Speed-Dating: Morgenstern, „Auf dem Strome“ - schnell verstehen: Inhalt, Aussagen, Mittel, Epoche 
May 18, 2026
Gezeigt wird, wie man ein Gedicht möglichst schnell versteht.
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Dabei geht es natürlich neben der äußeren Form vor allen Dingen um den Inhalt, die Beschreibung der Strophen.
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Aus den Signal des Textes ergeben  sich dann  die Aussagen des Gedichtes.
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Die werden dann verbunden mit auffallenden sprachlichen Mitteln. 
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Auf diese Art und Weise lernt man Gedichte möglichst schnell zu verstehen. Das macht dann Zeit frei für schwierigere Aufgaben Teile.
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Mat4225
Die Dokumentation ist hier zu finden:
https://textaussage.de/morgenstern-auf-dem-strome
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0:00 Einführung: Speeddating mit Gedichten
0:44 Äußere Form: Strophen und Reimschema
2:02 Rhythmus: Daktylische Elemente und Doppelsenkungen
3:45 Inhaltsbeschreibung: Dämmerung, Einsamkeit, Naturverbundenheit
5:04 Aussagen: Bootsfahrt, Gefühle, Auflösung von Rationalität
5:53 Epoche: Impressionismus mit romantischen Zügen
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Ja, seit einiger Zeit sind wir ja schon
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auf die Idee gekommen, hin und wieder
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mal so etwas wie ein Speeddating mit
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einem Gedicht auszuprobieren.
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Es geht also dabei, das möglichst
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schnell zu verstehen.
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Dann gewinnt man nämlich eine Menge Zeit
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für die komplizierteren Dinge. Und wir
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probieren das jetzt einfach mal aus an
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dem Gedicht von Christian Morgenstern
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auf dem Strome. Und hier unten haben wir
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das mal versucht so deutlich zu machen,
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wie das aussehen könnte, wenn da mehrere
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nebeneinander sitzen. Natürlich in der
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Klausur ein bisschen anders, aber alle
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sind ein bisschen im Stress. Aber den
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Stress wollen wir dadurch vermindern,
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dass wir versuchen zu zeigen, wie man
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das schnell machen kann und zu guten
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Ergebnissen kommt.
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So, dann nehmen wir jetzt mal eine
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andere Farbe hier. Ähm, okay. Man sieht
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also hier, wir haben versucht das auf
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ein Blatt quer zu bekommen. Dann hat man
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alles in einem Blick. Äh, wir gehen
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davon aus, dass das Gedicht ä dann schon
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mal gelesen wird, sonst nimmt man eben
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einfach hier die Pausentaste und schaut
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sich das kurz an. Wir tragen das jetzt
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mal hier vor. Das hier oben ist jetzt
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der erste Bereich. Das ist die äußere
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Form, ne? Man sieht also drei Strophen.
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Wenn man sich das anschaut, sieht man,
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dass das ähm
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acht Zeilen sind, 2 x 4. Das Besondere
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ist hier eben, dass man äh da keinen
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richtigen Kreuzreim hat. Am Anfang am
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Himmel der Wolken, erdunkelnder Kranz
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und Glanz. Das wiederholt sich also
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hier. Aber Wolken und Strome natürlich
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passt nicht. Seiten und Gleiten passt.
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Tod Bootplast passt auch. Also im
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unteren Bereich haben wir den Kreuzreim,
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oben haben wir diese eine Unterbrechung
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und wir kürzen das mal ab. Wir haben das
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überprüft, dann das zieht sich also in
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den anderen ähm
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Strophen genauso durch. Das kann man
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hinterher dann mal überprüfen, ob das
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eine besondere Bedeutung hat, denn das
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ist ja gewissermaßen eine
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Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit.
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Dann beim Reim, das haben wir eben schon
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gesagt, der Rhythmus, wenn man sich das
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anschaut
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am Himmel der Wolken, da sieht man, man
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hat eine äh packen das mal mal in die
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Mitte, dann sieht man, wo wir gerade
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sind, am Himmel die Wolken. Das ist also
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kein alternierender Rhythmus, wo also
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Hebung und Senkung aufeinander folgen.
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Äh man sagt dann einfach, das sind
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daktylische Elemente äh oder man sagt
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einfach, da folgen eben auch ähm zwei
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unbetonte Silben aufeinander. Und das
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geht im weiteren Verlauf dann so weiter.
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Erdunkelnder
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Granz am schauernden Strome metallischer
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Glanz. Immer das gleiche hier. Wir haben
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dann hier einige Stellen markiert, wo
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wir festgestellt haben, dass das nicht
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so ist. Hier oben haben wir noch wie
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weit sich von Menschen und dann haben
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wir hier plötzlich
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eine Welle läuft leise. Da haben wir
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zwei unbetonte Silben vorne. Äh und ähm
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dann haben wir hier unten auch ähm
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hinunter ein Schrei. Das ist natürlich
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hier falsch. Das können wir streichen
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hier entsprechend wieder. Und hier unten
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wir
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und ich treibe hier sieht man das
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genauso wieder auch. Da könnte man, wenn
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man Zeit und Lust hat, das hinterher
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genauso sich mal anschauen. Also, man
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hat, es ist nicht alternierend hier. Äh,
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es sind Doppelsenkungen drin. Man könnte
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von einem daktylischen Rhythmus
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sprechen, ziemlich durchgehend, aber es
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gibt Unterbrechungen und die äh Idee
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ist, dass man einfach sagt, das ja eine
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Bootsfahrt das Ganze, da gibt es auch
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nicht den einheitlichen Rhythmus beim
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Rudern oder so, da gibt's kleine
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Unterbrechungen. So könnte man das
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erklären. Was die Inhaltsbeschreibung
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jetzt
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angeht, haben wir am Anfang hier diese
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unheimliche Dämmerung. Das wirkt schon
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ein bisschen romantisch. Dann haben wir
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nachher sogar die Verstärkung in
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Richtung äh Tod und wir haben dann in
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der zweiten Strophe dann äh den Schrei,
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wie weit sich von Menschen, also
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Einsamkeit äh haben wir da dann äh in
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dem unteren Teil hier, da haben wir die
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Personifizierung äh einer Welle, das
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erkennt man, die denkt angeblich etwas
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und man ist selbst unterwegs. Und dann
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kommt aber abile 17. Ja, ich reise, ich
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reise, weiß selbst nicht wohin, immer
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weiter und weiter verlockt mich meinen
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Sinn. Das heißt, das Ganze geht also in
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eine Einwettung in die Natur hinein. Die
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Welle weiß dann möglicherweise fast mehr
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als man selbst. Und am Ende dann einfach
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die Auflösung. Die ganze Nacht ist
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anscheinend unterwegs. Schon kündet ein
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Schimmer vom morgenden Rot und ich
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treibe noch immer im flüsternden Boot.
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Interessant ist, dass das Flüstern hier
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natürlich ähm sieht man hier an dem an
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der Linie links, dass sich das hier auch
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ähm wiederholt. Also soweit äh jetzt
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eben das würde man dann in der
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Beschreibung dann entsprechend
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darstellen. Das ist ja hier nur die
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Vorarbeit,
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was die Aussagen jetzt angeht, das
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Gedicht
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schildert ganz offensichtlich eine
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Bootsfahrt aus der Perspektive des Ichs.
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Äh Gefühle haben wir oben schon gesehen,
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Schauer, Einsamkeit und dann vor allen
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Dingen diese Kombination von
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Ungewissheit und Lockung. Das heißt, man
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hat den Eindruck das werden wir nachher
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unten auch feststellen, fast eine
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Auflösung von Rationalität hier. Der
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Mensch ist hier nicht jemand, der ein
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klares Ziel hat und dann sieht, dass er
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die Zeit einhält oder so etwas. Er ist
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sehr naturverbunden hier. Man sieht also
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eindeutig äh, dass ähm die Natur hier
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eine große Rolle äh spielt. Von daher
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ist das eher Impressionismus.
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Das heißt also, die Natur wirkt auf den
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Menschen ein. Äh er macht sich Gedanken,
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was die Welle z.B. angeht und so weiter.
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Aber man kann auch sagen, das Ganze hat
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noch romantische Züge und daran sieht
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man deutlich,
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dass ähm die Epochen natürlich nicht so
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beginnen und aufhören, wie sie in den
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Büchern stehen, sondern es kann auf sie
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zurückgegriffen werden. Was jetzt die
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Mittel äh angeht, sieht man natürlich
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hier erdunkelnd, metallischer Glanz, das
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heißt, es geht um Licht und Farben. Äh
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hier dann haben wir den Gegensatz hier
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von Schrei und dann Stille. hinterher äh
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wieder die Personifizierung der Welle äh
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insgesamt also Naturnähe und da sieht
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man besonders die Auflösung von
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Rationalität.
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So, damit hätte man jetzt die
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Vorarbeiten und das weitere kann man
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sich dann hier auf der Seite anschauen.
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Die verlinken wir natürlich entsprechend
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auch, aber man wird ja nachher am Video
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sehen äh wie lange man dafür etwa
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braucht. Natürlich haben wir die
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Vorarbeiten hier gemacht, weil wir das
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nicht alles hier natürlich aufschreiben
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äh wollten, aber man sieht, dass man
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relativ schnell wesentliches erkennt und
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dann kann man sich den anderen Dingen
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zuwenden, auch den komplizierteren auf.
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Wir hoffen, dass wir gezeigt haben, wie
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man das schnell machen kann und würden
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vorschlagen, dass das selbst, dass man
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das selbst auch ausprobiert, die Zeiten
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misst dabei bei entsprechenden Gedichten
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und wir wünschen dabei natürlich viel
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Erfolg.
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