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Ja, heute haben wir ein interessantes
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Video gefunden von Rüdiger Safranzki,
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der hält dort einen Vortrag, ein
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bekannter Philosoph und Schriftsteller
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in Deutschland und der vertritt die
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These künstliche Intelligenz sei tot.
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Wir finden diesen Mann und seine Bücher
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ziemlich gut, aber an dieser Stelle
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denken wir doch ein bisschen anders. Wir
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werden uns vor allen Dingen drei Fragen
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zuwenden. Warum ist die KI die vierte
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Kränkung für den Menschen? Das ist die
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die wir interessant finden. Dann finden
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wir ebenfalls interessant, ob wir nicht
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auch zum Teil wie die künstliche
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Intelligenz denken und am Ende natürlich
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ganz von uns dieses eigene Bild, das
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einiges zeigt, worauf wir gleich genauer
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eingehen. Wie immer versuchen wir alles
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übersichtlich auf einer Seite
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Wir beginnen also hier unten mit dem
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Ausgangspunkt. Rütiger Safranski
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[schnauben] hält einen Vortrag
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und die der Titel des Vortrags heißt
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alleine schon entgeistert und seine
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These ist die Technik verstärkt seit
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jeher unsere Organe. Mit der KI kommen
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nun geistige Prothesen hinzu, nicht mehr
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nur Brillen, Hörgeräte und ähnliches
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mehr, sondern jetzt auch tatsächlich
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geistige Ersatzinstrumente.
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Und das ist natürlich schon ein ziemlich
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Problem, ziemliches Problem. Wir finden
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das ähnsätzlich interessant,
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bedenkenswert, vor allem was auch
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Gemeinsamkeiten zwischen menschlichem
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Denken und künstlicher Intelligenz
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angeht. Aber das Bild steht für unsere
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Ergänzung des Vortrags. Hier sehen wir
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etwas, was Rüdiger Safranski zumindest
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in diesem Vortrag zu wenig
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berücksichtigt hat. Kommen wir jetzt zu
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den Kränkungen, die Safranski in seinem
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Vortrag beschreibt. Er geht noch einmal
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davon aus, diese neuen Prothesen, sie
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rechnen, sie erinnern, sie schreiben und
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sprechen. Das sind Leistungen, von denen
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wir dachten, dafür braucht man doch
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Bewusstsein und das haben nur wir
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Menschen. Aber offenbar geht es auch
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ohne menschliches Bewusstsein. Und die
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Kränkungen sind einmal Kopernikus, wo
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der Mensch aus der Mitte des Weltalls
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vertrieben wurde. Dann Charles Darwin,
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der im 19. Jahrhundert zeigte, dass wir
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vielleicht nicht direkt vom Affen
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abstammen, aber auf jeden Fall sind wir
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doch mehr in das animalische tierische
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Gesamtbild der Evolution eingeordnet,
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als wir vorher so gedacht haben. Dann
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Simon Freud natürlich, der sagt: "Na,
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wir sind nicht mal Herr im eigenen
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Bewusstseinshaus da unten drunter, da
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gibt's allerlei Unterbewusstsein, das
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uns unter Umständen dazu bringt, etwas
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zu tun, was wir hinterher gar nicht mehr
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Und die vierte Kränkung des Menschen ist
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eben das, was Safranski hier sieht, dass
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die künstliche Intelligenz jetzt auch
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noch unser Denken ersetzt. Schauen wir
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uns das mal genauer an. Gehen wir dann
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mal über zu den Gemeinsamkeiten zwischen
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KI künstlicher Intelligenz und MI
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menschlicher Intelligenz. Die KI hält
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uns in gewisser Weise einen Spiegel vor.
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Wir sehen uns da zunächst einmal selbst.
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Auch in unserem Denken läuft nämlich
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vieles maschinenig ab über Muster. Warum
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fällt uns zu einem bestimmten Zeitpunkt
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etwas ein? Weil unser Gehirn nämlich ein
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Muster erkannt hat. Ja, wir kommen auf
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irgendein Problem zu sprechen und schon
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fällt uns ein Beispiel ein. Natürlich
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auch, weil die Synapsen in unserem
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Gehirn da schon breit ausgebaut sind.
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Wir verwenden immer wieder bestimmte
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Bilder und Beispiele und die kommen dann
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natürlich wieder hoch. Aber manchmal
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gibt es aber eben auch Inspiration. Das
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heißt, etwas neu, völlig Neues entsteht
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dabei, da aber eben auch auf der Basis
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dieser Muster, aber es sind eben unsere
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menschlichen Muster. Dann kommt der
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Rettungsimpuls von Sa Franski. Er sagt
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zunächst mal, was wir schon wissen, die
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KI denkt nicht, sie rechnet. Sie
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registriert nur Muster und hinter ihren
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Texten steht niemand. Deshalb greift
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Verstehen für Safranski hier ins Lehre.
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Er vertritt die These: Verstehen kann
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nur funktionieren zwischen Menschen und
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nicht mit der künstlichen Intelligenz.
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Wir sind da etwas anderer Meinung. Darum
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unsere Distanz zu Safranskis Position.
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Für ihn ist also Verstehen, Austausch
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zwischen einem Autor z.B. und den
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Lesenden. Aber schon in der Schule lernt
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man nicht der Autor ist zuständig für
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die Aussagen seiner Texte, sondern die
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Texte selbst. Es gibt Missverständnisse,
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er wollte etwas ausdrücken, hat aber
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etwas anderes letztlich unterschwellig
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deutlich gemacht. Oder auch z.B. Man
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denke an die Selbstkundgabe. Wie oft ist
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das so, dass wir etwas sagen und da drin
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steckt etwas, ne, was wir lieber gar
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nicht preis gegeben hätten, aber im Text
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ist es eben drin und kann auch so
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verstanden werden. Kommen wir jetzt zu
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dem besonderen von Mia, menschlicher
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Intelligenz in Aktion. Der Mensch hat
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eben Individualität und persönliche
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Geschichte. Das ist etwas, was die KI
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nie bei 8, ne oder 10 Milliarden
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Menschen haben kann. Sie kennt nur
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Normen, Durchschnitt und solche ähnliche
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Dinge. Und der Mensch kann eben ganz
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eigene neue originelle, einmalige
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subjektive Ideen entwickeln. Die KI ist
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wie gesagt an die Datenwolke gebunden,
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vor allem auch in den Mainstream.
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Natürlich greift die KI immer auf das
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zurück, was am meisten zu finden ist und
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das sind die Standardantworten.
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Wenn man da ein bisschen von abweichen
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will, muss man manchmal durch einen
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gezielten Prompt auch sagen, ja, wie
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sieht das denn in dem und dem Bereich
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aus? Und dann kann die künstliche
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Intelligenz durchaus darauf auch
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Kommen wir jetzt endlich zu unserem
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schönen Bild. Der Vorteil der KI
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gegenüber menschlicher Intelligenz, sie
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weiß viel mehr, übersieht weniger. Also,
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wir vergessen mal zwischendurch etwas.
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Sie steht auch immer zur Verfügung,
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reagiert nicht menschlich. Wir haben
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nämlich hier mal deutlich gemacht. Da
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ist nämlich dieser eine Mensch da an
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seinem Laptop, das hat Gemini hier so
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gemacht und da sieht man auch die
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Grenzen der KI, dass [gelächter] der
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Bildschirm uns zugewandt ist und nicht
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dem, der drauf hinschaut. Aber er wollte
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eben etwas besprechen mit diesem
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Kollegen z.B. Aber dieser Kollege hat
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andere Dinge im Auge, denkt auch: "Oh
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Gott, der schon wieder und jetzt kommt
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er wieder mit irgendeiner Idee." Und das
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haben wir versucht in dieser
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Gedankenwolke da auszudrücken. Blau,
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also fantasievoll, neuartig bei unserem
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älteren Herrn vor dem Bildschirm und das
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wird dann so richtig rot, ne? Oh, nichts
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wie weg hier. Und am Ende ist das dann
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hier wieder in der Farbe grau. Das
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heißt, dieser Kollege, der ist in seinem
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eigenen Modell geblieben und hat nicht
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die Chance genutzt oder auch gar nicht
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nutzen können aus verschiedensten
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Gründen ähm, dass er sich mit diesem
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Herrn hier über neue Dinge austauscht.
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Denn entscheidend ist immer, es gibt
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Desinteresse, es gibt einfach Ablehnung.
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Nee, von dem möchte ich mir das nicht
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anhören. Der macht das immer so ganz
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weit schweifig. Dann jeder Mensch ist in
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seinem Paradigma, meistens das
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allgemeine Paradigmat, das sind so die
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Standardvorstellungen, die es gibt zu
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bestimmten Dingen und natürlich auch
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Rollenautorität. Jemand, der eine höhere
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Position hat, lässt sich nicht gerne von
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einem Untergebenen da lehren. Für
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Schüler und Schülerinnen besonders
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interessant, die künstliche Intelligenz
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hier am Rechner. Wenn man zu Hause dann
8:01
mal etwas ausprobiert, muss man keine
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Angst haben, dass dann irgendwie eine
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blöde Antwort kommt oder so etwas. Man
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kann also seine Ideen austauschen und
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die dann am nächsten Tag in der Schule
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schon ein bisschen gehärtet durch
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Fakten, Überlegungen, kritischen
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Austausch dann entsprechend auch
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vortragen. Ja, eben ist uns eingefallen,
8:20
dass wir hier bei diesem Stift auf den
8:21
neuen iPad ein bisschen vorsichtig sein
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müssen. Das gibt schnell einen Klacken
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und das versuchen wir jetzt mal im Rest
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des Videos zumindest zu verhindern. Wir
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kommen also jetzt nach der Nummer 8 zum
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Fazit. Das machen wir jetzt hinten. Den
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Stift setzen wir vorsichtig an. Safans
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steht also für eine etablierte
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wissenschaftliche Hermenutik, so wie sie
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an der Uni dann entsprechend gelehrt und
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praktiziert wird. Ähm dabei wird eben
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auch die allgemeine Geschichte
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einbezogen äh dann auch z.B. was man
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über den Autor weiß und ähnliches mehr.
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Daneben ist aber auch individueller
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Austausch statt wichtig zwischen
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Menschen oder auch gegebenenfalls mit
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einem Objekt, einem Gedicht, einer
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Kursgeschichte, einem Zeitungsartikel.
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Und bei Kunst gilt ja auf jeden Fall
9:11
Kunst entsteht am Ende erst im Auge des
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Betrachters. Das heißt, der hat also
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auch gerade bei literarischen Texten die
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Möglichkeit, sich seinen eigenen Reihen
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darauf zu machen. Und dafür spricht
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übrigens auch, dass wenn man einen
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Dichter einlädt oder beim Vortrag dabei
9:30
ist oder einer Lesung, dann sind die
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meistens nicht bereit, ihre eigenen
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Gedichte oder Texte zu interpretieren,
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sondern sie möchten eben, dass das
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tatsächlich bei den Lesenden geschieht.
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Kommen wir jetzt zu unserem Ausblick
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Wir sind ja sehr für diesen
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Hier unten muss man erst etwas
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einbringen. Da oben ist das gemeinsame
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Ziel und das entwickelt sich dann hier
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im äh Austausch mit der künstlichen
10:01
Intelligenz und die ist so eine Art
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Resonanzraum, die verstärkt das. Man
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muss aufpassen, dass die einem auch
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nicht zu sehr zustimmt, aber sie
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erweitert auf jeden Fall den Blick mit
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dem, was sie eben weiß.
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Wir hatten also gesagt, der
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Ausgangspunkt ist die Vorbereitung eines
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Also nicht nur einfach einen Prompt
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reinwerfen, sondern ruhig der KI
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erzählen, was man im Kopf hat, was man
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erreichen möchte, für wen das gedacht
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ist und dann kann die da schon
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entsprechend ordnen und weiß Bescheid.
10:34
Und dann gibt es dieses gemeinsame
10:35
Weiterdenken im hin und Her. Bei uns ist
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immer so, wenn wir der KI zuhören, wir
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lassen uns das meistens dann auf die
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Ohren legen, den Audio Form über den
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Lautsprechersymbol und während wir
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zuhören, fällt uns schon wieder etwas
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Neues ein. Und so kommt man zu diesem
10:50
weiterdenken. Die KI ist also einmal ein
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Datenraum. Sie weiß unendlich viel, aber
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vorsichtig. Meistens das, was das
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Wichtigste eigentlich so ist, aber eben
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auch Resonanzraum. Sie geht auf uns ein.
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Wir haben schon gesagt, sie neigt zu
11:05
Zustimmung. Muss man ein bisschen
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aufpassen und manchmal neigt sie eben
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auch zu dem, was so grundsätzlich auch
11:12
in Wikipedia steht. Und wenn man ein
11:13
bisschen was genaues wissen will, dann
11:15
muss man auch sagen, ja, nun schau doch
11:17
mal nach, ob du nicht irgendetwas
11:18
findest, äh was eben auch noch einen
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speziellen Aspekt dann zeigt. Und sehr
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zu empfehlen ist, das Ergebnis von einer
11:26
zweiten KI dann querchecken zu lassen.
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Wir arbeiten häufig im ersten Schritt
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mit Gemini und das übergeben wir dann an
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Claude und wir haben die Erfahrung
11:35
gemacht, dass Claude dann noch sehr viel
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präziser äh ist und genauer hinschaut
11:41
und das ist dann auch tatsächlich sehr
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hilfreich. Ja, das Ganze ist jetzt
11:46
einigermaßen schön bemalt. Wir hoffen,
11:48
wir haben die Fragen auch geklärt.
11:51
Sonst haben wir natürlich am Ende hier,
11:54
das ist die Dokumentationsseite,
11:56
wie immer. Wir werden hier diesen Button
11:58
dann am Ende hier oben auch einblenden,
12:01
sodass man dann schnell diese Seite auch
12:03
findet. Kommen wir zu dem, was uns durch
12:06
den Vortrag von Rüdiger Safranski und
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die Auseinandersetzung damit klar
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Es geht zunächst mal um das Verhältnis
12:14
von menschlichem und maschinellem
12:17
Denken. Es gibt da viele
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ähm wir im Kopf haben unsere Synapsen,
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ne? Das ist eben mit unserer eigenen
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Lebenswelt verknüpft. Das kann die KI so
12:30
nicht haben. Das unterscheidet also
12:31
entsprechend auch. Vorteil der KI ist
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auf jeden Fall die Breite und Tiefe des
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Wissens, aber sie ist auch auf die
12:39
Standardwissen beschränkt. Man denkt
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etwa daran, dass Sprachmodelle ja
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grundsätzlich immer ausrechnen, was ist
12:47
jetzt ähm das nächste Wort, was hier
12:49
passen würde. Sie kommen da zu
12:50
erstaunlich guten Ergebnissen, aber sie
12:53
bleiben natürlich im Vorhandenen. Aber
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die Sprachmodelle haben auch die
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Bereitschaft, sich mit neuem
13:00
vorbehaltlich auseinanderzusetzen, auch
13:02
noch nachts um 12:30 Uhr, wenn einem da
13:07
Und die menschliche Intelligenz, die
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bringt dann diese Vorteile ein. Einmal
13:11
die persönliche Lebenswelt.
13:13
Ganz neue eigene originelle Ideen sind
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möglich und dann auch im Fragehorizont
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einiger, da kann man schon mal eigene
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Dinge einbringen am Anfang der Spirale
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und dann im Resonanz und Antwortraum,
13:28
also da, wo die Spirale dann sich
13:31
richtig austobt. Wir hoffen, dass wir
13:33
hier äh Werbung machen konnten für
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diesen äh Vortrag, der hier entsprechend
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zu finden ist. Das werden wir natürlich
13:42
auch diesen Link hier unten werden wir
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in die Infos zum Video packen. Dort auch
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Fragen, Anregung, Korrektur möglicher
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Fehler, wenn wir uns versprochen haben
13:51
oder etwas im Nachhinein erst sehen. Und
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äh es wäre schön, wenn das den Blick auf
13:57
die künstliche Intelligenz jetzt dem
13:59
einen oder anderen ein breiteres Bild
14:02
ergeben hat. Wir wünschen auf jeden Fall
14:04
weiterhin viel Erfolg bei dem optimalen
14:07
Austausch hier mit der künstlichen
14:09
Intelligenz. wobei man dann feststellt,
14:12
dass die zumindest im Ergebnis nicht so
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tot ist. Sie hat ja uns gewissermaßen
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dann zu neuem Denken und weiterem Leben
14:21
und Erleben erweckt und so soll es auch
14:23
sein. Wir wünschen viel Erfolg. M.