sind
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die Frage, das ist das Fragezeichen
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hier. Wenn man Glück hat, wie der
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Blinde, dann trifft man auf jemanden mit
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einer Antwort. Das muss nicht immer so
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sein, aber häufig ist es so. Und ähm das
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Besondere ist jetzt, wenn jemand sich
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auf die nächste Geburtstagsfäte freut
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oder irgendeine andere Veranstaltung,
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dann denkt man eigentlich eher an sowas
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wie Geschenke, an einen schönen Abend,
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Freunde soll das natürlich heißen,
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wiedersehen. Aber eben dieses
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Zusammentreffen, diese Geselligkeit
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zeigt noch viel mehr, haben wir eben
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schon gesagt. Dort trifft man nämlich
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Menschen, die das ausgleichen, was einem
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fehlt. Eine bestimmte Information, ein
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Ratschlag oder ein Tipp oder so etwas.
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Und jetzt kommt das, was eben auch den
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beiden Leuten an der Bushaltestelle
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helfen kann. Und zwar, wir haben mal von
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einer Beraterin
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einen unglaublich provokativen Tipp
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gehört. Arbeite nicht an deinen
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Schwächen, sondern an deinen Stärken. Da
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wird natürlich jeder erstmal sagen, na
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ja, dann werden die Schwächen wohl
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bleiben. Aber es ist natürlich
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provokativ gemeint, aber der Spruch
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macht auf etwas Wichtiges aufmerksam,
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nämlich, dass jeder Mensch etwas kann,
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was ein anderer nicht kann. Man muss
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sich nur finden und man muss natürlich
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auch erstmal in einer anderen
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Einstellung sein als die beiden da an
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der Bushaltestelle am Anfang. Wenn man
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ganz verzweifelt ist, dann denkt man an
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nichts Positives mehr. Und darum ist es
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besser erstmal etwas suchen, was man
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selbst auch anbieten kann. Dann bekommt
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man nämlich Selbstvertrauen und dieses
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Selbstvertrauen braucht man für alles
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andere. Das weiß jeder, der schon mal in
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so einer Situation gewesen ist. Kommen
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wir jetzt zum letzten Punkt. Das sind
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die Lösungsvorschläge, was man sogar so
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einer alten Fabel, die eigent eine
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Parabel ist, weil dort ja Tiere keine
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Rolle spielen, aber der Verfasser selbst
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hat sie Fabel genannt. Dann soll das
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auch so sein. Sich nicht nur auf seine
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Schwäche konzentrieren, das ist dieser
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Ratschlag. Da kommt man nicht raus, dann
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ist man auch blockiert. Man kommt auf
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keine guten Ideen. Erstmal sich seiner
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Stärken bewusst werden ist ein alter
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Trick. erstmal sich ablenken, an was
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anderes denken und dann plötzlich sieht
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man wieder Licht am Ende des Tunnels,
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hat eine etwas bessere Stimmung,
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vielleicht sogar eine gute Stimmung und
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kann daraus Selbstvertrauen ziehen. Und
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das ist das Wichtigste eigentlich, was
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man braucht, um auch wieder auf eine
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bessere Schiene zu kommen und dann
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schauen, wer kann mir helfen. Das wird
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nicht immer auf einer Geburtstagsfä
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natürlich passieren. Da muss man auch
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gezielt mal jemanden ansprechen. Sag
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mal, du bist auch ganz gut in Mathe und
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so weiter. Ähm, könntest du mit dir ein
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bisschen helfen. Ich biete dir dafür an
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eine Aufgabe in Geschichte zu erledigen.
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Da kenne ich mich gut aus. Und dann kann
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man Glück haben und sich austauschen und
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beide haben etwas davon. Wir sind fest
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der Überzeugung, da findet sich immer
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etwas. Und jetzt kommt noch ein
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spezieller Tipp für den Unterricht für
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Lehrkräfte. Das haben wir früher mal im
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Unterricht ausprobiert. Lehrkräfte
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leiden darunter, dass sie das Gefühl
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haben, nur mit Leuten zu tun zu haben,
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die keine Ahnung von nichts haben. Tja,
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das kann man leicht ändern, indem man
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nämlich z.B. hier so eine Liste aus
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gibt, wie ich das damals getan habe. Das
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jetzt egal, was da drauf steht. Das
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waren also Grundbegriffe des
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Deutschunterrichtes, ne? Was ist eine
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Fabel eben, was ist Intention und so
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weiter. Ähm und dann hat man immer zwei
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Schüs haben dann immer ein oder zwei, je
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nachdem wie viel man brauchte von diesen
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Fragen übernommen. Haben sich da ein
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bisschen fit gemacht und wenn dann
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irgendwo diese Frage im Unterricht
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auftauchte, dann konnte man fragen, was
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ist denn überhaupt jetzt z.B.
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Konnotation oder so etwas und dann
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melden sich entweder zwei direkt oder
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zwei sind kurz erschrocken, aber greifen
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dann in ihre Unterlage und haben sofort
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den Zettel in der Hand, einen Blick
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drauf und sie erzählen das möglichst so,
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dass alle anderen davon etwas haben und
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plötzlich sind sie Experten. Das sollte
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man einfach mal ausprobieren und wenn
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die Lehrkraft selbst nicht drauf kommt
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und man wieder richtig rumstöt. habt ja
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keine Ahnung, wofür unterrichte ich
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überhaupt und so dann einfach sagen, wir
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hätten da eine Idee und wir sind gerne
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bereit dann auch behilflich zu sein,
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eine solche Idee dann konkret mal
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umzusetzen. Wir hoffen, dass es uns
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gelungen ist jetzt zu zeigen, dass diese
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alte äh Farbe eine ganze Menge positives
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enthält. Man muss nicht blind sein und
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auch nicht lah, um da etwas zu haben.
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Und hier links jetzt zu der Pyramide
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hier, damit ist einfach gemeint, man
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steht vor großen Herausforderungen und
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dann ist es wichtig, nicht einfach drauf
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loszustürmen. Ja, nicht alle können das
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hier recht so wie der Typ, der da direkt
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die hochsteicht, ne, fast senkrecht an
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der Wand, sondern man muss eben dann
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hier seinen Weg auch finden, sich mit
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anderen zusammenschließen an bestimmten
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Stellen und dann kann man das Ziel
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erreichen und zwar nacheinander viele
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Ziele und das macht eine Menge mit
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unserem Leben, wenn wir das Gefühl
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haben, dass wir etwas schaffen. Wie
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immer legen wir die ganze Dokumentation
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hier auf dieser Seite ab. Das muss no
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nicht abschreiben, das kommt in die
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Infos zum Video und wir werden hier dann
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einen Button hier oben rechts natürlich
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auch noch einrichten, dass man direkt
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anklicken kann. Dort wie immer
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Korrekturen, eventuell Ergänzungen, vor
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allen Dingen, wenn wir Fragen,
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Anregungen bekommen, die auf die wir
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dann eingehen und die wir auf die
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Website dann packen. Auf jeden Fall
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würde es uns freuen, wenn das hin und
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wieder eine bessere Stimmung erzeugt und
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dann eine Idee, was man tun kann und
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dann zu Erfolg und Selbstvertrauen
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führt. Wir wünschen auf jeden Fall da
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viel Erfolg. M.
#Teaching & Classroom Resources
#Self-Help & Motivational

