KV: Barock-Lyrik knacken: 10-Punkte-Analyse-Strategie am Beispiel von Gryphius „Es ist alles eitel“
Jan 25, 2026
Wie analysiert man Barock-Gedichte effizient, ohne sich im Detail-Dschungel zu verlieren? In diesem Kurz-Video (KV) wird gezeigt, wie man das berühmte Sonett „Es ist alles eitel“ von Andreas Gryphius mit System knackt.
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Das erwartet dich in diesem Video:
Warum der Dreißigjährige Krieg ein Schlüssel zum Verständnis ist.
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Das 10-Punkte-System: Eine universelle Stufenliste von der Form (Sonett & Alexandriner) bis zur kritischen Bewertung.
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Methodik-Check: Wie man mit dem 4-Spalten-Modell Ordnung in die Analyse bringt.
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ganz wichtig: Wenn man eine Lücke füllt, um das Verständnis zu vervollständigen, sollte man das als "hilfreiche Hypothese" (Vermutung) kennzeichnen.
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Dieses Video dient als methodisches Fundament. Wer dieses System einmal verstanden hat, kann es auf nahezu jedes andere Gedicht der Barockzeit (Opitz, Fleming, Hofmannswaldau) anwenden.
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Weiterführende Informationen & das vollständige Schaubild: Die vertiefende Einzelinterpretation und alle Tipps zum Nachlesen findest du hier:
👉 https://textaussage.de/kv-barockgedichte-so-steigt-man-schnell-ein-an-einem-beispiel-gezeigt-andreas-gryphius-es-ist-alles-eitel
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0:00 Intro: Barock-Gedichte schnell knacken 0:40 Tipp 1: Zeitliche Einordnung (100 Jahre vor der Klassik) 1:00 Tipp 2: Sprachhürden bei alten Texten meistern 1:33 Tipp 3: Die Weltsicht (Dreißigjähriger Krieg & Vergänglichkeit) 2:15 Tipp 4: Die Form des Sonetts (Der „Gehäuse“-Effekt) 3:30 Tipp 5: Das Metrum (Alexandriner & die Zäsur-Eselsbrücke) 5:40 Tipp 6: Das Reimschema (Systematisches Durchzählen) 6:50 Tipp 7: Kadenzen (Männlich vs. Weiblich & der Lehrkraft-Tipp) 8:05 Tipp 8: Das 4-Spalten-Modell (Die Analyse-Matrix) 11:00 Tipp 9: Lücken füllen & Kritik (Gedankliches Weiterführen) 12:55 Tipp 10: Pragmatismus in der Schule (Checklisten & Noten) 13:40 Fazit & Ausblick: Das 10-Anker-System nutzen 14:05 Infos auf der Website & Kontakt
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Ja, dann machen wir jetzt mal die
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Kurzversion eines 26 Minuten langen
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Videos, dass man sich aber auch
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anschauen kann. Das blenden wir nachher
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auch ein. Es geht um die Barockzeit. Was
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ist typisch? Was sollte man wissen, wenn
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man ein solches Gedicht vorfindet? Wir
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zeigen das am Beispiel von Grühius. Es
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ist alles Eitel. Und jetzt geht's in der
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Kurzversion schnell los.
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Hier links, das ist immer das, was im
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Langvideo zu sehen war und was wir jetzt
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überhaupt nicht im einzelnen vorstellen,
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sondern wir konzentrieren uns hier auf
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die markanten Tipps und zwar geht es bei
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Tipp 1 darum Barockzeit etwa 1600 bis
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1720
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und wir sind immer dafür so eine
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Verankerung vorzunehmen, also etwa 100
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Jahre vor der Göte und Schiller
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Klassikzeit, die war ja so etwa um 1800
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und dies ist eben etwa 100 Jahre früher.
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Kommen wir damit auch schon zum zweiten
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Tipp hier unten links. Es ist, wie man
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hier oben sehen kann, auf der linken
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Seite eine schwerverständliche alte
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Sprachform und meistens wird das aber in
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heutiger Sprache präsentiert. Das ist
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die Variante hier rechts.
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Kommen wir zum Tipp 3. Wenn man sich das
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hier kurz anschaut,
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dann stellt man fest und das ist auch
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dann allgemein gültig, dass es in der
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Barockzeit häufig eine negative
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Vorstellung von Desides gibt. Dem wird
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das ewige die Religion damals das
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christliche Religionsverständnis mit dem
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himmlischen Paradies. Am Schluss wird
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das hier zumindest angedeutet. Da ist
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die Rede von dem Ewig an das keiner
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denkt. Und verständlich wird das Ganze,
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wenn man äh auch die Brutalität des
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30-jährigen Krieges 618 bis 48 dabei
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berücksichtigt. Das war für die Menschen
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eine große Hilfe, wenn sie dann dachten,
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aus dem Elend dieser Welt kommen wir
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eines Tages in eine schöne Welt des
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Himmels, wenn wir uns an die Regeln der
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Kirche halten. Ja, hier auf der zweiten
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Seite ab Tim Tip Tip 4 sind wir auf die
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sogenannte Sonnetform eingegangen. Im
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Wesentlichen sind das immer, wie man
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hier schön sieht, zwei Vierzeiler, die
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man auch Quartette nennt, zwei
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Dreiziler. Diese Form gibt es durchaus
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auch nach der Barockzeit. Noch also
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immer aufpassen, wenn ein Gedicht 14
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Zeilen enthält. Das ist hier oben z.B.
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da eben nicht abgetrennt in Quartzette
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und Terzette. Das ist aber hier der
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Fall. Da sieht man eben sehr schön, hier
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haben wir, wenn mein Stift jetzt
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funktionieren würde, gut, okay, dann
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machen wir so. das erste Quartett, vier
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Zeilen, das zweite und dann zweimal x 3
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Zeilen. Das wäre also die der Tipp
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Nummer 4. Ähm, dann kommen wir zum
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Rhythmus, ne? Äh, da ist das ganz
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einfach. Man muss sich eigentlich nur
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merken, dass das in der Regel der
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sogenannte Jambus ist. Das sind ja immer
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die Pärchen aus einer unbetonten, einer
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betonten Silbe und darum nennen wir das
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immer Jambus, damit wir das nie
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vergessen. Und wir zeigen das mal ganz
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kurz. Du siehst wohin du siehst nur
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Eitelkeit
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auf Erden. Da sieht man, das ist immer
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so, dass am Anfang hier die unbetonte
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Silbe ist und dann kommt die betonte
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Silbe und das wechselt sich ab. Und das
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sind dann hier, wenn man die durchzählt
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hier, dann kommt man insgesamt auf 3 4 5
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6 Hebungen betonte Silben und darum
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spricht man davon einem sechshebigen
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Jambus.
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Ähm und äh das Besondere ist dann hier,
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dass es in der Barockzeit dann in der
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Mitte auch, das sind die Dinge, die wir
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hier hervorgehoben haben. Mein Stift,
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ja, der Stift so immer diese roten
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Markierungen mit dem Strich in der Mitte
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zeigen an, da ist eine Cesur, eine
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Trennung in der Mitte. Was dieser heute
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baut, reißt jener Morgen ein. was jetzt
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noch prächtig blüht, soll bald zertreten
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werden. Und das zieht sich durch das
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ganze Gedicht so durch. Und ähm diese
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Form nennt man Alexandrina. Muss man
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sich einfach merken. Man kann sich
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Alexander den Großen vorstellen. Das
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hängt da so ein bisschen mit zusammen
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mit dessen Lebensgeschichte. Der war äh
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am Anfang auch ähm ganz ähm groß, hat ja
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fast die damals bekannte Welt erobert
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und dann bekam er Fieber und starb dann
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entsprechend. Und das könnte man also
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hier dann eben auch mit dieser
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Barruckform. Erst geht es gut und groß
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und weit und dann kommt der
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Zusammenbruch. Das will dieses Gedicht
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sagen. Das wäre Tipp Nummer 5. Wir
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kommen jetzt zum Tipp 6 auch schon. Das
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Reimschema, das ist ganz normal. Jetzt
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nehmen wir ein anderen Stift hier
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wieder. Da hat man bei den Quartetten
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natürlich dann die üblichen
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Reimvarianten, Paarreim, Kreuzreim,
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umarmender Reim und so weiter. Und sonst
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kann man das so machen, dass man einfach
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alphabetisch durchzählt. Man macht das
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dann hier so. Das haben wir hier
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entsprechend auch. Man hat dann in
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diesem Falle hat man hier oben A und B
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schon verwendet. Das wiederholt sich in
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den ersten beiden Quartetten. Und dann
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macht man hier fröhlich weiter mit CCD
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und EED. Das heißt, in der im dritten
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ähm in der dritten Strophe haben wir
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dann vergehen bestehen, das ist neu.
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Dann kommt achten, ist auch neu, C und
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D, also und am Ende dann wiederholt sich
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das äh nur, dass da zwei neue E da
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reinkommen, aber achten und betrachten
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reimt sich entsprechend wieder.
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Dann sind da noch diese Verschlüsse. Das
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ist also das, was äh immer verlangt
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wird, aber kaum eine Bedeutung äh hat.
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Und das bedeutet einfach, wenn ein Vers,
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ne, äh mit einer betonten Silbe endet,
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wie z.B. was dieser heute reißt, äh nee,
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baut natürlich reißt jeder Morgen ein.
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Aha, eine betonte Silber am Ende, dann
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nimmt man das männlich und wenn das
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anders ist, ne, du siehst, wohin du
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siehst, nur Eitelkeit auf Erden,
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also die unbetonte Silber am Ende, nennt
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man das weiblich. Und das kann man sich
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einfach nur merken, äh wenn man zufällig
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Französisch kann und weiß, dass das bei
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den Adjektiven, den männlichen so ist,
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dass die eindeutig auf einer Hebung
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enden und äh beim bei der weiblichen
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Form, also statt Grand dann Grand, dann
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kommt noch so ein kleiner Nachklapp, da
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kommt das Ganze wohl her. äh hat unserer
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Meinung nach keine große Bedeutung.
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Hängt doch einfach von den Reimen äh ab,
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aber man muss es eben erwähnen. Und wir
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sagen in solchen Fällen einfach nur die
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Lehrkraft mal fragen, wozu das gut ist
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und dann erfahrt ihr dort möglicherweise
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etwas, was wir hier nach vielen Jahren
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Dienstzeit immer noch nicht so richtig
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begriffen haben. Ja, dann kommen wir
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jetzt zu den letzten äh Tipps. Das ist
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Tipp 8. Da geht es um unsere
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Spaltenmethode.
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Wir schlagen immer vor, dass man beim
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ersten Lesen eines Gedichtes, ne, sich
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auf einem Begleitzettel da schon mal
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vier Spalten äh anlegt. Das sind hier
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die ersten drei Spalten und wir haben
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aus Platzgründen hier die vierte Spalte
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nach unten links gelegt und da geht es
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auf jeden Fall um die Spalte Inhalt. Da
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notiert man sich das, was da inhaltlich
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abgeht. Sinnvoll ist es durchaus auch
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ähm bei der ähm zweiten Spalte schon mal
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zu gucken, kann man einzelne Signale
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bündeln. Das kann man sich alles
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entsprechend hier genauer ansehen. Äh
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und dabei geht es dann auch häufig bei
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einem Sonform
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hier. Äh denn häufig ist es so, dass die
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beiden Quartette eher eine Situation
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beschreiben und die Terzette gehen dann
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einen Schritt weiter und werten sie aus.
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Und ähm dann ist es auch durchaus
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sinnvoll, wenn man bestimmte äh
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sprachliche oder sonstige Mittel ähm
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entdeckt, dann ist es auch ganz
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sinnvoll, das hier schon zu notieren.
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Aber möglichst immer in Verbindung mit
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den Aussagen, dass man schaut Aussagen,
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aha, in diesem Gedicht geht es ja darum,
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äh dass hier also äh ein die
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Vergänglichkeit des Seits dargestellt
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werden soll, wenn man dann so etwas
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sieht, wie z.B. hier in Teile 5 hier,
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was jetzt noch kräftig blüht, soll
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zertreten werden, was jetzt noch pocht
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und trotzt, ne? Das sind also Beispiele
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für Leute, die sich da besonders wichtig
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vorkommen. Ist morgen Asche, ein Haus
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z.B. oder Bein im Sinne von nur noch
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Skelett bei Lebewesen entsprechend. Äh
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und dann am Ende äh hat man dann auch
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noch äh die Möglichkeit natürlich dann
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Kritik und Kreativität, ne? Dann fällt
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einem irgendwann mal ein, oh Mensch, das
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ist doch alles unheimlich negativ und so
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negativ muss man das Leben nicht sehen.
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Und na ja, mit dem Jenseits da weiß ich
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auch nicht so richtig. Äh, das kann man
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entsprechend da sich auch schon
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notieren. Meistens wird ja auch eine
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Stellungnahme verlangt. Und dann der
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letzte Tipp, den wir hier haben, ist
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ähm, dass man natürlich in der Schule,
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wie wir schon gesehen haben, bei den
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Verschlüssen, da muss man diese
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Checklisten halt beachten. Meistens
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diese gelben Blöcke in den Lesebüchern
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oder so, aber es ist immer gut, wenn man
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da mit der Lehrkraft mal drüber spricht,
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z.B. über die Versschlüsse und dann
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hängt das davon ab, wenn man halt Abitur
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in Deutsch macht, dann wird man eines
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Tages auch die Versschlüsse beherrschen
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müssen, wenn man eine verständnisvolle
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Lehrkraft hat ähm und man hat Deutsch
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nicht in einer Prüfung hinterher mit
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anderen Leuten zusammen, dann kann man
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sich da auch vielleicht ein bisschen
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drauf einigen, dass man das nur kurz
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abhandelt und dann ist gut. Ähm wichtig
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ist hier eigene Meinung. Manchmal ist
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das so, dass ähm Gedichte an bestimmten
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Stellen nicht so ganz verständlich sind.
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Da muss man natürlich überlegen, was
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könnte damit gemeint sein. Wichtig ist
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solche Lücken aber nur hypothetisch
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füllen, damit ist gemein zu sagen, das
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ist eine sinnvolle Vermutung, die stelle
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ich hier an, weil äh eben der Text
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selbst hier nicht ganz klar ist und alle
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freuen sich darüber, wenn sie meinen
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Vorschlag für das Verständnis sehen. Und
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das ist natürlich eine positive
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Leistung, aber sie muss abgesichert
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werden. Das ist ein ganz entscheidender
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Punkt.
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Die letzte Seite, die ersparen wir jetzt
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im Kurzvideo. Das hatten wir zunächst
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gemacht. Die packen wir auch auf die
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Dokumentationsseite,
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aber wir werden jetzt gleich noch das
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Ganze in ein Schaubild packen, weil man
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das sich viel besser merken kann. Es
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macht auch keinen Spaß, sich die ganzen
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Sachen jetzt hier anzuhören. Also dann
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etwas Geduld. Bis gleich.
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Ja, kommen wir jetzt zu unserem
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Schaubild. Da haben wir versucht, das
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möglichst so hinzubekommen,
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dass man da entsprechend auch das sich
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einigermaßen einprägen kann. Wichtig ist
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hier diese Bewegung hier von unten nach
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oben. Wir bauen das von unten nach oben
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auf. Der erste Bereich ist, wir müssen
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das mal hier kurz markieren, damit man
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das entsprechend auch dann schnell
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sieht. ist eigentlich nur, dass man
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wissen muss, ähm, dass es sich hier um
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die Epoche des Barock handelt. 1600
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1720. Und die blauen Dinge sind immer so
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Möglichkeiten, die man hat, dass man
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drauf hinweist oder es im Kopf behält.
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100 Jahre vor der Weimerer Klassik mit
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Göte und Schiller dazwischen Aufklärung
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und Sturm und Drang.
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äh Problem alte Sprache. Das Gute ist
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heute meistens so präsentiert, dass man
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damit klar kommmt. Aber Vorsicht,
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unklare Wörter, unklare Formulierung
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bleiben natürlich erhalten. Die sollte
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man sich erklären lassen. Dann
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inhaltlich hingewiesen, die Sides wird
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eher negativ gesehen. Vorbereitung auf
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christliches Jenseits und das Ganze war
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vor allen Dingen eine Erleichterung für
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die Menschen im 30-jährigen Krieg. Jetzt
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kommen wir zu diesem Block hier, der
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sich mit der äußeren Form beschäftigt.
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Nimmt leider viel Platz ein. Wir haben
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die Sonform, darauf gehen wir im
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einzelnen jetzt nicht mehr ein, denn das
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haben wir besprochen. Und hier gilt bis
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heute. Das sind immer die Hinweise
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darauf, dass es nicht nur auf die
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Brockzeit zu beziehen ist, sondern
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allgemein gilt. Dann kommt hier der
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Yambus, ne? Da gehen wir auch nicht
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jetzt drauf ein genauer, denn das ist
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bereits besprochen worden. Dies geht ja
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nur darum, hier das für sich in den Kopf
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zu bekommen. Dann das Reimschema
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normalen Reimen, das bleibt auch bis
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heute. Und bei den Terzetten, dann kann
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man dann Alphabete einfach und so weiter
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machen. Die Verschlüsse, na ja, die
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passen zum Reim. Betont, männlich am
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Ende, unbetonte Silbe, weiblich und wie
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im Französischen. Dann das richtige
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Lesen endlich, ne? Da haben wir die vier
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Spalten. Müssen wir auch jetzt nicht
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noch mal wiederholen. Wichtiges, das
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Ziel ist vor allen Dingen dann die
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Nummer 9. Äh da geht's nämlich darum,
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dass man Verständigung äh erreicht.
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Dabei geht's um Kritik, ne? Nicht
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einfach lospoltern, irgendwas erzählen,
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sondern möglichst sachlich, damit das
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auch von anderen verstanden wird und man
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sich eventuell auch einigen kann. Und
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ganz wichtig, wenn Dinge unklar sind,
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dann sie hypothetisch füllen. Das heißt
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sie immer absichern, den man sagt, die
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Stelle ist unklar, aber es könnte
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gemeint sein, man kann sie so verstehen,
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das und am Ende der Hinweis auf das
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Schulbuch und die Lehrkraft, das sind
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natürliche Lehrkraft, gibt nachher die
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Noten und sie sollte vorher alles
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entsprechend gut erklärt haben, auch
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ihre besonderen Akzente, die sie selbst
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setzt, die es nicht in jedem Buch in
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gleicher Weise gibt. Und wichtiges, was
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man vor der schriftlichen Arbeit
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erledigen kann, das erleichtert einem
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die Lösung darum vor allen Dingen vorher
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die Sache ansprechen. Bitte
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machen Sie uns Notizen hilfs Hilfen zu
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den unbekannten Wörtern bei alten
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Gedichten, dann gibt es keine Fragen und
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damit auch äh Unnehmlichkeiten in der äh
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Stunde der Klausur. Hier unten wie immer
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haben wir hier dann äh die Seite, wo wir
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das äh ablegen. Muss man sich nicht
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abschreiben, denn das kommt zu den Infos
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zum Video. Und außerdem werden wir hier
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ganz oben rechts einen Button einrichten
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und dann hoffen wir, dass das eine Hilfe
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war, um jedes Barockgedicht gut
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verstehen zu können. Und viele der
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Dinge, die wir besprochen haben, gelten
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auch eben für andere Gedichte. Man muss
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also nicht für jede Variante da auch
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etwas Neues lernen. Wir wünschen auf
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jeden Fall viel Erfolg. M.
#Books & Literature
#Literary Classics
#Poetry

