Wer duscht, dem fällt was ein - warum rettende Einfälle dann kommen, wenn man nicht daran denkt.
Jun 4, 2026
Warum fällt einem unter der Dusche plötzlich ein, was man stundenlang vergeblich gesucht hat? Anders Freistein erklärt, was dabei im Gehirn passiert – und warum Ablenkung manchmal die beste Strategie ist.
Drei Beispiele aus dem Alltag zeigen, wie das Gehirn im Hintergrund weiterarbeitet, während wir gar nicht mehr an ein Problem denken. Der Fachbegriff dafür ist Inkubationseffekt – aber das Phänomen kennt jeder.
Anders Freistein, pensionierter Deutschlehrer, nimmt das ernst: Wer duscht, der duscht nicht einfach nur. Manchmal denkt er dabei gründlicher als am Schreibtisch.
Mehr dazu auf: https://textaussage.de/freisteins-tipps-duschen-gute-ideen
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0:00 Einleitung – das Problem und die ungewöhnliche Lösung
0:50 Fall 1 – die Fete und das Transportproblem
2:36 Fall 2 – der Wutausbruch und das Gedicht
4:15 Erklärung – der Inkubationseffekt
5:23 Fazit – Ablenkung als Strategie
6:00 Hinweis auf die Webseite
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Ja, heute fangen wir mal anders an. Wer
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kennt das nicht? Man hat ein Problem.
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Hier sitzen also drei Leute und man
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sieht, sie kommen nicht weiter. Aber
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wohin gucken Sie? Und das ist nämlich
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jetzt die Lösung. Ausnahmsweise haben
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wir jetzt mal eine Duschkabine hier in
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diesen Problemraum hinein platziert. Und
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das Besondere ist eben hier oben diese
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Leuchtbirne. Und damit sind wir
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eigentlich auch schon beim Thema. Wer
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duscht, könnte man sagen, dem fällt was
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ein. So, jetzt haben wir auch das hier
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vernünftig unterstrichen.
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Warum Einfälle dann kommen, wenn man
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nicht daran denkt? Darum sollten wir uns
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also kurz ein bisschen kümmern. Schauen
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wir mal, worauf das hinausläuft.
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Ja, hier oben haben wir noch mal das
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Bild äh reinkopiert und hier rechts auch
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die Situation beschrieben. Das müssen
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wir jetzt nicht noch mal wiederholen,
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sondern wir schauen uns einfach mal ein
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paar Fälle an. Nehmen wir den Fall 1.
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Abends möchte man auf eine Fäte und
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dummerweise liegt der Ort aber so
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ungünstig, dass man da nicht normal
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hinkommt und dann taucht die Frage auf,
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wie kann ich da hinkommen? Man kommt
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nicht weiter. Es geht einem genau wie
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den drei Leuten da oben ganz für sich
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alleine. Und dann geht man halt erstmal
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duschen. Und das können wir sehr
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empfehlen. Sich nicht verbeißen in ein
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Problem, sondern möglicherweise in eine
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andere Situation hineingehen und das
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Beispiel nehmen wir jetzt hier das
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Duschen. Und man vergisst dabei
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tatsächlich das Transportproblem. Und
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wenn man einigermaßen entspannter das
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Wasser an sich abperlen lässt, dann
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fällt ein Fötzlich ein, oh Mensch, bevor
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ich da losfahre heute Abend, muss ich
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noch ein Gespräch mit meinem Vater
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führen. Da war noch was zu klären.
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Moment mal eben. Der war do heute in der
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Werkstatt und holt das Auto ab, ob er
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schon wieder da ist. Und in dem Moment
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stellt das Gehirn eine Verbindung her
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zwischen dem Auto, das hoffentlich schon
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wieder auf dem Hof steht. oder gleich
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erscheinen wird und das
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Transportproblem, wie komme ich zu
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meiner Fäte Lösung? Dann kaum hat man
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den Vater erwischt, führt man ein
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außergewöhnlich nettes Gespräch
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natürlich mit ihm. Das endet dann in der
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Frage äh kannst du mich dann nicht da
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eben hinbringen? Willst du bestimmt
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nicht, dass ich nachts um 12 Uhr oder so
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dann irgendwie da zu Fuß nach Hause
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komme und ob das mit dem Rückweg auch so
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klappt? Das ist dann eine andere
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Geschichte, eine Frage der
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Geschicklichkeit.
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Schauen wir uns mal den zweiten Fall an.
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Der ist eher aus der Sicht eines
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Erwachsenen
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beschrieben worden. Ein familiäres
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Abendessen und aus irgendeinem Grunde
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ein Wutausbruch des Sohns. Der steht
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auf, schmeißt die Sachen beiseite und
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geht raus. Der Vater geht anschließend
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auch wütend in sein Arbeitszimmer. Er
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will sich ein bisschen erholen,
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vergessen das Ganze erstmal. Und er
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sucht auf Reddit.com, das ist eine
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Plattform im Internet, wo Leute so
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Gedichte reinstellen. Dort sucht er ein
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aktuelles Gedicht für den
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Deutschunterricht am nächsten Tag. Und
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nach kurzer Zeit hat er auch
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einigermaßen so seine Sorgen und
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Probleme, die sie da ergeben haben,
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vergessen. Und dann entdeckt er ein
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Gedicht, da geht es um einen
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Schulkonflikt. Ein Schüler hat sich wohl
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unmöglich benommen, den Lehrer
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angeschrien, der Lehrer ist wütend, der
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Schüler bekommt anschließend Ärger und
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das Gedicht läuft darauf hinaus, dass
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das eigentlich ein Hilferuf war und man
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damit vielleicht anders hätte umgehen
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können. Und jetzt passiert folgendes.
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Die Tür zum Zimmer des Sohns wird
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zugeknallt, heißt, der Vater hat das
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Glück, dass das Gedicht ihm nicht nur
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eine gute Situation liefert, sondern der
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Knall führt dann auch zu der Frage,
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warum ist mein Sohn eigentlich so
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wütend? Und damit haben wir die
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Verbindung zwischen dem wütenden Lehrer,
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dem wütenden Schüler und dem wütenden
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Sohn. Das Gehirn stellt eine Verbindung
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her und der Rest ist dann eine Frage der
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persönlichen Überlegung. Kann es sein,
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dass mein Sohn mir eigentlich etwas
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mitteilen wollte, aber es nicht anders
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konnte? Dann kommen wir jetzt mal zur
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Erklärung dieses Phänomens. Man spricht
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da von dem sogenannten
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Inkubationseffekt.
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Äh meistens verbindet man äh das damit,
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dass irgendeine Grippe ausgebrütet wird.
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Das ist natürlich nicht so schön, aber
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auch im Gehirn gibt es etwas, wo
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unterschwellig etwas abläuft, was
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durchaus in diesem Falle auch dann sich
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positiv auswirken kann. Das Gehirn hat
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nämlich zwei Modi. Das eine ist es,
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indem man konzentriert, zielgerichtet
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arbeitet. Z.B. wie komme ich denn jetzt
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eigentlich zu meinem Fäten Orter? Und
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dann gibt es einen, in dem es scheinbar
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nichts tut, das Gehirn. Aber in
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Wirklichkeit verknüpft es im Hintergrund
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Dinge, die vorher keinen Zusammenhang
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hatten und in diesem Falle war das eben
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so, dass man dann auf den Gedanken
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kommen musste, ich wollte mit Vater noch
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was bereden. Oh, Werkstatt Auto, ich
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könnte ihn fragen. Oder im anderen Fall
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ist es eben die knallende Tür. Sowas
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kann natürlich helfen, aber es kann auch
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einfach sein, dass man etwas sieht und
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dann von sich aus einen Zusammenhang
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herstellt.
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Dann die Dusche, der Spaziergang, das
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scheinbar sinnlose Ablenken, das ist
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natürlich etwas äh wofür man sich auch
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Zeit nehmen soll, darum relativ früh
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anfangen, dann mal spazieren gehen, an
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was anderes denken und wenn man Glück
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hat und häufig gelingt das, dann hat man
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da diesen zweiten Zustand, wo das Gehirn
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sich plötzlich mit einer Lösung zu Wort
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meldet.
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Manchmal ist eben diese Ablenkung dann
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nicht das Hindernis, sondern ist die
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Voraussetzung dafür, dass das Gehirn
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eine andere Sache jetzt nach vorne
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schieben kann, die zufällig passt. Wir
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würden sagen, einfach mal drauf achten,
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Gelegenheiten nutzen und wir wünschen
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natürlich dabei viel Glück. Wie immer
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legen wir nähere Informationen dazu auf
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dieser Seite ab, die wir entsprechend
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natürlich auch hier oben in einem Button
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runter bringen und bei den Infos zum
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Video. Und wir würden uns freuen, wenn
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zum einen häufiger darauf geachtet wird,
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wann fällt mir eigentlich plötzlich
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irgendeine Lösung ein und zweitens, dass
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man vielleicht gezielt solche
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Situationen auch herstellt und wenn man
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dabei auch dann ausnahmsweise noch ein
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zweites Mal duschen muss. Wir wünschen
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auf jeden Fall viel Erfolg und auch das
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bisschen Glück. was man immer bei
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solchen Dingen haben muss.
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