FSD: Kurzgeschichten - was ist typisch für sie? Freistein hilft mit schnellem Durchblick
Jul 28, 2026
Woran erkennt man eigentlich, dass man eine Kurzgeschichte liest und keinen Roman?
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Freistein nimmt sich in den Ferien Zeit, das mit seinem Neffen Nils und dessen Freundin Lena am Beispiel der Kurzgeschichte "Zu schnell – zu langsam" von Hajo Frerichs zu klären.
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Im Video geht es um den direkten Einstieg ins Geschehen, die fehlenden Namen der Figuren, den Wendepunkt und den Unterschied zu einer möglichen Roman-Version derselben Situation.
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Die Dokumentation zum Video ist hier zu finden:
https://textaussage.de/fsd-kurzgeschichte-merkmale
Mat7101-kgk
Intern: Mat7101-kgk-EzoVid
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0:00 Warum Kurzgeschichten in den Ferien?
1:06 Der Deal mit Nils und Lena
1:29 Zwei Textanfänge im Vergleich: Roman vs. Kurzgeschichte
3:15 Freisteins Fazit: der direkte Einstieg
4:05 Aufgabe: Überschriften für die Textabschnitte finden
8:03 Die Roman-Variante im Vergleich
8:57 Wendepunkt und mögliche Beziehungsgeschichte
10:56 Die wichtigsten Merkmale im Überblick
13:20 Verabschiedung und Ausblick
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Ja, man sieht an dem Bild, was wir uns
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ausgesucht haben, dass hier in vielen
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Bundesländern schon die Ferien natürlich
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ähm gegeben sind und man Reisenantritt,
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sich erholt. Bleibt die Frage, warum
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beschäftigen wir uns heute mit
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Kurzgeschichte? Das hat zwei Gründe. Der
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eine Grund hängt zusammen mit unserem
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Profi Freistein, denn der arbeitet
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natürlich in den Ferien schon ein
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bisschen in Richtung neues Schuljahr und
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da möchten wir dafür sorgen, dass viele
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Schüler und Schülerinnen fit sind, wenn
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es um bestimmte Themen geht. Man muss
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sich das nicht angucken, man kann sich
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das auch ablegen hier entsprechend, aber
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es könnte ja auch sein, dass zufällig
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mal ein bisschen Langeweile aufgetaucht
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ist. Man sitzt, wartet auf den Bus
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irgendwo. Warum sich dann nicht so etwas
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auch mal eben kurz reinziehen? Man sieht
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dann ja einfach, ob es spannend genug
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gemacht ist. Wir fangen auf jeden Fall
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jetzt einfach mal an. Wie immer keine
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Sorge, wir werden das nicht alles
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vorlesen. Hier ganz kurz hier oben noch
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mal zu dem Bild, ne? Unser Profi
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Freistein, das ist die Situation, wollte
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unbedingt in den Ferien ein paar gute
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Videos machen und da sollten natürlich
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Schüler, die sollen natürlich Schüs im
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nächsten Schuljahr helfen mit
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Kurzgeschichten klarzukommen. Und also
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hat er einen Deal gemacht mit seinem
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Neffen Nils und dessen Freundin Lena.
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Die stellen sich einfach mal ahnungslos
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und dann kann er sie hoffentlich mit
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diesem Video fit machen. Und zwar die
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erste Frage, die er ihnen stellt, ist
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hier: Was fällt euch auf, wenn ihr die
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beiden Anfänge von Geschichten
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vergleicht? Da haben wir die Variante 1.
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Marianne saß auf der Rückbank, die Stirn
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gegen die kühle Fensterscheibe gelehnt
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und beobachtete, wie die Landschaft
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draußen langsam in die vertraute
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Hügelkette ihrer Heimat überging und so
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weiter. Wir lesen den Rest nicht vor,
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aber es wird deutlich, das ist ein
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typischer Roman, Anfang breit angelegt.
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Dagegen jetzt die Variante 2. Sie waren
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schon stundenlang gefahren und nun froh
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bald zu Hause zu sein, aber da haben wir
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schon. Dann kam eben doch, was an
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solchen Tagen einfach kommen musste,
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wenige Kilometer vor dem Ziel ein Stau.
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Die Rettungsgasse sah vorbildlich aus.
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Sie wollten schon anhalten, als der
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Wagen vor ihnen einfach weiterfuhr. Weit
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und breit kein Rettungswagen und auch
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kein Martinshornen von einem Polizeiauto
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oder einem Ähnlichen oder Feuerwehr.
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Also hängten sie sich einfach dran. Man
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merkt, also hier ist alles auf den Punkt
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und natürlich hat Lena auch sofort das
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richtig erkannt. Das ist breit erzählt.
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Man kann sich gut in die Situation
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einfühlen. Darum liest man ja auch
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Romane, weil man sich das alles richtig
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vorstellen kann. Und Nils natürlich dann
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mir ist das zu breit, da schlafe ich ja
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fast ein. Mir gefällt, dass da gleich
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schon in der zweiten Zeile ein Aber
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gibt. Aha, das hatten wir ja auch hier
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festgestellt. Da merkt man sofort, das
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wird spannend, da passiert etwas. Und
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schau dir das mal an, Lena, schon in der
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vierten Zeile. Macht da jemand etwas,
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was nicht in Ordnung ist? Jetzt bleibt
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man doch einfach dran und möchte wissen,
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was daraus wird. Ja, sie wollten
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anhalten, als der Wagen vor ihnen
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einfach weiterfuhr. Da ist die Spannung
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da. Und Freistein dazu, sehr schön.
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Während der Roman sich also Zeit nimmt,
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eine Situation langsam zu entwickeln,
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kommt eine Kurzgeschichte schnell auf
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den Punkt. Typisch ist, dass überhaupt
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kein Name erwähnt wird, also keine
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Marianne hier oben wie in Variante 1,
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sondern sie waren schon stundenlang
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gefahren. Typisch ist, dass da überhaupt
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kein Name erwähnt wird, denn das würde
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ja auch wieder bedeuten, man will
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wissen, was das für eine Figur, was hat
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die gemacht und so weiter. Und dieser
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Spannungsaufbau da passt, der passt doch
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auch ziemlich gut. Und damit haben wir
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ein schönes Beispiel für eine
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Besonderheit der Kursgeschichte, nämlich
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dieser direkte Einstieg. Also bis jetzt
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machen die beiden das ja ziemlich gut,
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so dass man dann in die Geschichte und
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in das Thema Kurzgeschichte gut
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reinkommt. Und Freistein stellt jetzt
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natürlich seine nächste Frage oder
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Aufgabe. Schau mal, ich habe die
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Geschichte einfach in Abschnitte
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eingeteilt, ne? hier 1 2 3 4 und ein
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seltsamer Abschnitt 5. Ihr könnt ja mal
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jeweils eine passende Überschrift wählen
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und erklären, wieso sie passt. Und Nils
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drängelt sich ein bisschen vor. Es geht
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richtig spannend weiter. Da wird nichts
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erzählt, was nicht wichtig ist für den
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Ablauf. Es werden auch schon die ersten
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Probleme deutlich, aber dann einfach die
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Entscheidung weiterzufahren. Es sieht so
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aus, als würden die Leute damit davon
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kommen und meine Überschrift ist einmal
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entschieden, dann wird man mitgerissen.
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Wer sich das hier in der Nummer 2 etwas
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genauer anschauen will, der kann kurz
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die Pausentaste betätigen. Entscheidend
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ist also hier, dass man ähm jetzt noch
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am Ende selbst eine Lücke suchen, die
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man hätte stellen können. Das hätte zu
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lange gedauert, also einfach
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weiterfahren. Sie fahren also hinter
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einem her und fahren dann einfach
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weiter. Und das hat er sehr schön
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formuliert hier mit dem mitgerissen.
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Dann ist Lena jetzt dran. Jetzt links
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und rechts böse Gesichter, sogar
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Stinkefinger. Dann hatte man die
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Unfallstelle erreicht. Glücklicherweise
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waren alle beschäftigt, ähm so dass sie
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sich nur für das Feuerwehrfahrzeug
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hinter ihnen interessierten und nicht
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für sie. Das war noch einmal gut
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gegangen aus der Perspektive derer, die
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da im Auto sitzen. Und hier wird
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deutlich, dass viele Leute das überhaupt
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nicht in Ordnung finden, was da abgeht.
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Aber der Unfall ist natürlich wichtiger,
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darum konzentrieren sie sich alle darauf
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und so können sie verschwinden. Und die
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Überschrift Glück im Zorn, ja, also
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überall Zorn, ne, Stinkefinger
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vielleicht sogar oder irgendetwas. Und
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sie haben aber Glück und kommen da
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durch.
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Und Lena macht jetzt gleich weiter. Ich
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mache dann auch mal den Rest. Da geht's
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also hier darum.
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Ähm abends dann der Anruf von Anja.
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Peter sei verunglückt. Die Feuerwehr
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hätte zu lange gebraucht, um ihn aus dem
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Auto zu schneiden. Die Polizei, jetzt
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kommt's. Suche nach den Fahrern der
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Autos, die Rettungsgasse missbraucht
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hätten, um schneller voranzukommen. Also
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die Leute hier in der Kurzfü waren nicht
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die einzigen, sondern andere haben das
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natürlich auch genutzt und man weiß ja,
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was dann passiert. Dadurch verlangsamt
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sich das Ganze natürlich für ein
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Rettungsfahrzeug und das hat hier dann
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anscheinend nicht mehr gereicht. Und sie
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sagt dann auch, das war natürlich der
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Hammer oder ist der Hammer, es dauert
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ein bisschen, bis man den zusammen
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begriffen hat, ne? Darum haben wir das
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eben hier kurz erklärt. Aber dann wird
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klar, dass das Schicksal hier richtig
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reingegrätscht hat. Also nicht
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irgendeiner ist ein bisschen zu spät
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gerettet worden oder irgendetwas,
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sondern dieser Peter, den sie
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anscheinend kennt.
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Nichts mit einfach davon kommen. Und
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Freistand dann zu Nils. Das hat Lena
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aber geschickt gemacht. Jetzt bist du
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mit der Nummer 5 dran und da steht
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überhaupt nichts. Nils. Na ja, das ist
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ja wohl das Schöne an diesen
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Geschichten. Sie enden genau da, wo
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jetzt eine Auflösung kommen könnte oder
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vielleicht auch müsste. Und nach kurzem
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Nachdenken sagt er dann, meine
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Überschrift wäre, was ist schlimmer?
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Erwischt werden oder ein Leben lang
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diese Schuld mit sich herumtragen. Und
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ein wird natürlich klein geschrieben,
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aber das ist, glaube ich, hier kein
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großes Problem. Und we es kommt dann
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doch mal raus hinterher durch einen
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blöden Zufall. Halbes Jahr später meldet
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sich dann doch einer, der das nur schild
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sich notiert hat oder irgend so etwas.
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Das ist dann so ziemlich der Gau, der
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größte anzunehmende Unfall. Ja, diese
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Formulierung der größte anzunehmende
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Unfall, das ist ja ein Bild dafür. Das
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Schlimmste, was da eben passieren kann,
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dass plötzlich die Freunde merken, dass
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einer von ihnen zum Tod eines anderen
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vielleicht beigetragen hat. Gut, jetzt
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weiter. Der gute Freistein hier. Ich
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habe euch hier noch einmal den Anfang
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einer möglichen Romanfassung
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reingestellt und jetzt kommt's. Marianne
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auf der Rückfahrt. Seit 7 Uhr waren sie
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unterwegs. Die ersten Lichter der Vor
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der Heimatstadt sind zu erkennen. Man
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Thomas, aha, ein zweiter Name, saß am
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Steuer, die Hände locker und so weiter.
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Sie sind erschöpft und Marianne denkt
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jetzt an die vergangenen Wochen zurück.
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Also auch das würde der Kunstgeschichte
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so nicht auftauchen. Es sei denn, es
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hätte eine Funktion quietschend oder
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Fensterladen, Blick aufs Wasser, guter
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Urlaub gewesen, vielleicht der beste
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seit Jahren. Und jetzt auf der Ziel
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geraten nach Hause spürte sie diese
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eigentümliche Mischung aus Wehmut und
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Vorfreude, die jede Heimfahrt begleitet.
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Das Besondere daran ist jetzt, da ist ja
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nirgendwo irgendetwas Richtung Unfall
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oder so. Ja, so ist der Roman angelegt
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und ähm jetzt fragt der Freistand: "Habt
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ihr eine Idee, wie der Unfall doch
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später in diesem Roman, damit das
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überhaupt zu vergleichen ist, noch eine
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Rolle spielen könnte, ohne im Zentrum zu
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stehen?" Und Lena, ich habe da eine
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Idee. Gleich am Anfang steht da ja ein
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Name, Marianne. Wie wäre es, wenn sie
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die Beifahrerin ist und ihr Mann die
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Rettungsgasse blockiert? Aha, jetzt
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haben wir einen möglichen Konflikt. Nils
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lächeln, na klar, die Männer sind die
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Bösen. Aber in der Geschichte, Lene, du
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hast recht, könnte das gut
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funktionieren. Es gibt dann neben dem
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Unfall und seinen Folgen noch ein
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zweites Problem, nämlich eine
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Beziehungsgeschichte zwischen den
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beiden. Ja, die Frau war hat ihn
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gewarnt, war nicht einverstanden damit
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und denkt, jetzt hänge ich damit drin,
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was mache ich jetzt? und Freistall
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natürlich begeistert. Ihr seid echt
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toll. Was jetzt wirklich schön deutlich
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geworden ist, eine Kurzgeschichte ist
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nur ein Ausschnitt
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aus dem Leben von Menschen. Im
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Unterschied zum Roman erfährt man
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nichts, natürlich kein geschrieben von
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der Vorgeschichte. Volle Konzentration
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auf einen Wendepunkt oder hier sogar
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mehrere. Kann man das sagen? Niet lässt
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jetzt mal Len natürlich nicht l Nils
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lässt Lena nicht zu Wort kommen. Stopp,
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ich hatte doch den Teil, wo ich darauf
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hingewiesen habe, dass sie gewissermaßen
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in eine Entscheidung reingerutscht sind.
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Lena, stimmt.
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Das hätte auch eine Kleinigkeit bleiben
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können. Vielleicht Bußgeld und dann
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fertig. Der große Wendepunkt ist dann am
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Schluss. Jetzt geht's nicht mehr um eine
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schnelle Entscheidung, sondern um eine
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ganz schwierige, um die man kämpfen
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muss. Sollen wir dazu was sagen oder
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nicht? Freiste: Bravo! Schöner hätte ich
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es nicht sagen können. Muss natürlich
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heißen. Dann lass uns jetzt mal ein
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schönes Eisessen gehen und ich mache
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hinterher die Seite fertig. Mal sehen
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das Video, mal sehen, was uns bis dahin
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noch einfällt.
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Ja, dann haben wir uns aufgerafft und
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hier noch ein paar Sachen
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zusammengestellt, die man sich merken
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könnte. Eine Kurzgeschichte ist eben
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nicht nur kurz, sondern sie steigt
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direkt in ein Geschehen ein. Häufig
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haben die Figuren nicht mal Namen. Und
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das haben wir hier mit zwei Bildern
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verdeutlicht. Einmal hier am Beispiel
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des Lichtkegels
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einer Taschenlampe, ne? Nur dieser
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Bereich ist zu sehen, was davor ist und
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was danach vielleicht noch kommt, wird
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nicht hier in der Kurzgeschichte
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berücksichtigt. Das Wolkenbild ist
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insofern interessant, das müssen wir
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jetzt ein bisschen äh nachmalen.
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Das sieht also eigentlich so jetzt hier
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aus. Na, wir müssen das mal ein bisschen
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dicker machen hier, damit man das
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deutlicher sieht. So, jetzt haben wir's
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so.
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Dann gibt es so einen kleinen Austausch
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mit der Vergangenheit. Das werden wir
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bei einer anderen Kursgeschichte
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demnächst dann zeigen. Diese ist
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insofern etwas besonders, weil sie sich
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wirklich nur auf äh diesen einen Tag da
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konzentriert. Während einem Roman würde
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jetzt die Vorgeschichte der Beziehung
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natürlich erhörtert oder präsentiert.
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Und das kann natürlich bei
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Kurzgeschichten auch durchaus sein, wenn
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es um den Wendepunkt in der Beziehung
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geht und nicht um einen Wendepunkt hier
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durch diesen Unfall.
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So, das haben wir auch noch mal
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reingeschrieben. Äh das eben in vielen
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Beziehungen, vielen Geschichten
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natürlich wird einiges nachträglich
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einbezogen, was in der Vergangenheit
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liegt, aber für die weitere Entwicklung
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wichtig ist, was hier nicht der Fall
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ist. Entscheidend ist auf jeden Fall der
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Wendepunkt äh der der Geschichte eine
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besondere Bedeutung gibt. Hier ist am
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Ende die brutale Einsicht, dass eine
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solche Regelverletzung, ne, ich lasse
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die Rettungsgasse nicht frei, Folgen
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haben kann, die weit über ein Bußgeld
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hinausgehen. In diesem Falle muss man
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sich nur über mal die konkrete Situation
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vorstellen, wenn man merkt, dass man
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nicht nur ein bisschen Ärger angerichtet
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hat, sondern die Folgen direkt vor sich
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sieht, nämlich Menschen, die einen
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Angehörigen verloren haben. Und da kann
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man natürlich diese Geschichte auch
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schön weiterschreiben. Wir hoffen, dass
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insgesamt
13:06
deutlich geworden ist, was das Besondere
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einer Kursgeschichte ist, bis auf diese
13:11
kleine Besonderheit, dass wir hier
13:12
keinen Rückblick in die Vergangenheit
13:14
haben, die meistens nach dem direkten
13:16
Einstich dann präsentiert wird. Wie
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immer legen wir das hier auf dieser
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Seite ab. Wir werden einen Button hier
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oben einrichten, so dass man direkt
13:25
drauf klicken kann. Und dort äh haben
13:27
wir dann auch das ausführlicher zum
13:29
Nachlesen. Hier ging es uns darum,
13:32
einfach mal das locker im Gespräch
13:34
zwischen diesen drei Leuten da kurz zu
13:37
präsentieren und am Ende hat man ja hier
13:39
die Zusammenfassung. Wir hoffen, dass
13:40
das geholfen hat und wünschen auf jeden
13:43
Fall jetzt, wenn gerade gegeben, weiter
13:45
schöne Ferien. Ansonsten viel Erfolg.
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Ja, wir meinen natürlich viel Erfolg.
13:51
Wenn demnächst wieder eine
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Kurzgeschichte mal anliegt im Urlaub,
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wünschen wir euch noch viele andere
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Dinge als nur Erfolg. Alles Gute auf
13:58
jeden Fall.
#Jobs & Education

