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Heute geht es mal wieder um gute Tipps,
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die man nicht unbedingt im Schulbuch
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findet, aber wenn man Glück hat, dann
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trifft man möglicherweise an der
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Bushaltestelle, während der eigene Bus
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schon weggefahren ist, unseren Profi
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Freistein und der hat immer eine gute
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Idee. Und in diesem Falle geht es um den
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Satz eines klugen Menschen. Es sind
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Kleinigkeiten, z.B. einzelne Stellen im
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Gedicht, die das Scheitern groß machen.
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Das heißt, am Ende ist die ganze
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Interpretation falsch oder zumindest
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nicht ganz in Ordnung, weil man eine
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bestimmte Sache nicht verstanden hat.
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Vor allen wenn man immer unruhiger wird
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und dann geht das am Ende eben schief,
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aber nicht mit uns, denn wir zeigen hier
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die Tricks, mit denen man auch mit
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schwierigen Stellen klarkommt. Wir gehen
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also davon aus, dass man ein Gedicht
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analysieren muss und zu dem Zweck muss
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man es natürlich erstmal verstehen. Wir
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werden gleich sehen, dass es da fünf
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Probleme geben kann, die wir einmal
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aufgeschlüsselt haben, aber die kann man
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gut lösen und wir zeigen, wie das geht.
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Aber das Problem null gewissermaßen ist,
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man muss erstmal versuchen, das Gedicht
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insgesamt zu verstehen, denn wenn man
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die Gesamtheit verstanden hat, die
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gesamte Aussage, kann man auch
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Einzelheiten und damit schwierige
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Stellen besser einschätzen und vor allen
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Dingen schützt das vor Seitensprüngen.
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Darunter verstehen wir immer so
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plötzliche Ideen, die man hat. Das
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könnte das und das sein und dann
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verfolgt man diese Idee und man ist
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letztlich in einer Sackgasse, weil das
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dem Gedicht gar nicht mehr entspricht.
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Schauen wir uns mal jetzt das Gedicht
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an, was wir uns ausgesucht haben. Es ist
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von Anette von Drost Hülsov und heißt am
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Turme. Ein ganz berühmtes Gedicht, ein
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sehr schönes Gedicht. Wir werden das
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nicht komplett vorstellen, sondern wir
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haben einfach bestimmte Dinge
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herausgegriffen. Dann sieht man auch
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gleich, wie man das machen kann. Z.B.
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ist die Perspektive wohl einer Frau,
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denn hier unten heißt das plötzlich:
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"Wäch ein Mann, doch mindestens nur."
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Das zweite ist dann, sie ist auf einem
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Balkon hoch oben an einem Turm. Die
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Nummer 3 ist, sie möchte sogar kämpfen.
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Hier ist die Rede auf Tod und Leben dann
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ringen. Sie ist zu jedem Risiko bereit
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und zwar etwas zwischen Jagd. Jagd haben
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wir hier das Wahrross, die lustige Beute
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und fünf auf Leben und Tod. Das hatten
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wir hier oben schon in der Zeile 8.
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Und äh das ganze drückt sie mit viel
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Fantasie aus. Wenn man sich die Strophen
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6, Strophen 2 und 3 anschaut, sieht man
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ganz viel Fantasie, was wir jetzt im
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entwickeln werden. Und wichtig ist am
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Ende der Schlusspunkt, nämlich die
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Klage. Das hat sich hier jetzt mal
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wieder ein bisschen selbständig gemacht.
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Wäre ich ein Jäger auf freier Flur, ein
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Stück nur von einem Soldaten? wäre ich
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ein Mann, doch mindestens nur, so würde
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der Himmel mir raten. Man sieht, das ist
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die Perspektive von 1842,
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als die Frauen noch nicht
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gleichberechtigte waren. Nun muss ich
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sitzen so fein und klar gleich einem
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artigen Kinde und darf nur heimlich
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lösen mein Haar und lassen es flattern
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im Winde, was sie also nur in dieser
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besonderen Sturmsituation oben auf dem
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Turm tun kann. Das einfachste Problem
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sind eigentlich unbekannte Wörter. Hier
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haben wir einmal das Wort Menade
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und wir haben das Wort Fand, ein wilder
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Geselle, das ist ganz wichtig da. Und
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bei solchen Wörtern hat man entweder ein
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Wörterbuch in der Klassenarbeit oder
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Klausur, man sollte auf jeden Fall
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vorher mit der Lehrkraft besprechen,
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dass alles notwendige angegeben wird und
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sonst auch gegebenfalls noch während der
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Klassenarbeiter Klausur an die Tafel
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geschrieben wird, damit alle den
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gleichen Stand haben. Und zu Hause, wenn
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man zu Hause das machen muss, kann man
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natürlich sehr gut die künstliche
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Intelligenz fragen. Vor allen Dingen,
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wenn man dann den Kontext auch
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mitliefert. Das heißt, die zwei, drei
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Zeilen drum herum oder die ganze
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Strophe, dann bekommt man einen guten
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Hinweis, wie dieses Wort hier zu
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verstehen ist. Das zweite Problem sind
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dann die Seitensprünge
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und da haben wir ein Beispiel hier
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rausgesucht. Da heißt es nämlich hier:
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"Oh Wilder Geselle, oh toller Fand, Fand
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ist so ein junger etwas stürmischer
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Mann, der nicht immer genügend überlegt.
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Ich möchte dich kräftig umschlingen. Ja,
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umarmen heißt das hier. Ja, wohl. Da
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können wir auf den Gedanken kommen, oh,
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das ist ein Liebesgedicht." Und das wäre
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ganz gefährlich, weil man, wenn man das
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ganze Gedicht schon überblickt hat, wie
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wir das getan haben, sieht man, es geht
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hier nicht um ein Liebesgedicht, sonder
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um das Klagelied einer Frau, die ihre
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Träume nicht verwirklichen kann. Der
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wilde Geselle ist also der Sturm, oh
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wilder Geselle, denn sie spricht ja hier
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den Sturm an, um den geht es hier. Und
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das muss man eben dann einfach aus dem
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Zusammenhang des Textes herausholen. Wir
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kommen dann zum Problem Nummer 3. Eigene
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Deutungen sind immer nötig, wenn eine
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Textstelle nicht absolut verständlich
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ist. Z.B. heißt es hier auf Leben und
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Tod. Was heißt das wirklich? Und man
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sieht dann, das ist eine äh Übertreibung
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natürlich, denn etwas weiter unten ist
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dann nur noch die Rede vom Jagen und
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einer lustigen Beute. Das heißt, man
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kann hier durchaus deutlich machen, dass
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hier ganz tiefe Gefühle ausgedrückt
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werden. Dabei wird aber übertrieben und
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übertrieben wird auch dann durchaus hier
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in diesen Zeilen, wenn wir z.B. sehen,
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dass da ein Schiff z.B. wie eine Seemöwe
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über das brandende Riff äh fliegt. Das
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ist natürlich in der Realität völlig
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unmöglich, aber natürlich in der
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Fantasie eines Gedichtes darf das
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natürlich sein. Noch eine kleine
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Ergänzung. Unrealistisch ist natürlich
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auch die Verbindung von Wahlros hier und
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Das bezieht sich ja wohl hier auf die
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Südsee und die Wahlrosse sind dann wohl
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etwas anders. Dann kommen wir am Schluss
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noch zu dem Problem 5. Das ist insofern
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ganz interessant, weil es hier am Ende
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heißt, nun muss ich sitzen so fein und
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klar gleich einem artigen Kinde. Und in
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so einer Situation bei einem solchen
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Wort oder Wendung versetzt man sich am
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besten in eine entsprechende Situation.
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Man stell sich vor, so ein Nachmittags
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Kaffee trinken und das Kind soll artig
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sein. Das darf eben nicht so sein, wie
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die Frau auf dem Turm jetzt hier gerne
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wäre, sondern es muss fein sein, es muss
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klar sein, es muss sich vernünftig
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ausdrücken oder gewählt und dort darf
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man eben nur heimlich lösen. Mein Haar,
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das ist wieder hier dann das lyrische
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Ich und lassen es flattern im Winde und
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da wird also ganz deutlich, um welche
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Situation es sich handelt und dass
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dieses artig im völligen Gegensatz steht
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zu der Wildheit, die diese Frau sich
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wünscht. Damit unsere Tipps gut im
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Gedächtnis bleiben, haben wir hier
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dieses Schaubild entwickelt. Das ist so
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aufgebaut, wie es von der Reihenfolge
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her auch sein könnte. Die Nummer 1 ist
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unklare Begriffe klären oder klären
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lassen hier von der Lehrkraft, die
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natürlich den größeren Überblick hat.
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Und am besten ist das, wenn man vor
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einer Arbeit das mit der Lehrkraft
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abspricht, damit die sich drauf
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einstellt, wirklich schaut, welche
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werden nicht verstanden und müssen dann
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eben aufgelistet werden. Und zu Hause
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hatten wir gesagt, kann man die KI sehr
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gut nutzen. Dann der Hinweis: Als erstes
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ein vorläufiges Gesamtverständnis des
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Gedichtes entwickeln, weil dann unklare
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Stellen eher deutlich werden. Vor allen
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Dingen, wenn man den unmittelbaren
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Kontext einbezieht, das sind die Zeilen,
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die direkt drumrum stehen, wie bei
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diesem Willen, Gesellen und dem Sturm
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z.B. Manchmal kann es auch sein, bei
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diesem Gedicht ist das weniger der Fall.
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Bei modernen Gedichten ist es ganz
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extrem zum Teil, dass man bestimmte
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Stellen gar nicht genau erklären kann
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vom Gedicht aus und dann darf man
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Vermutungen anstellen, aber die sollten
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der Erklärung dienen. Das heißt, sie
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sollten nah am Text sein und das sollte
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man auch deutlich machen. Dann kann
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dabei nicht viel schiefgehen. Auf gar
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keinen Fall sollte man einen
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Seitensprung machen. Man hat in der
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dritten Zeile die Idee, ja, das geht
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hier gegen den Krieg. So haben wir das
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mal erlebt. Da war nur die Farbe rot und
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das war Blut und dann Krieg und so
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weiter. Das muss man unbedingt vermeiden
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und darum solche Ideen, die man hat,
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immer am Text absichern. Wie immer legen
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wir das Ganze hier auf einer Seite ab.
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Wir werden hier auch dann entsprechend
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noch einen Button oben auch einrichten,
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dass man das direkt anklicken kann. Dort
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gegebenenfalls Korrekturen, wenn wir
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Fehler gemacht haben, irgendwo was nicht
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ganz richtig war, Ergänzungen und auch
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gerne Antworten auf Fragen. Darüber
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freuen wir uns immer und das hilft uns
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dann auch weiter. Auf jeden Fall
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wünschen wir viel Erfolg demnächst. Vor
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allen Dingen, wenn ein Gedicht auftaucht
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mit irgendwelchen nicht ganz klaren
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Stellen, dann haben wir hoffentlich hier
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die Tipps geliefert, die einem dann
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helfen. Und das wünschen wir viel