Leserbrief schreiben – Keine Ahnung? Mit dieser Methode knackst du jedes Thema! (Trainingstipps)
Apr 3, 2026
Schluss mit der Angst vor einem "fremden" Thema bei einer Leserbrief-Aufgabe.
---
In diesem Video zeige ich dir, wie du die "künstliche Situation" einer Klassenarbeit meisterst – selbst wenn du vom Thema des Leserbriefs noch nie gehört hast.
Was dich im Video erwartet:
Die Umkleideraum-Methode: Warum du dir nur einen konkreten Ort vorstellen musst, um sofort Argumente zu finden.
Die Geheimwaffe "Alternative": Warum ein einfacher Schlüssel manchmal besser ist als eine teure Kamera (und wie dir das im Text hilft).
KI im Unterricht: Wie du ChatGPT & Co. als Sparringspartner nutzt, ohne dein eigenes Denken auszuschalten (Das KI-Logbuch).
Dein Minimal-Zettel: 5 Punkte, die du dir vor der Arbeit merkst und sofort aufs Blatt schreibst.
Das Wichtigste für dich:
Ein Leserbrief ist keine trockene Erörterung, sondern DEINE persönliche Auseinandersetzung (dein Punktum). Ich erkläre dir, wie du dein persönliches Interesse mit den Fakten (dem Studium) verbindest.
Weiterführende Infos & den Minimal-Zettel zum Kopieren findest du hier:
https://textaussage.de/leserbrief-schreiben-keine-ahnung-teil-2-training
Show More Show Less View Video Transcript
0:01
Ja, unser Profi Freistein ist mal wieder
0:05
zugange und erklärt jemandem, wie man
0:09
einen Leserbericht schreiben kann. Das
0:11
kriegt man überall erklärt eigentlich,
0:13
aber die Frage ist, was tut man, wenn
0:15
man keine Ahnung hat von dem, worum es
0:18
da geht und wir zeigen hier, wie man
0:20
diese Ahnung schnell bekommen kann. Und
0:23
der entscheidende Trick ist dabei, man
0:25
muss sich da in die Situation
0:27
hineinversetzen, um die es geht, um so
0:30
eine konkrete Vorstellung auch zu haben.
0:32
Wir haben uns hier zwei Situationen
0:34
ausgedacht. Hier geht's einmal um die
0:37
Umkleide Kabine in der Sporthalle. Da
0:41
können unter Umständen Kameras
0:43
aufgestellt werden, um da bestimmte
0:45
Dinge zu verhindern. Und die andere
0:48
Frage ist ganz modern. Da geht's nämlich
0:51
darum, wie man mit der KI umgeht. Und
0:54
jetzt sehen wir mal, wie man das am
0:56
besten hinbekommt.
0:58
Dieses Video ist eigentlich eine
1:00
Fortsetzung eines ersten Videos, dass
1:03
wir äh nicht 2028, ja doch, na heutiger
1:07
Tag wohl. Jedenfalls ist das schon
1:09
ziemlich alt und da haben wir immerhin
1:12
31 000 Aufrufe gehabt. Das kam also
1:14
anscheinend dann ganz gut an. Und da
1:16
haben wir zum ersten Mal die Frage
1:18
geklärt. Wie sieht das aus, wenn man
1:19
keine Ahnung hat und es in einer
1:21
Klassenarbeit um Leserbriefe geht? Denn
1:24
die werden normalerweise ja in der
1:26
Realität freiwillig geschrieben. Man hat
1:28
sich aufgeregt, ist begeistert, will zu
1:30
irgendetwas etwas beitragen zu einem
1:32
Thema und dann kann man natürlich dazu
1:35
leicht etwas schreiben. Man hat etwas
1:38
beizutragen. In der Schule ist das eine
1:40
sehr künstliche Situation, ne? Da wird
1:43
einem ein Thema vorgegeben und die Frage
1:45
ist, wie geht man damit um? Wir sprechen
1:47
hier von einer fremden Situation und wir
1:50
hatten schon gesagt, hineinversetzen ist
1:52
der Schlüssel. Man stellt sich vor, was
1:55
man in der Situation gut finden kann,
1:57
was man nicht gut finden kann, was
1:59
andere möglicherweise auch da Probleme
2:02
für Probleme haben damit. Und man
2:04
überlegt auch, ob es nicht noch andere
2:06
Möglichkeiten gibt, als nur die eine,
2:09
die da vorgestellt wird. Und wir bringen
2:12
hier Trainingsbeispielthemen
2:15
und zeigen, wie das gehen kann.
2:19
So, inzwischen haben wir das auch
2:21
geklärt mit der Jahreszahl etwas
2:23
durcheinander hier. Das Video ist damals
2:25
2018 gedreht worden und das sind also 7
2:28
Jahre schon etwas älter, aber es kommt
2:30
immer noch gut an und wir wollen das
2:32
jetzt einfach nur weiterentwickeln und
2:35
machen das so, indem wir einen ersten
2:37
Fall durchspielen. Das ist ein Thema,
2:40
was häufig schon dranekommen ist, aber
2:42
doch immer wieder auch verwendet wird.
2:43
Das bleibt ja aktuell. Das sind
2:45
Überwachungskameras in der Schule. Und
2:48
hier haben wir eine Situation äh
2:50
genommen. Das ist ein Umkleideraum. Äh
2:52
und wir werden gleich sehen, dass es
2:54
hier der Techniker, der da eine Kamera
2:57
anbringen will und rechts wird ein
2:58
Lehrer gleich noch eine Rolle spielen.
3:02
Ähm, die beiden Gegenpositionen sind
3:04
ganz klar. Es geht darum äh möglichst
3:07
Diebschäde zu verhindern, Beschädigungen
3:09
und ähnliche Dinge. Und Kontra ist eben,
3:12
es geht um die Privatsphäre der Schüss.
3:14
So nennen wir mal Schüler und
3:15
Schülerinnen und alle anderen, die sich
3:17
angesprochen fühlen.
3:19
Und äh das war eben diese konkrete
3:21
Situation, in die man sich auch
3:23
hineinvetzen kann. Und dann kommt man
3:25
eben auf Ideen und man stellt sich
3:28
konkret das Ganze vor. Dann hat man
3:30
sofort die Sache mit der
3:31
Diebstahlsgefahr,
3:33
aber auch Verschmutzung, Beschädigung
3:35
oder einem Schüler, einem anderen wird
3:37
etwas in die Tasche gesteckt, dass dann
3:39
Probleme verursacht. Das spricht alles
3:41
dafür. Problem dabei ist natürlich äh
3:44
das ist relativ teuer. Es funktioniert
3:47
im dritten Fall natürlich in die Tasche.
3:49
Stecken da überhaupt auch gar nicht,
3:51
weil es ja nicht rechtzeitig auffällt.
3:54
Äh und dann ist es zu spät. Und auch bei
3:56
einem Diebstahl kann es sein, dass das
3:58
erst später auffällt, aber gut, dann
3:59
kommt man unter Umstände auf den
4:00
Gedanken jetzt da den Überwachungsfilm
4:02
dann ablaufen zu lassen und dann sieht
4:04
man was da geschehen ist.
4:07
Dann die Alternative. Wir sprachen
4:09
davon, es ist immer wichtig, sich nicht
4:11
in so ein Dilemma hinein ähm führen zu
4:14
lassen, sondern auch noch andere
4:16
Möglichkeiten zu sehen. Die Lehrkraft
4:18
kann doch einfach den Raum abschließen
4:20
und das ist hier oben der Schlüssel, den
4:23
die KI, wir haben das Google Gamy
4:25
zeichnen lassen, dann hier natürlich
4:27
schon in der Hand hat die Lehrkraft und
4:30
da ist der Schutz sogar natürlich noch
4:32
größer. Man kann auch nichts heimlich da
4:33
irgendwie reinstecken oder sonst
4:35
irgendetwas. Ähm, aber es bleibt das
4:38
Problem natürlich, Schlüssel sind nicht
4:40
geeignet etwa bei Toiletten, ne? Denn
4:43
den Toilettenzugang, auch den Vorraum
4:45
kann man normalerweise natürlich nicht
4:47
abschließen. Ja, und auf diese Dinge
4:49
kann man entsprechend eingehen. Man
4:50
sieht also, dass man von der Situation
4:53
aus dann auch zu einer anderen Situation
4:55
kommt. Man muss sich fragen, ist denn
4:57
der Schlüssel immer ein Problem oder
4:58
gibt es auch möglicherweise Räume in der
5:00
Schule, die offen bleiben müssen und
5:03
trotzdem verschmutzt werden können oder
5:05
etwas? ähnliches.
5:08
Ja, kommen wir jetzt zur zweiten
5:10
Situation. Da geht es um die Nutzung
5:12
künstlichen Intelligenz im Unterricht.
5:15
im Jahre 2026 ä wirzwischen schon haben,
5:20
ähm ist das immer noch ein bisschen
5:22
umstritten. Es gibt immer mehr
5:23
Lehrkräfte, die damit auch arbeiten,
5:26
aber andere wehren sich auch dagegen und
5:28
da gibt es auch natürlich gute Gründe.
5:31
Vor allen Dingen hier der Kontragrund,
5:32
der Hauptgrund ist ja, man trainiert die
5:35
Sachen nicht mehr selbst, wenn man die
5:36
KI gleich eine Inhaltsangabe schreiben
5:38
lässt, z.B. Wie sieht das dann aus? Äh
5:42
und pro ist natürlich, dass die KI
5:44
Nutzung genau dieses Problem, dass man
5:47
Dinge auch noch können muss bis zu einem
5:49
bestimmten Punkt und trotzdem die KI
5:52
dann eben nutzt und die eigentliche
5:53
Arbeit häufig machen lässt. Das wird ja
5:55
das Problem der Zukunft sein und das
5:58
kann man schön an einem Beispiel
6:00
entwickeln, wenn man zu einem Text
6:02
nämlich Stellung nehmen äh soll. Da gibt
6:06
es nämlich eine besondere Möglichkeit
6:09
und darum auch hier bei den Ideen. Man
6:10
sucht also auch hier nach einem
6:12
Kompromiss zwischen KI nutzen, KI gar
6:15
nicht nutzen. Äh und dann kommt man auf
6:18
die Idee, dass man selbst erstmal nach
6:21
entsprechenden Stellen im Text suchen
6:24
sollte. Der erste Schritt sollte also in
6:26
vielen Fällen nicht sein. Gleich ne die
6:29
Aufgabe der KI geben, Ergebnis holen,
6:33
ausdrucken, abschreiben oder sonst
6:34
etwas. Das kann nicht die Lösung sein.
6:38
Als erstes überlegt man selbst, was
6:40
erkenne ich in dem Text, zu dem ich
6:41
selbst Stellung nehmen könnte. Dann erst
6:44
gibt man der KI den entsprechenden
6:47
Auftrag und jetzt kommt der nächste
6:49
Punkt.
6:50
Das Ergebnis überprüft man dann unter
6:52
den folgenden Gesichtspunkten.
6:55
Worauf hätte ich auch kommen müssen, das
6:57
ist ganz wichtig für die Zukunft. Warum
6:59
habe ich an diese entscheidende Sache
7:01
nicht gedacht?
7:03
Dann was werde ich mir ab jetzt gerne
7:05
merken? Ja, das war für mich nicht so
7:08
klar. Jetzt habe ich es aber auch im
7:10
Kopf. So kommt man weiter und lernt
7:12
etwas. Und dann der letzte Punkt ist
7:15
eben dann was überzeugt mich nicht? Was
7:18
wäre mir stattdessen besonders wichtig?
7:21
Und hier müssen wir zwei können wir zwei
7:24
Begriffe einfügen, die ein bisschen
7:25
komisch erstmal sind. Punktum ist das,
7:27
was mich betrifft, was mich sticht. Beim
7:30
Arzt gibt es die Möglichkeit, punktiert
7:31
zu werden, um eine Gewebeprobe zu
7:33
entnehmen oder so etwas. Ähm, das tut
7:36
auch ein bisschen weh, vielleicht bei
7:37
irgendetwas, ne? Und dann schreibt man
7:38
immer ein Leserbrief, weil man sich
7:40
geärgert hat. Das ist das Punktum. Und
7:43
Studium hat nichts zu tun mit dem
7:45
normalen Studium, sondern hiermit ist
7:46
gemeint, dass man alle Aspekte studiert,
7:50
einbringen muss und das ist eben bei
7:53
einer Erörterung äh der Fall. Da sollte
7:56
man an möglichst alles Wichtige denken.
7:59
Beim Punktum dagegen geht's darum, was
8:02
mich betrifft.
8:05
Ja, jetzt geht's um die Frage, was man
8:07
sich merken äh könnte und wir freuen uns
8:10
immer, wenn das so etwa fünf Punkte
8:12
sind. Ganz wichtig ist die Vorlage
8:14
aufmerksam lesen. Ganz egal, ob es ein
8:16
Artikel ist in der Zeitung oder der
8:18
Leserbrief eines anderen. Alle Infos
8:20
nutzen, die da drin sind. Beim
8:22
Zeitungsartikel hat man meistens schon
8:23
sehr viel, also eher schon etwas
8:25
Richtung Studium. Ähm bei einem anderen
8:28
Lesebrief hat man nur ein Punktum, was
8:30
den anderen eben interessiert hat. Da
8:32
muss man dann selbst unter Umständen
8:34
sich noch einiges überlegen, woran der
8:36
verständlicherweise nicht gedacht hat.
8:38
Und am besten ist es immer sich in
8:40
solche Situationen hineinzuversetzen.
8:43
Wir nennen das immer Konkretisierung. Da
8:46
werden die Dinge anschaulich, ne? Man
8:48
sieht auch alle möglichen Dinge, die
8:49
dazu gehören. Dazu gehört ein bisschen
8:51
Fantasie natürlich. Schön ist, wenn man
8:53
sich erinnern kann an eigene Situationen
8:56
oder Infos aus Gesprächen, einem noch
8:59
einfallen. Wichtig auch immer Zeitung
9:01
lesen oder Internet, ne, oder andere
9:04
Informationsquellen, dass man möglichst
9:06
ungefähr ein breites Bild hat von dem,
9:08
was in der Welt so läuft.
9:11
Dann geht's um die Frage, was würde mir
9:13
gefallen? Mein Punktum, was würde mir
9:15
gefallen, was nicht? Welche Probleme
9:18
könnten aber auch andere sehen, ja, die
9:20
vielleicht da ein bisschen weniger, wie
9:22
soll man sagen, äh aushalten können,
9:24
schon sich schneller aufregen. Da muss
9:26
man auch ein bisschen anders mit umgehen
9:28
und das sollte man natürlich auch
9:29
berücksichtigen, sonst wirkt der
9:30
Leserbrief natürlich bei dem Problem
9:33
nicht. Dann das Problem anerkennen,
9:37
immer grundsätzlich erstmal sagen, ja,
9:39
das ist eine ernste Sache, über die
9:41
sollte man ähm sich austauschen. Äh hier
9:44
unten haben wir noch mal den
9:45
Umkleideraum. Ähm hier links, da hatten
9:48
wir das, dass es auch eine andere
9:50
Möglichkeit gibt eben statt der Kamera
9:52
auch der Lehrer schließt ab. Oder eben
9:55
hier bei der KI Nutzung hatten wir
9:57
festgestellt, da liegt die Lösung eher
10:01
darin, dass man den Umgang mit der KI
10:03
etwas ändert. Am Anfang also erstmal den
10:06
menschlichen Verstand etwas nutzt, dann
10:08
kommt der die KI und dann nutzt man
10:11
wieder den menschlichen Verstand. Dann
10:14
hätten wir die Sache mit den
10:15
Alternativen und diese Kompromisslösung,
10:18
die wir eben entwickelt haben. Wir haben
10:21
das hier mal in ein Schaubild äh
10:22
gepackt. Hier links haben wir den
10:25
Schüler. Äh bei dem Schüler ist ganz
10:27
wichtig, er muss natürlich
10:28
berücksichtigen Aufgabe Leserbrief sich
10:31
hineinversetzen, haben wir gesagt. Das
10:33
kann man sich auch so schön merken, aber
10:35
auch immer dran denken, was ist mein
10:37
Punktum hier? Was ist das, was mich
10:40
dabei besonders interessiert? Und
10:43
eventuell dann auch hier oben die
10:44
Alternativen äh suchen. Und wir kommen
10:48
dann zur Lehrkraft. Ja, auch die äh ist
10:51
ja mit verantwortlich zuständig für
10:54
einen erfolgreichen Lernprozess.
10:57
einmal inhaltlich auf ein Thema
11:00
vorbereiten oder die Infos mitliefern
11:03
oder man nimmt in einen Artikel, wo fast
11:06
alles drin steht und dann muss man nur
11:08
noch schauen, wie man die einzelnen
11:10
Sachen persönlich dann bewertet. Und auf
11:13
jeden Fall ist klar, es muss ein
11:15
gemeinsames Verständnis da sein. Ein
11:17
Leserbrief ist keine Erörterung, sondern
11:20
da geht's um die persönliche Sicht am
11:23
Ende. Aber man muss natürlich auch das
11:25
möglichst nachvollziehbar gestalten. Die
11:28
Frage ist, wie es jetzt weitergehen
11:31
könnte. Dieses zweite Video haben wir
11:33
jetzt ja gemacht, um in den
11:34
Trainingsbereich so etwas reinzugehen.
11:36
Nicht nur an einem Beispiel es zu
11:38
machen, sondern zu zeigen, wie kann man
11:40
hier auf diese Art und Weise mit allen
11:43
möglichen Themen mehr oder weniger
11:44
klarkommen. Und wir freuen uns natürlich
11:46
über Fragen entweder im Videokommentar
11:49
oder eben auf der Dokuite. Diese Dokuite
11:52
legen wir wie immer hier ab und werden
11:55
das natürlich auch hier noch über einen
11:57
Button dann
11:59
direkt anspringbar machen. Dort event
12:01
Korrekturen auch Ergänzungen und vor
12:03
allen Dingen weitere Beispiele. Das ist
12:05
das, was wir uns überlegt haben und
12:07
lassen uns noch mehr einfallen, denn wir
12:10
gehen ja nicht nur von dem aus, was in
12:12
allen Büchern immer schon steht, sondern
12:13
wir nennen das ja Beyond the Books. Das
12:15
heißt, wir versuchen auch selbst noch
12:17
Dinge zu entdecken und zu finden. Und
12:19
wir würden natürlich auch freuen, wenn
12:22
unser Videokanal schnell Durchblicken
12:24
dann entsprechend auch weiter empfohlen
12:26
wird. Auf jeden Fall wünschen wir viel
12:28
Erfolg und freuen uns über entsprechende
12:30
Anregungen und Wünsche von euch.

