10 Gedichte um 1800 - Sinn des Lebens? So fanden Goethe, Schiller und Hölderlin ihn !
Jul 14, 2026
dieses Video zeigt an zehn Gedichten von Goethe, Schiller und Hölderlin, wie die Klassiker mit dem Verlust der Götterwelt der Alten Griechen klar kamen.
Die Gedichte werden nicht ausführlich vorgestellt, sondern ihr Beitrag zu der Frage des Themas wird jeweils kurz herausgearbeitet.
Damit ergibt sich ein guter Eindruck, welche Rolle die Klassik bei der Lyrik um 1800 gespielt hat.
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Die Dokumentation ist hier zu finden. https://textaussage.de/gedichte-um-1800-teil-1-die-basis-der-klassik-goethe-schiller-hoelderlin
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Ja, wir sind gerade bereit dabei uns auf
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ein Abiturtthema vorzubereiten, das
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demnächst eine Rolle spielen wird. Da
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geht es nämlich um Gedichte um 1800
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und dazu gibt es auch ein sehr schönes
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Buch, was wir ausgewertet haben und dort
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werden zehn Gedichte zusammengestellt
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zum Thema Klassik als Basis des
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Bewusstseins in diesen Gedichten um
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1800. Und das Interessante ist, ganz
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nebenbei bekommt man auch noch Antworten
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auf die Frage nach dem Sinn des Lebens
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und zwar von keinen geringeren Leuten
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als Göttel, Schiller und Hölderlin. Wir
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schauen mal, was die zu bieten haben.
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Wir haben es jetzt so gemacht, dass der
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Gedankengang, den wir den zehn Gedichten
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entnommen haben, hier aufgeführt haben.
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Hier links haben wir die zehn Gedichte,
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die wir kurz vorstellen werden. Wir
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werden die später auch in eigenen Videos
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und auf Webseiten dann noch genauer
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vorstellen. Sie stammen aus einer Reklam
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Gedichtesammlung
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und wir erstellen daraus eben ein
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Schaubild. Dort sind die Texte da. Die
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Texte sind aber auch natürlich woanders
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im Internet zu finden. Auf jeden Fall
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verweisen wir natürlich gerne auf die
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Auswahl, die dort getroffen worden ist.
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Wir versuchen dieser Auswahl einen
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Zusammenhang zu geben. Und hier auf
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dieser Seite legen wir das alles dann
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entsprechend ab. Dort kann man das
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nachlesen, wie immer und wir werden
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nacher auch einen Button einfügen, dass
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man das leicht anklicken kann. Das Ganze
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beginnt also damit, dass eben auch um
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1800
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die Leute
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alte Glaubensgewissheiten nicht mehr
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hatten. Das gilt selbst für Leute wie
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Göte, Schiller, sehr berühmte Leute und
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Dichter. Dazu kommt einer namens
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Hölderlin. Der hat z.B. ein
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Schicksalslied
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äh verfasst und dort beschreibt er den
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Kontrast zwischen den Göttern. Die
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spielen für ihn als Klassiker immer noch
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eine Rolle und den Menschen, aber die
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himmlischen, die sind irgendwo und die
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ruhen da ewig, haben keine Probleme. Der
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Mensch dagegen treibt haltlos wie Wasser
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von Klippe zu Klippe geworfen. Das ist
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also ein ganz wichtiger Punkt. Man sucht
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halt und findet ihn nicht. Und ein
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anderes Gedicht von Gote hier zeigt
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jetzt die Angst, die damit verbunden ist
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vor der Bedeutungslosigkeit. Es geht in
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meinem Leben überhaupt nicht weiter. Es
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gibt keinen Wind, aber auch nichts,
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woran ich mich festhalten kann, keine
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Richtung und eine Todesstille
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fürchterlich. Das sind so existentielle
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Ängste, die daraus entstehen. Daraus
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entsteht natürlich auch die Frage, was
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wenn das Universum einfach schweigt,
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mich gar nicht zur Kenntnis nimmt. Es
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gibt dann ein weiteres Gedicht von
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Gothe, das zweimal hier auftauchen wird.
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Das ist das Gedicht Göttliche. Und in
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dem ersten Teil beschreibt Gohe die
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Natur als eine Institution, die keine
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Moral kennt. Wahllos tappt das Glück da
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unter die Menge. Äh wirkt einmal
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positiv, einmal negativ, ohne
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Unterschied zwischen gut und böse. Das
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ist also die Ausgangssituation,
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die die Klassiker hier vorfinden.
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Gezeigt an diesen drei Gedichten. Wenn
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man sich fragt, wie das denn um 1800
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überhaupt so geworden ist, dann ist ein
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Gedicht von Schiller sehr interessant,
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die Götter Griechenlands. Da geht es
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nämlich genau darum, was verloren
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gegangen ist. Die Klassiker dachten ja
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immer an die alte griechische Antike
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eine Zeit, in der die Natur ein Gesicht
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hatte aus Bäumen, aus Quellen und so
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weiter. Überall wurden die Menschen
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angeschaut von irgendwelchen
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überirdischen Gestalten und jetzt gibt
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es nur noch den Totenschlag der
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Pendeluhr. Das heißt nur noch die Zeit
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verläuft, ohne dass damit irgendein
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Leben verbunden ist. Und das eben ist
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zum einen der Preis der Aufklärung, die
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natürlich diese ganzen alten
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Vorstellungen von Natur und Göttern in
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der Natur als äh etwas entlaft hat, was
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so nicht mehr geglaubt werden kann. Und
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dazu gibt es natürlich auch den Beginn
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der Industrialisierung.
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Die Technik geht enorm auch schon zu
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Göteszeit voran und das heißt, alles ist
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eher aufs materielle ausgerichtet und
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nicht mehr auf das, was bis dahin noch
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die Menschen bestimmt hat. Aber jetzt
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kommen wir auch bereits zu einem ersten
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Gedicht, was eine Lösung anbietet und
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das ist nämlich das Gedicht göttliche
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jetzt im zweiten Teil. Der erste Teil
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war ja, die Natur ist wie das Schicksal
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erbarmungslos. Den einen belohnt sie,
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den anderen schlägt sie nieder.
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Aber Gote sagt jetzt, genau diese Lehre,
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diese moralische Lehre wird für ihn zu
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einem Auftrag des Menschen. Das Gedicht
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beginnt ja mit Edel sei der Mensch,
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hilfreich soll das heißen und gut. Und
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der entscheidende Gedanke ist nur der
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Mensch kann etwas richten, recht machen,
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herstellen, weil sonst niemand es tut.
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Die Götter sind nicht mehr da. Aber es
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gibt in uns das Göttliche und in unserem
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kleinen Umkreis können wir zumindest
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etwas Gutes bewirken. Das heißt, das
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wäre also der erste Ausweg aus der
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Sinnlosigkeit.
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Wir können in unserem Umfeld
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gewissermaßen eine göttliche Oase
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herstellen, zumindest ansatzweise.
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Bleiben wir noch kurz bei Gothe. Wir
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hatten eben festgestellt, der erste
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Lösungsvorschlag betrifft die
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individuelle Moral um sich herum eine
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Schutzzone zu verbreiten. Dann aber
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macht Gote ja diese berühmte
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italienische Reise. Er entfernt sich von
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seinen Beamten Pflichten in Weimar und
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dort lernt er die Körperlichkeit kennen,
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Erotik, Liebe, das sind die berühmten
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römischen Elien und dort merkt er, dass
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auch eine Stadt wie Rom Anfang bewundert
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er natürlich die alten Ruinen, aber dann
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ist es die Liebe, die Rom für ihn
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lebendig macht. Und er merkt, nicht
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durch Bücher Wissen kommt man zu
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tieferer Erkenntnis, zu tieferem Leben,
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sondern er beschreibt dann eben, er
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sieht mit fühlendem Auge und fühlt mit
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sehender Hand. Und dann hat er ziemlich
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genau auch beschrieben, äh wie er dann
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mit der Geliebten zusammen das erlebt
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hat. Das waren dann natürlich Gedichte,
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die in Weima damals nur sehr
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zurückhaltend aufgenommen wurden. Got
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also entdeckt die Körperlichkeit für
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sich als Bereicherung des Lebens und
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Geschiller ist vor allen Dingen jemand
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gewesen, der das Ideal in der Kunst
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suchte, aber er musste feststellen, ein
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Gedicht nen heißt das auch das
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Vollkommene stirbt. Das kann einem große
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Freude bereiten, wenn man etwas
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Vollkommenes sieht.
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Aber er sagt, wer geliebt wurde und das
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verbindet natürlich Schiller dann auch
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in dem Punkt mit Gote, er verschwindet
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nicht spurlos. Er sagt auch das Schöne
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muss sterben in dem Gedicht, doch das
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Gemeine, Gemeine, das einfache, das
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Bedeutungslose
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geht klanglos zum Orkus hinab. Ja, das
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heißt ins Totenreich der alten Griechen
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klanglos. Aber wer etwas im Leben
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geleistet hat, wer geliebt wurde, der
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wird zumindest betrauert. Auch das ist
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natürlich ein mögliches Ziel, das einem
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hilft, wenn das Leben zu Ende ist.
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Soweit also hier weitere Möglichkeiten.
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Gehen wir dann auf Hölderlin noch mal
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ein. Höldalin hatte Schwierigkeiten mit
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dem Menschenärm. Er zog sich zurück. Die
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Natur war für ihn ein Asyl. Und er
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schreibt dann selbst in einem Gedicht,
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da ich ein Knabe war. Ich verstand die
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Stille des Äters des Himmels. Der
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Menschenworte verstand ich nie. Aber
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auch das ist natürlich ein Rückzugsort
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in die Natur. Später hat er dann die
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Natur mit Heimat verbunden. Er stammte
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ja aus der Gegend im Bereich des Necker
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in Süddeutschland und äh er weicht dann
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der allgemeinen Versöhnung mit der
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eigenen Heimat. Das heißt also die ist
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für ihn schon ein Ziel. Er braucht jetzt
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er weicht dort aus in diese Versöhnung.
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Er braucht keinen Fluchtort mehr wie
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Gote in Rom, um Sinn zu finden, sondern
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die undbare Umgebung schenkt ihm das,
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was er braucht.
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Und am Ende haben wir dann das Gedicht
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äh der Aufbruch. Da beschreibt Gothe
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eine glückliche Fahrt. Das ist das
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Gegenstück natürlich zu dem ersten
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Gedicht mit dem Stillstand. Hier geht es
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jetzt los. Und wie geht es los? Der Wind
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kehrt zurück, natürlich im Bild dieser
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Seere, Geschwinde, Geschwinde, schon
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sehe ich das Land Tatendrang. Das ist
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eine Antwort auf die Stille des Anfangs
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und das schließt jetzt hier auch den
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Kreis. Und wir haben das noch ergänzern,
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das haben wir später erst festgestellt,
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das ist also hier in diesem Reklamband
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nicht gegeben. Es gibt von Gote ein
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Wanderlied in einem Roman, der sich mit
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der Idealfigur des Wilhelm Meister
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beschäftigt. Das ist ein Meister seines
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Lebens, der auch also Gutes versucht zu
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tun. Also ganz im Sinne auch von Gote,
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das Göttliche, dass man eben edel,
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hilfreich und gut sein kann. Das ist für
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Göte ganz wichtig. Und ähm es heißt
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dort: "Und dein Streben sei es in Liebe
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und dein Leben sei die Tat." Also Liebe
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und Tat werden verbunden. Und damit hat
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man jetzt diesen Rahmen abgeschlossen
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und man sieht, wie die Klassiker damals
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versucht haben, damit klarzukommen, dass
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die alten Vorstellungen der mythischen
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Welt der alten Griechen nicht mehr
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gelten. Was können sie tun? Und da
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finden Sie ganz eigene Antworten, die
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wir jetzt gleich noch einmal kurz
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zusammenstellen werden. Ja, wir haben
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hier noch mal kurz zusammengestellt, was
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wir rausgefunden haben. Hier unten noch
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mal der Hinweis auf das Reklamben, dem
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man die ganzen Gedichte findet. Aber da
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die Copyrightfrei sind, inzwischen
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können wir auf selbst dann vorstellen.
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Das werden wir dann auf dieser Seite
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hier auch deutlich machen. Das wollen
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wir jetzt demnächst entsprechend mal
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hier blau markieren. Das ist ja das, was
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dann demnächst als Möglichkeit am Himmel
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erscheint und dann eben auch realisiert
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werden kann. Und jetzt haben wir noch
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mal die Sachen zusammengestellt. Wir
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haben also hier als erstes das äh
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Problem, dass die Aufklärung
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und Wissenschaft und Technik, die
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mythische Götterwelt der alten Griechen
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entzaubert haben. Der Zauber ist
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verflogen. Die Frage ist, was kann man
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tun gegenüber der Angst hier? Und da
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bietet Got als erstes etwas an, dass man
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in seinem kleinen beschränkten Umfeld im
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Sinne des Gedichtes das Göttliche, dann
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tatsächlich für etwas Menschlichkeit
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sorgt. Es gibt dann die Lösung 2, die er
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gefunden hat bei uns dann der laufenden
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Nummer 6, dass er dort also auch in der
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Liebe, in der Erotik eine Erfüllung
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gefunden hat und am Ende ganz wichtig
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für ihn das tätig sein, aber immer in
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sozialer Verantwortung. Unternehmen
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haben wir dann natürlich noch Schillers
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Lösung über die Ideale, die Kunst, das
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wäre Nummer 8, aber er sagt eben auch
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auch die Kunst ist sterblich, aber sie
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ist eben auch da über das Einzelleben
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hinaus und man wird zumindest betrauert.
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Auch das ist ja etwas, was am Ende eines
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Lebens einem noch ein gutes Gefühl geben
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kann. Und ganz am Ende haben wir dann
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Hölderlin, der vor allen Dingen sich in
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die Natur flüchtet und dort entsprechend
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etwas sich erhalten kann von dem, was
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früher in der Welt mal ganz anders
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mythisch begriffen worden ist. Das
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versteht er jetzt eben auf eine ganz
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praktische alltägliche natürliche Weise.
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Wie immer werden wir hier oben dann
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einen Button einfügen. Dann kommt man
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auf die Seite, wo alles genauer noch
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erklärt wird und wo auch die einzelnen
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Gedichte im Laufe der Zeit vorgestellt
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werden. Wir hoffen, dass wir hier einen
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ersten Eindruck geben konnten von
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Gedichten der Klassik und zwar im Sinne
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Suche nach dem Sinn des Lebens
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Götechiller Hölderlin. Und wir wünschen
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auf jeden Fall viel Erfolg.
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