Inhalt des 7. Abschnittes: Gregors Isolation

  1. Gregor wird gewaltsam von seinem Vater in sein Zimmer zurückgetrieben, wobei eins seiner Beine verletzt wird.
  2. Er erholt sich erst mal etwas und stellt dann fest, dass seine Schwester ihm Milch hingestellt hat, die ihm aber nicht schmeckt.
  3. Gregor beobachtet die Familie und denkt über seine Leistung ihr gegenüber nach und hat nun Sorge, dass es damit zu Ende sein könnte.
    Zitat:
    „»Was für ein stilles Leben die Familie doch führte«, sagte sich Gregor und fühlte, während er starr vor sich ins Dunkle sah, einen großen Stolz darüber, dass er seinen Eltern und seiner Schwester ein solches Leben in einer so schönen Wohnung hatte verschaffen können. Wie aber, wenn jetzt alle Ruhe, aller Wohlstand, alle Zufriedenheit ein Ende mit Schrecken nehmen sollte? Um sich nicht in solche Gedanken zu verlieren, setzte sich Gregor lieber in Bewegung und kroch im Zimmer auf und ab.“
  4. Gregor hofft vergeblich darauf, dass jemand zu ihm kommt und zieht sich schließlich unter das Kanapee zurück.
    „Nun kam gewiss bis zum Morgen niemand mehr zu Gregor herein; er hatte also eine lange Zeit, um ungestört zu überlegen, wie er sein Leben jetzt neu ordnen sollte. Aber das hohe freie Zimmer, in dem er gezwungen war, flach auf dem Boden zu liegen, ängstigte ihn, ohne dass er die Ursache herausfinden konnte, denn es war ja sein seit fünf Jahren von ihm bewohntes Zimmer – und mit einer halb unbewussten Wendung und nicht ohne eine leichte Scham eilte er unter das Kanapee, wo er sich, trotzdem sein Rücken ein wenig gedrückt wurde und trotzdem er den Kopf nicht mehr erheben konnte, gleich sehr behaglich fühlte und nur bedauerte, dass sein Körper zu breit war, um vollständig unter dem Kanapee untergebracht zu werden.“
    Man merkt hier deutlich, dass Gregor sich in seinem neuen Leben einrichten möchte und durchaus Momente und Situationen findet, in denen er es sich „behaglich“ machen kann.

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