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Heute bringen wir mal wieder unseren Mr.
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hier ins Spiel. Der gibt ja gerne
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Erfahrungen weiter und manche davon sind
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sogar so interessant, dass sie einem im
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Leben weiterhelfen können. Und heute
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geht es darum, wie man manchen Stress
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vermeiden kann und das Leben sogar
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Und ganz nebenbei erklären wir hier,
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was ist mit dem Unterschied zwischen
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und Kunstwerk auf sich hat und warum
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dieser Unterschied sogar die menschliche
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Intelligenz retten kann. Also, dann
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legen wir mal los. Schauen wir uns
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zunächst mal dieses Bild an. Eine ganz
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normale Alltagssituation.
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Jemand hier ist stark interessiert an
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alten Fotos, die da gefunden worden sind
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und auf der anderen Seite eben jemand,
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den das überhaupt nicht interessiert,
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der das langweilig findet, kennt man
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Nicht so oft passiert das, was einem
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Mann namens Roland Bartes 1980 klar
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geworden ist, nämlich es gibt zwei Arten
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der Wahrnehmung und er hat eine solche
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Situation vor Augen gehabt und hat es
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daran klar gemacht. Es gibt auf der
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einen Seite das Studium, das hat nichts
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zu tun mit Universität, sondern da geht
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es nur um den sachlichen Blick aufs
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Ganze. Ja, der junge Mann links hat sich
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das dann so angeschaut und hat sein
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Urteil, gefällt, interessiert nicht.
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Oder stellen wir uns eine Situation vor,
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da schaut man sich eine mögliche neue
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Wohnung an. Man hat auch einen Experten
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mitgenommen, der führt das alles auf,
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also macht dieses Studium und stellt
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dann fest, ja, ganz in Ordnung, aber das
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und das und das, es sieht also eher
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nicht so gut aus. Und dann plötzlich
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meinetwegen auch wieder hier die Frau äh
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sagt: "Nee, nee, nee, nee, nee. Also,
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ich finde das fantastisch." Und dann
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geht sie ans Fenster und zeigt raus der
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Park da und dahinter der See und dann
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stellt sich heraus, das ist ihr Punktum.
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Mit Punktum ist gemeint, was einen
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punktiert. Das ist ja ein medizinischer
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Begriff, auf den wir nicht näher
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eingehen wollen, aber der bedeutet, dass
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einem etwas unter die Haut geht. Und
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diese Frau guckt raus, Künstlerin, sagt
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genau, hier will ich malen oder etwas
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vergleichbares machen. Und dieser
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persönliche Treffer, der kann am Ende
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dann stärker ähm gewertet werden und
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wiegen als alles andere, was da auch
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eine Rolle spielt. Dann kommen wir jetzt
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mal zu diesem Bild und zu der Frage
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Gerümpe oder Schrott haben wir das
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inzwischen sogar genannt, weil das
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eigentlich im Kopf dieses Mannes sich
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abspielt. Die beiden sind auf einer
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Wanderung, ne, er möchte zu einer Burg
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und ähm weiß natürlich ja seine Frau.
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Und damit sind wir wieder bei der
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die sieht immer so Möglichkeiten aus
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einem äh alten Stück scheinbaren Schrott
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etwas Schönes hier oben zu machen, ein
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Kunstwerk. Und das macht eben deutlich,
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dass jeder Mensch seine Welt betrachtet
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durch eine ganz bestimmte Brille und die
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hängt mit der persönlichen Lebenswelt
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zusammen. Welche Erfahrungen hat man
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gemacht? Was sind die Interessen? Und
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das ist ein entscheidender Punkt und ein
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anderer kann das nicht ohne weites
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nachvollziehen und da ist dann auch ein
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bisschen Toleranz gefragt. Und jetzt
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gehen wir zu dem entscheidenden Punkt
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über, den wir hier auch noch sehen. Die
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Maschine, also ein Sprachmodell, die
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künstliche Intelligenz, die liefert bei
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einer Standardfrage, kannst du mir mal
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das und das erklären und so weiter, den
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Standardblick natürlich auch das
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Wenn die KI aber genau das liefern soll,
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was einen interessiert, dann muss man
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alles das, was die KI dafür braucht, im
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Promt eben mitliefern. Man sieht also
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diese Unterscheidung zwischen Studium
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allgemein normal und Punktum speziell
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persönlich spielt sogar beim Umgang mit
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der künstlichen Intelligenz eine Rolle.
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So einfach kann die Welt sein, wenn man
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z.B. entweder selbst drauf gekommen ist
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oder sich von Roland Bartes anregen
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lässt, diese beiden Dinge zu
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unterscheiden. Und ganz nebenbei macht
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er deutlich, was das Besondere bei der
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menschlichen Intelligenz immer bleiben
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wird. Die künstliche Intelligenz wird
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nie die gesamte Lebenswelt eines
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Menschen ergreifen, abgreifen können,
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aufnehmen äh können. So viel Daten
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lassen sich gar nicht verarbeiten. Die
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ändern sich ja auch pausenlos. Das
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heißt, der Mensch wird also in diesen
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Bereichen, wo es um seine Lebenswelt
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geht, seine Erfahrungen, seine
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Interessen, immer die Nase vorn haben
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und das ist auch eine gute Nachricht für
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uns Menschen. Wie immer legen wir die
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Informationen dazu, was uns noch so
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einfällt auf dieser Seite ab. Die
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verlinken wir natürlich entsprechend
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auch dort. Korrekturen, Ergänzungen,
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Beantwortungsfragen. Wir freuen uns
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natürlich vor allen Dingen, wenn andere
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Leute auch da diese Erfahrung mal
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gemacht haben. Wenn man z.B. zu einem
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Gedicht etwas sagte oder eine Frage hat.
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Äh und der andere antwortet dann darauf,
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du das kannst du doch bei Google einfach
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oder bei der KI eben nachfragen. Ja,
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aber die persönliche Sicht auf die Dinge
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ist auch wichtig und wir freuen uns,
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wenn das weiter eine Rolle spielt und
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hin und wieder an Roland Bartes gedacht
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wird und seine Unterscheidung zwischen
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Punktum und Studium. Und dabei wünschen