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Heute geht es noch einmal um die Debatte
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Teil 2. Diesmal um ein paar Fragen, die
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auf den ersten Blick gar nichts mit
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Debatten zu tun haben. Zumindest sieht
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es so aus. Warum waren Eltern damals
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gegen den unterrichtsfreien Samstag, der
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heute selbstverständlich ist? Warum
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debattiert der Bundestag, wenn längst
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eine Sache entschieden ist? Warum
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beginnt ein neuer Trainer nicht mit
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einer Debatte? Wie kann einziger Satz
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ein Firmengeschäft platzen lassen und
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warum sollte man zu Hause lieber nicht
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gewinnen? Am Ende werden wir sehen, alle
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fünf Fragen haben eine gemeinsame
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Ja, kurz zur Erinnerung an das erste
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Video hier, da hatten wir
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eine ganz normale Debattenaufstellung in
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der Mitte Pro und Kontra. Links unser
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Vorschlag angedeutet, nicht nur auf Sieg
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spielen, sondern parallel die eigene
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Basismeinung ändern. Wo war die andere
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Seite ganz gut? Wo haben wir etwas
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ändern können oder müssen? Also zuhören
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und Auseinandersetzung ist die Basis für
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eine gemeinsame und möglichst gute
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Lösung. Jetzt zu unserem heutigen
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Ansatz. Da geht es um die Frage
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Hinterzimmer, Schaufenster,
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Verhandlungstisch. Wo fällt eigentlich
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die Entscheidung? Und fünf Fragen zum
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Einstieg, die hatten wir eben schon
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erwähnt. Da ging's um den
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unterrichtsfreien Samstag. Es ging um
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den Bundestag, den Bundestrainer, ein
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Firmengeschäft und die Frage, wie man
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das zu Hause entsprechend macht. Und das
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Wichtigste in drei Sätzen, hinter jeder
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Position steckt auch ein Interesse. Die
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Entscheidung fällt nicht immer da, wo
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geredet wird, mal vorher, mal danach,
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mal mittendrin. Je näher die Beziehung,
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desto weniger zählt der Sieg. Das alles
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werden wir nachher an den Bildern noch
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genauer zeigen. Unser Programm für
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heute. Ja, wenden wir uns jetzt den
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ersten beiden Fragen zu. Was hat das mit
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dem unterrichtsfreien Samstagamers auf
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sich gehabt und was ist mit dem
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Bundestag los? Und da spielt ein
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Unterschied eine entscheidende Rolle,
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nämlich Positionen und Interessen.
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Positionen sind fest, über Interessen
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kann man verhandeln und man kann also
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sagen, hinter jeder Position steckt ein
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Interesse. Fragt nachdem, warum, ne? Das
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Leben ist so. Und damals die Lehrkräfte
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wollten den freien Samstag eben, um sich
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zu erholen, vorzubereiten. Viele Eltern
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waren dagegen. Sie wollten den ruhigen
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Samstag Vormittag. Kinder waren gut
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versorgt, sie konnten wichtige Dinge
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erledigen, die sie in der Woche nicht
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geschafft hatten. Und damit sieht man,
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bei Positionen war das ein unlösbarer
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Gegensatz, aber bei den Interessen kann
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man darüber verhandeln. Heute sieht das
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ähnlich aus beim Handyverbot und vielen
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anderen Dingen. Gehen wir jetzt damit
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ist also klar, warum die Eltern und
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Lehrer damals unterschiedliche Meinungen
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hatten. Das hing eben mit den Interessen
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zusammen. Jetzt ein ganz wichtiger
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Punkt, was ä die Debatten überhaupt
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angeht. Die kommen ja vom Parlament her.
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Das erstaunliche ist aber im Parlament
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wird vorher entschieden. Die Debatte
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macht es nur öffentlich. Ja, ganz klar.
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Bevor überhaupt debattiert wird, haben
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die Fraktionen schon intern geklärt, was
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ist mehrheitsfähig. Gegebenfalls muss
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man mit der anderen Partei auch reden,
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wenn der Bundesrat mit einbezogen werden
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muss. Und im Plenum gibt es eigentlich
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etwas, was man Schaufenster reden nennt.
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Man bewirbt sich beim Publikum, vor
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allen Dingen möchte man Punkte sammeln
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für die nächsten Wahlen. Und kluge
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Demokraten binden eben auch die
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Minderheit mit ein, denn das kann ja
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schnell mal wechseln und besser ist, man
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hat eine gemeinsame Position. Und in der
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Schule ist eben das eigentlich nur das
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Schaufenster und darum Video 1 unser
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Vorschlag, dann das auch auf
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Verständigung auszudehnen. Ein weiteres
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Beispiel ist das hier mit dem Trainer.
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Der ist neu und da ist der entscheidende
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Satz, die Kabinenrede entscheidet
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nichts. Sie sollen nur den Sieg auf dem
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Platz möglich machen, indem dort eben
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voll motiviert wird, denn dort auf dem
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Platz findet die Entscheidung statt.
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Natürlich ist es sinnvoll, Vorgespräche
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mit wichtigen Spielern, Leuten vom
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Verein zu führen. Riskant wird das dann,
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wenn irgendwo ein Alphatier so wie man
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diese Leute nennt glaubt, man könne da
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einfach eine Rede halten und alles sei
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gut. Solche Überraschungen sind immer
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sehr problematisch. Kommen zu zum
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nächsten Punkt, nämlich zu dem
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Verhandlungstisch hier und dem
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geplatzten Firmengeschäft. Beim
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Verhandeln fällt die Entscheidung
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manchmal mitten im Gespräch. Ein Satz
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kann alles kippen. Ja, man bereitet sich
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darauf vor, man will ein Kompromiss oder
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irgendetwas erreichen und man nimmt auch
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Rücksicht auf die Gegenseite, denn mit
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der möchte man sich in der Zukunft nicht
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verderben. Und äh einen Fall äh den wir
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selbst mitbekommen haben, einen
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Firmenchef, ne, ist in Verhandlung mit
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einer anderen Firma, die sich beteiligen
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will oder vielleicht sogar die Firma
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übernehmen. Und nachdem alles wunderbar
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erzählt worden ist und präsentiert
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worden ist, sagt er: "Ich habe so lange
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am Erfolg gearbeitet, jetzt will ich den
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Sack zumachen." Und das war natürlich
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der Hinweis sofort für die andere Firma.
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Der Mann hat keine Lust mehr. Ähm, das
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bringt überhaupt nichts. Und damit war
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die Sache zu Ende und das Geschäft war
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geplatzt. Ja, es fehlt noch hier der
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letzte Punkt. Warum sollte man zu Hause
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lieber nicht gewinnen oder gewinnen
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wollen? Das hat einen Grund. Ja, dort
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gibt es ganz enge Beziehungen in der
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Familie, im Freundeskreis und je näher
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die Beziehung ist, desto weniger zählt
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Denn das bedeutet immer, der andere
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fühlt sich niedergeschlagen, gedemütigt
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und das führt nicht zu großer
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Bereitschaft, sich auf irgendetwas
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Und darum ist wichtig, die
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Beziehungsebene ist ja was ganz
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besonderes. Und wir haben das als
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Klassenlehrer immer wieder erlebt, dass
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wir den Eltern sagen konnten, wir haben
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Schüler Schülerinnen 5 bis 6 Stunden in
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der Woche, wenn es da mal nicht so ganz
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gut läuft, ist das für uns kein Problem.
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Aber die Eltern sind sehr sehr
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vorsichtig, die Beziehung zu belasten,
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weil das natürlich dann die ganze Woche
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betrifft und so ein Beziehungsschaden,
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der dabei entstehen kann, wie zu Hause
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viel schwerer. Kommen wir jetzt hier zu
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dem Punkt, was heißt das alles nun für
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die Schule? Die Debatte bleibt sinnvoll,
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aber sie übt nur einen Raum, nämlich das
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Und wenn Zugeständnisse äh gemacht
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werden, dann sagt man sich ja, da hät
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auch vorher dran denken können, ne?
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Jetzt wirst du überzeugt da, das ist
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überhaupt nicht so gut. Ähm, hier sind
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wir genauer drauf eingegangen
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und darum ist es günstig hier, wie wir
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das in dem ersten Video dargestellt
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haben, nach der Verlösung
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ähm danach eine Verhandlungsrunde,
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wo man sich gemeinsam verständigt. Nicht
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mehr geht es um das Siegen, sondern um
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Verständigung. Gemeinsam werden wir
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klüger und danach kann man z.B. eine
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Erörterung auch schreiben mit echter
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Antitthese und Synthese. Man sieht also,
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die Debatten bringen auch für die
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wichtige Aufgabe der Erörterung nicht
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viel, weil sie eben vorwiegend eine
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Parlamentsangelegenheit ist. Und wir
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stellen einfach schon mal fest, in fast
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allen anderen Situationen ähm bringt es
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nichts, ne, wenn man auf Konfrontation
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und ganz offen auf Sieg setzt. Ja,
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kommen wir jetzt zum Schluss. Auf der
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Seite gibt's noch ein paar Exkurse, die
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wir jetzt nicht hier mehr vortragen.
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Kann man sich gerne hier eben kurz
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durchlesen, auf die Pausentaste drücken.
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Hier noch mal die beiden Bilder. Jeder
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kann mal selbst überlegen, welches Bild
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ihm besser gefällt. Links ein Bild, wo
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wir das zwar dann den Prompt der KI
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Gemini gegeben haben, aber ähm das äh
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ist für uns etwas, was durch die Haus
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und sonstige Struktur eher ablenkt. Wir
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finden sowas, auch wenn wir es nicht
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schön gezeichnet haben, besser. Wir
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haben äh unten eben die verschiedenen
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Positionen, Interessen, Ziele, Mittel.
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Dann haben wir einmal das Parlament als
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besondere Situation, das haben wir ja
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besprochen, dann der Trainer ganz andere
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Situation, dann Verhandlungen sind
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wiederum etwas ganz anderes und der
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private Bereich ist häufig spontan und
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damit auch besonders gefährlich für
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Beziehungen. Da sollte man auffassen.
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Und die wichtigsten Dinge, die wir am
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Ende noch mal hier kurz auflisten
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werden, sind eben, dass man auf die
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Interessen achtet, denn da kann man
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Kompromisse finden. Dann wichtig ist
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immer, wann die Entscheidung fällt, ne?
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Hinterher wie beim Trainer, vorher wie
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im Parlament oder mittendrin in einer
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familiären Auseinandersetzung oder eben
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auch bei einem Firmen Gespräch bei
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Verhandlungen. Was soll gewonnen werden?
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Geht es um das Publikum, das Gegenüber
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oder die Beziehung? Ja, und zu Hause ist
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besonders natürlich die Beziehung von
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Bedeutung und man sollte besonders
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natürlich aufpassen auf unnötige
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Störungen irgendetwas sagen, ja, was den
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anderen äh zurückzucken lässt oder sogar
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so eine problematische Selbstkundgabe,
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wo man deutlich macht, dass man
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eigentlich hier ganz andere Ziele
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verfolgt. Das ist immer sehr
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problematisch. Und hier noch mal der
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Hinweis, das ist die Seite. Wir werden
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hier oben diesen Button wieder wie immer
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setzen, so dass man da leicht hinkommt.
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Und wir hoffen, dass wir hier noch mehr
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Klarheit haben bringen können. Und wir
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bleiben natürlich am Ende hier bei
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dieser Variante, dass wir sagen in der
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Schule, ja, pro kontraents Entscheidung,
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das soll gemacht werden, aber ganz
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wichtig ist eben auch, dass man drüber
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nachdenkt, ne, wann ändert man die
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eigene Position, denn das ist letztlich
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das Wichtigere und dabei wünschen wir