Enttäuschungen - das Normalste von der Welt? Wir prüfen die Thesen Machiavellis und seine Vorschläge
Jul 26, 2026
Ob Kündigung im Job oder Vertrauensbruch in der Beziehung: Enttäuschungen treffen uns meist unvorbereitet.
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Doch liegt das an den anderen – oder daran, dass wir uns in falscher Sicherheit wiegen? Niccolò Machiavelli stellte schon um 1500 fest, dass Sicherheit meist trügerisch ist und Menschen unter Druck nach ihren eigenen Interessen handeln.
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In diesem Video werten wir seine zeitlosen Prinzipien aus und zeigen, wie man mit dem Konzept der Virtù (aktive Handlungsfähigkeit) Dämme gegen künftige Krisen baut – privat wie beruflich.
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Alle Details, Dokumente und Ergänzungen zum Thema gibt es hier:https://textaussage.de/enttaeuschungen-verstehen-und-uberwinden
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00:00 Einleitung – Enttäuschung als Thema
00:30 Machiavellis Brief (1513)
01:18 Ausgangspunkt: Das Scheinglück
02:38 Virtù als Gegenkraft zu Fortuna
03:07 Fortuna – Schicksal statt Glück
03:23 Beispiele: Freundschaft und Arbeitsplatz
04:55 Teil 2: Der Absturz – wenn die Enttäuschung eintritt
06:39 Teil 3: Neuaufbau als Wendepunkt
09:44 Zusammenfassung der Kernaussage
10:01 Die Bild-Metapher: Turm und Rettungsseil
12:27 Schlusswort und Ausblick
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Ja, wir haben mal wieder etwas sehr
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Interessantes gefunden und zwar ein
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Video, dessen Inhalt und Aussage wir
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gerne weitergeben. Es geht dabei um
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Enttäuschungen. Jeder von uns kennt so
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etwas aus seinem Leben. Natürlich
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eigentlich ist es die Aufgebung ein die
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Aufhebung einer Täuschung, die ist dann
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zu Ende. Man spricht manchmal auch von
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Ernüchterung, aber das heißt ja immer
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eigentlich eine schöne Vorstellung ist
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dann zu Ende gegangen. Und wir haben
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jetzt in diesem Video Makia Wellelli
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vorgestellt bekommen. Er hat 1513
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einen Brief geschrieben, also ein paar
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Jahre vor Martin Luthers Thesenanschlag,
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wo er gesagt hat: "Enttäuschungen sind
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das normalste von der Welt und wenn man
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sich drauf einstellt, dann kann man für
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sich entscheiden, was man tun kann."
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Maavelli wird ja häufig als Zyniker, als
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jemand, der die Dinge sehr negativ
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sieht, dargestellt, vielleicht sogar
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fast ein bisschen bösartig, aber man
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kann auch, wie wir sehen werden, das so
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verempfinden, dass er eigentlich ein
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Realist ist und vor dem Hintergrund eben
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auch zu diesem Bild hier führen kann,
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dass wir nachher noch genauer erklären
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werden.
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Ja, wir haben wieder eine Tabelle
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angelegt. Hier oben ganz wichtig ist der
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Link, den wir natürlich auch auf die
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Webseite packen werden. Und zwar geht
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Maavelli eben davon aus von dem
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Ausgangspunkt
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des Scheinglücks. Wir haben das hier im
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einzelnen näher ausgeführt. Das werden
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wir nicht alles vorlesen, das kann man
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auf der Website auch entsprechend
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nachlesen. Dann z.B. hat man geglaubt,
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dass ein Freund wirklich ein treuer
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Freund ist, auf dem man sich verlassen
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kann oder man hat eine sichere
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Arbeitsstelle.
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Und Maavelli sagt jetzt in diesem Brief
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um 1500 herum: "Vorsicht, das ist
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Bequemlichkeit, wenn man das einfach
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glaubt. Man täuscht dabei eine
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Sicherheit vor, die es in der Realität
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nicht gibt, denn der Status Quo, da
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glaubt man äh, dass das ä eben, das ist
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ja der aktuelle Zustand, man glaubt,
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dass der stabil ist, aber in
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Wirklichkeit ist er nur vorübergehend.
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Und ähm die Illusion ist dann eben, es
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bleibt immer so. Treue beim Freund ist
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garantiert oder man hat einen sicheren
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Arbeitsplatz. Auf das
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Arbeitsplatzbeispiel gehen wir hier
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weiter unten ein. Und jetzt sagt
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Matiaelli, man braucht so etwas wie
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Virtu. Das ist etwas, was vom
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lateinischen Virtus abgeleitet ist. Das
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war früher mal als Männlichkeit bei den
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Römern, aber eigentlich so, wie man sich
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optimal im Leben kraftvoll verhält. Also
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dazu gehört Element Vitatkraft,
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Entschlossenheit, aber auch
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Anpassungsfähigkeit und das heißt ja
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auch immer, dass man Ideen entwickelt
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und insgesamt ist das so eine Art
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schöpferische Gegenkraft zur Fortuna.
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Fortuna ist diese alte Bezeichnung aus
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dem Lateinischen später übernommen
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worden, dann das ist eigentlich
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Schicksal, das heißt nicht Glück.
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sondern Schicksal. Es kann einen positiv
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treffen oder auch negativ. Wir haben
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dann hier zwei Beispiele durchgespielt.
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Ähm einmal eben eine Beziehung, die man
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hat zu einem Freund oder auch ähm äh in
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einer partnerschaftlichen Beziehung.
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Dort gelten diese Dinge alle und das
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Arbeitsplatzbeispiel,
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wir können mal darauf nur schauen, was
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am Ende da rauskommt. Auf jeden Fall
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wichtig bei partnerschaftlichen
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sonstigen Beziehungen ist, dass man
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genügend Selbstbewusstsein hat und auch
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ein bisschen Distanz nicht völlig
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abhängig ist von einem Mann anderen
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Menschen, sondern sie eine gewisse
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Selbständigkeit bewahrt. Und beim
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Arbeitsplatz ist das wichtig, dass man
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da dann nicht lange rumjammert, wenn
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gekündigt worden ist oder man nicht
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befördert worden ist,
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sondern dass man eher überlegt, ne, wie
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kann ich wie kann ich am besten damit
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umgehen, wie kann ich einmal Vorsorge
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treffen, dass ich möglichst unemphrlich
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bin und ich brauche natürlich auch eine
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materielle Notfallreserve,
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um nach einer Kündigung ein paar Monate
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durcha
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halten zu können und man muss sich dann
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klar machen, ich bin nicht meine
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Berufsbezeichnung.
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Wenn diese Tür zufällt, kann ich auch
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woanders wertvoll sein. Das ist
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natürlich sehr schön gesagt, aber es
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lohnt sich darüber nachzudenken, um
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nicht völlig dann in Apathie und
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Verzweiflung zu versinken. Ja, in dieser
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ersten Tabellenzeile ging es also darum,
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sich darauf vorzubereiten, dass eben
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auch mal eine Enttäuschung kommen kann.
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Und im zweiten Teil ist geht es dann
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darum, wie verhält man sich, wenn es
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passiert der Absturz. Der Freund betrügt
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einen, die Kündigung liegt auf dem Tisch
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und Makia Wellelli sagt: "Fortuna
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schlägt zu, blinder Zufall und
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entscheidend jetzt die anderen Menschen
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äh handeln im Sinne eines gewissen
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Egoismus, mehr oder weniger. Das heißt,
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die Verhältnisse, die Situation ist dann
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für sie unter Umständen wichtiger als
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irgendwelche Verbindungen, Beziehungen,
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die man vorher aufgebaut hatte. Das ist
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ein ganz wichtiger Punkt.
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Man soll sich hüten vor der Illusion,
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warum passiert mir das? hat nicht viel
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Sinn lange darüber nachzudenken. Man
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sollte sich hütten so eine Opfersicht
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einzunehmen oder auch mit Entrüstung zu
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reagieren. Natürlich kann man Nachfragen
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bei einer Kündigung auch den Betriebsrat
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einschalten und all diese Dinge. Aber
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wichtig ist eben auch hier wieder die
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Virtu, das heißt die Lage präzise und
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möglichst ohne Emotionen, so gut das
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geht, analysieren und die Situation dann
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zu akzeptieren und sie als Ausgangspunkt
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zu sehen für eine Lösung, also eine
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Herausforderung.
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Und äh das was hier Makia Wellelli sich
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ausgedacht hat, ist für uns natürlich
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heute auch wichtig. Es geht nicht so
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sehr um Schuldzuweisungen, sondern es
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geht um eine sofortige Bestandsaufnahme.
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Welche Mittel habe ich zur Verfügung und
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welche Möglichkeiten ergeben sich
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daraus? Und wer möchte, kann auf der
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Website dann wieder die Sachen sich
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etwas genauer durchlesen, was wir uns
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zum Thema Beziehung und Arbeitsplatz
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dann konkret ausgedacht haben.
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So, wir sind jetzt beim Teil 3
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angelangt. Da geht es um den Neuaufbau
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als Wendepunkt. Wie kann man sich in
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eine Beziehung gegenüber Freunden neu
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orientieren? Was kann man unternehmen
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also handeln? Und Makelli hat ja noch
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mal drauf hingewiesen, das ist ganz
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normal und man muss damit leben auch,
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dass Menschen jetzt auf die Situation
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reagieren im Sinne ihrer eigenen
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Interessen. Man also nicht immer dort
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Hilfe bekommt, wo man sie vielleicht
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erwartet. Man soll auch nicht erwarten,
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dass wir reine Illusion, dass andere
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Leute einem helfen oder dass sich Leute
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dann entschuldigen, der Arbeitgeber,
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warum er ihn entlassen musste oder sie.
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Ähm, es geht vor allen Dingen darum,
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dass man für sich selbst die Sache
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einigermaßen wieder auf einen guten Weg
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bringt. Und die Virtu ist natürlich
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jetzt Handlungsfähigkeit aktivieren und
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auch sich an die neue Lage anpassen. Und
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heute für uns heute heißt das, ich muss
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eine neue Strategie aufbauen. Ich muss
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unabhängige Kompetenzen zeigen und
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entsprechend handeln. Das sind die
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Möglichkeiten, die ich da habe. Und hier
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das äh Beziehungsä Beispiel. Auch da ist
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es natürlich äh wichtig, dass man sich
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nicht in seine Enttäuschung eingräbt,
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sondern eher bereit ist auch mit neuen
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Freunden Kontakt aufzunehmen. Natürlich
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auch wieder unter dem Vorbehalt. Auch da
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könnte es eine Enttäuschung geben, aber
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das bedeutet ja nicht, dass man vorher
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Freundschaft haben kann. Bei
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partnerschaftlichen Beziehungen ist das
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natürlich sehr viel schwieriger. Da gibt
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es weniger allgemeine Regeln, aber auch
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da ist es gut, wenn die Enttäuschung
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nicht absolut gesetzt
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wird und man dann überhaupt nicht mehr
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bereit ist, ne, sich auf einen anderen
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Menschen einzulassen.
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Die Strategie ist dann eben Offenheit
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für neue Freundschaften oder im
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Idealfall sogar nach einiger Zeit für
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eine neue Beziehung. Und im
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Arbeitsplatzbereich
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ist es eben ganz wichtig aus der
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Opferrolle herauszufinden, damit man den
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Blick frei bekommt für die nächsten
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Schritte. Die alte Firma wird das nicht
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als Fehler einsehen. Darauf muss man
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nicht warten. Äh oder auch ä
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Entschädigung gezahlt wird. Da hat man
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schon ein bisschen Ansprüche drauf. Aber
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nicht das sollte im Vordergrund jetzt
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erstmal stehen. Viel wichtiger ist es
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dann auf seine Interessen zu achten und
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beim nächsten Arbeitgeber natürlich dann
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sich möglichst nicht als Bitsteller zu
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präsentieren, der eine Notlage hat,
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sondern tatsächlich als kompetenter
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Problemlöser für bestimmte Dinge. Und
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darum ist es ja sehr wichtig, das gehört
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ja auch zu der Vorbereitung, dass man
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entsprechende Skills, entsprechende
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Kompetenzen, Fähigkeiten aufgebaut
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hat. Und die Enttäuschung wird dann von
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einem Trauma eher zu einem Marktsignal
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umfunktioniert. Das heißt, wie muss ich
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mich jetzt im Arbeitsmarkt neu
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orientieren? Der alte Rahmen hat
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aufgehört zu funktionieren. Also muss
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man jetzt diese Virtu hier äh
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aktivieren, um handlungsfähig zu sein,
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neue Ideen zu entwickeln. Ja, wir haben
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hier zum Schluss noch mal das Wichtigste
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zusammengefasst,
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die Enttäuschung und das ist das
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Wichtige in diesem Video von Maavelli
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ist die Norm, die Normalität und nicht
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die Ausnahme
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und Veränderungen und Krisen gehören zum
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Alltag. Wer versteht, dass Sicherheit
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meist trügerisch ist, wird von
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Enttäuschungen nicht mehr unvorbereitet
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überrollt. Und hier in dem Bild haben
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wir das ja so dargestellt. Da hat sich
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einer einen Turm hier gebaut. Das kann
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eine Beziehung sein, das kann ein
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Arbeitsplatz sein, das kann auch sonst
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etwas sein. Aber er hat grundsätzlich
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damit gerechnet, es könnte eines Tages
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mal wie hier eine Welle kommen, die dann
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diesen Turm da im Wasser versinken
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lässt. und er hat sich dann eben hier
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ein ähm Seil aufgebaut, äh auf dem er
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dann hier zu dem sicheren Haus hier
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gehen kann, um von dort aus sich in
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Sicherheit zu bringen. Dies könnte man
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sich also einfach grundsätzlich merken,
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äh nicht auf den eigenen Turm verlassen,
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sondern auch damit rechnen, dass man
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eines Tages mal auf andere Art und Weise
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verschwinden muss, als hier über die
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normale Strecke am Boden. Gucken wir uns
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mal darum an. Vorbereitung in guten
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Zeiten aufbauen, das haben wir eben
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gesagt. Das wäre dieses Seil. Äh, das
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könnte sein persönliche Fähigkeiten,
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auch finanzielle Reserven oder auch
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Netzwerke, auf die man sich dann doch
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etwas verlassen kann, weil das da ein
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geben und nehmen ist, nicht viel Energie
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an Wut und Opferrolle verschwenden, weil
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das eigentlich einen nur hilft. Das hat
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mir jemand gesagt, man soll nicht so
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sehr an seinen Schwächen arbeiten,
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sondern an den Stärken, weil die Stärken
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dann auch zu Selbstbewusstsein führen
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und damit erreicht man dann sehr viel
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mehr. Das wäre auch hier neben der
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Unbehängigkeit das Selbstbewusstsein.
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Echte Stärke entsteht durch das Wissen
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auch alleine oder in einem neuen Rahmen
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etwas wert zu sein und klar kommen zu
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können und darum am Ende Interessen
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bieten dem neuen Freund, dem neuen
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Partner oder auch der neuen Firma und
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nicht um Mitleid betatteln. Das kommt
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meistens nicht so gut an. Äh, wir
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hoffen, dass wir hier einige
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interessante Dinge weitergeben konnten
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aus diesem Video. Auf hier haben wir die
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Seite, wo wir das äh ablegen, die was
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uns auch sonst noch dazu einfällt,
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eventuell auch Korrekturen natürlich
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Ergänzungen und natürlich gerne auch
12:15
Antworten auf Fragen muss es natürlich
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hier heißen. Und wir werden hier einen
12:20
Button dann am Ende einfügen, sass man
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auf die Seite auch schnell zugreifen
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kann. Wir hoffen, dass wir hier ganz im
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positiven Sinne von Maia Wellelli für
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Realismus gesorgt haben, der im Falle
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des Falles dann dazu führt, dass man gut
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vorbereitet ist und ansonsten natürlich
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nicht ständig an Enttäuschungen denken
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muss, sondern auch das Leben genießen
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kann. Und dazu wünschen wir viel Erfolg.
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M.
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