Zum Thema „Kampf um die Fernbedienung“ (Mat 4627)

Worum es hier geht:

Das folgende Gedicht ist spontan entstanden, als die „beste Ehefrau von allen“ (so hätte es Ephraim Kishon formuliert) wieder mal erleben musste, dass der „fast beste Ehemann von allen“ (der aktuell gefühlte Zustand der Beziehung) mal wieder zu Beginn eines gemeinsamen Fernsehabends zur Fernbedienung griff und zielsicher eine Sendung aufrief, die vor allem ihm Spaß machte. Unter einem Vorwand – man wollte ja nicht gleich den großen Eklat – zog sie sich zurück und nahm nach kurzem Überlegen einen Zettel, auf dem am Ende die folgenden Zeilen standen:

Adriane Tivag,

Liebe auch dort, wo es drauf ankommt 😉

Du sagtest einst zu mir
„Willst du in guten und in schlechten Tagen …?“
–    und ach, ich glaubte dir:
–    und dachte, dass dazu gehört,
–   und es die Freude gar nicht stört,
zuallererst  mal seine Frau zu fragen
wenn abends kommt die Fernsehzeit
und Jeder auf sein Ding sich freut

Dann heißt es auch mal zu verzichten
Den Blick verliebt zum anderen richten
Und fragen: Was wolln wir jetzt sehn?
Als Antwort wird dann wohl ergehn:
Ach, Liebster, das ist wahre Liebe
Wenn man nicht immer folgt dem eigenen Triebe

Wir hoffen, dass die Botschaft ankam und das „fast“ beim Ehemann für einige Zeit gestrichen werden konnte.

Hier auch eine Hörfassung:

Es gibt auch ein Video dazu:

Videolink
Hier kann die Dokumentation angesehen bzw. heruntergeladen werden:
Mat 4627 pcf Kampf um die Fernbedienung – beendet durch ein Gedicht

Weitere Infos, Tipps und Materialien 

https://textaussage.de/weitere-infos