Franz Kafka, die wichtigsten kurzen Erzählungen (Parabeln) (Mat838)
So bekommt man einen schnellen Überblick über Kafka und seine Erzählungen
🧑🎓 Für Schüler*innen:
Kafka ist kein Rätsel zum Verzweifeln – sondern ein Autor, der uns in seltsame Welten einlädt. Aber wenn man einmal verstanden hat, worum es ihm geht, kommt man damit ganz gut klar.
Hier findest du kurze Texte, die dich vielleicht überraschen, verwirren oder zum Schreiben bringen. Du kannst sie frei lesen, analysieren oder als Ausgangspunkt für eigene Gedanken nutzen.
Wenn man schnell in „Kafka reinkommen“ will:
Für alle, die noch glauben, dass man Kafka gar nicht verstehen kann:
Das folgende Video zeigt, dass es ein Grundmuster gibt, das fast in allen Texten das Verständnis erleichtert.
📘⚙️ Für Lehrkräfte:
Diese Seite bietet eine thematisch und alphabetisch strukturierte Sammlung von Kafka-Parabeln. Die Verlinkungen führen zu vertiefenden Analysen, Aufgabenideen und kreativen Impulsen. Ideal für differenzierte Unterrichtseinstiege, Vergleichsaufgaben oder individuelle Zugänge zur Welt Kafkas.
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Wenn du eine Frage zu Kafka und seinen Erzählungen hast, kannst du dich über den folgenden Link direkt melden – anonym, unverbindlich und ohne Verpflichtung.
Dort erklären wir, wie einfach Kafka in den meisten Fällen zu verstehen ist, wenn man den Schlüssel kennt.
Auf der genannten Seite werden wir ihn vorstellen.
Ganz kurz zu diesem Bild: Am besten versteht man Kafkas Geschichten als Parabeln, d.h. als „Gleichnis-Geschichten“, die etwas deutlich machen sollen. Nämlich die Situation des Menschen in der Welt.
Und hier wird es deutlich: Der Mensch ist für Kafka allein in einer höchstens Welt, deren scheinbare Sicherheit plötzlich verschwindet, sich in Nebel auflöst oder zu Abgründen unter den Füßen wird. Am besten schaut man sich jetzt mal die Geschichte „Gib’s auf“ an – aber auch „Der Kaufmann passt“ oder „Der Schlag ans Hoftor“.
Vorstellung der wichtigsten Erzählungen in alphabetischer Reihenfolge
In der Liste der Parabeln haben wir zum Teil schon mal Sternchen „*“ vergeben sie sollen deutlich machen, wie interessant sie für eine Klausur sein können.
„Das nächste Dorf“
*
Eine sehr kurze Erzählung: Der Großvater spricht von der Kürze des Lebens – und das wird dann übertrieben in Richtung: dass ein junger Mann sich kaum entschließen kann, ins nächste Dorf zu gehen – wegen der Kürze des Lebens. https://textaussage.de/schnell-durchblicken-kafka-das-naechste-dorf
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Man kann diese Geschichte vergleichen mit „Das Stadtwappen“. https://textaussage.de/kafka-stadtwappen
Denn auch dort geht es um die Frage: Lohnt es sich überhaupt, etwas zu unternehmen.
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Das Stadtwappen
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Eine Geschichte, die die biblische Erzählung vom Turmbau zu Babel „auf die Schippe nimmt“ – mit dem interessanten und vor allem diskussionswürdigen Hinweis: Man sollte nichts beginnen, was in der eigenen Lebenszeit nicht fertiggestellt werden kann. Denn die nächste Generation möchte es vielleicht ganz anders haben und muss das Vorhandene dann erst abreißen.
Das wird vor allem die verdienstvollen Vertreter von Familienbetrieben interessieren.
Auch die Besucher von christlichen Kathedralen oder antiken Bauwerken wie den Pyramiden werden wohl froh sein, dass damals diese Geschichte noch nicht bekannt war 😉 https://textaussage.de/kafka-stadtwappen
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„Der Geier“
*
Eine ziemlich brutale, ja blutige Geschichte, in der der Ich-Erzähler es erduldet, dass ein Geier ihm die Füße zerhackt. Erst ein vorübergehender Herr bringt den Erzähler auf den Gedanken, dagegen könnte etwas getan werden. Während er ein Gewehr holt, nutzt der Geier dafür eine letzte Attacke, tief in das Innere des Erzählers hinein. Dessen letztes Gefühl ist, dass der Geier dabei in seinem Blut ertrinkt.
Letztlich soll die Geschichte wohl die Geschichte eines sich in Wirklichkeit selbst quälenden Menschen zeigen, der erst im eigenen Tod (und zugleich dem seines Peinigers) Befreiung findet. https://schnell-durchblicken.de/kafka-der-geier
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„Der Jäger Gracchus“
*
Ein geheimnisvolles Boot bringt den toten Jäger Gracchus in die Stadt Riva.
Aufgebahrt im Haus, erwacht er zum Gespräch mit dem Bürgermeister – er ist weder ganz tot noch lebendig.
Gracchus erzählt: Nach seinem Jagdunfall verfehlte sein Todeskahn den Weg ins Jenseits, seither treibt er ruhelos über die Erde.
Er ist gefangen in einem Zwischenzustand: ständig unterwegs, ohne Ziel, ohne endgültigen Tod.
Damit wird ein Sinnbild menschlichen Schicksals geschaffen: Ausweglosigkeit, Getriebensein, ein Dasein ohne Erlösung – tragisch und zugleich grotesk.
„Der Kaufmann“
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Hektische, verzweifelte Selbstbeschreibung eines Kaufmanns, der angesichts seiner Belastungen nicht mehr ganz bei klarem Verstand ist. https://schnell-durchblicken.de/kafka-der-kaufmann
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Gut zu vergleichen mit „Der Nachbar“, nur dass es in der Geschichte noch nicht ganz so extrem ist.
Der Kreisel
*
Diese Geschichte kann man sich hier gut erklären lassen.
Man sieht dann auch gleich, wie man eine der schwierigsten Texte Kafkas Schritt für Schritt erschließen kann.
Ein Philosoph beobachtet Kinder beim Spiel und versucht immer wieder, einen sich drehenden Kreisel zu fangen.
Er glaubt, dass die Erkenntnis einer Kleinigkeit – wie des Kreisels – den Schlüssel zum Verständnis des Allgemeinen liefert.
Doch sobald er den Kreisel in der Hand hält, verliert er sein Glück, wird von den Kindern vertrieben und taumelt selbst wie ein Kreisel davon.
Die Parabel zeigt das Scheitern einer fixen Idee: Wer das Allgemeine nur in einer Einzelheit sucht, verliert am Ende beides – das Spiel wie die Erkenntnis.
Vielleicht bedeutet es aber auch, dass man das Leben nur erträgt, indem man es unbefangen wie Kinder „lebt“. Jede tiefere Erkenntnis bleibt dem verwehrt, der sich extrem darum bemüht. https://textaussage.de/kafka-der-kreisel-2
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Der Nachbar“
***** Darstellung des zunehmenden Verfolgungswahns eines Mannes, der einfach einen neuen Nachbarn bekommt. Statt mit ihm Kontakt aufzunehmen, gibt er sich ganz seinen Ängsten hin.
Eine Art Vorstufe zu „Der Kaufmann“ https://textaussage.de/kafka-der-nachbar
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Dazu gibt es auch eine kreative Fortsetzung, bei der auch der Prozess des Schreibens erklärt wird. Gut geeignet, um das auf andere Fälle zu übertragen.
Mit Lernvideo https://textaussage.de/deutschunterricht-kreativ-kafka-der-nachbar-weiterschreiben
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„Der Steuermann“‚
**
Situation und Schicksal eines Menschen, der offensichtlich Steuermann ist, aber leicht aus der Position vertrieben werden kann. Das Besondere ist, dass die Mannschaft ihm seine Position zuschreibt, ihn aber nicht bei ihrer Verteidigung unterstützt. https://textaussage.de/5-min-tipp-zu-kafka-der-steuermann
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Hierzu passt Franz Kafka, „Eine alltägliche Verwirrung“
wo auch jemand auf maximal absurde Weise an dem gehindert wird, was anliegt.
Das geht so weit, dass man am Ende den Eindruck hat, Kafka wolle sein eigenes Parabelsystem einfach mal bis zum ultimativen Kipp-Punkt führen.
Anfangs quält es den Leser, dann kann man vielleicht sogar mitlachen. https://schnell-durchblicken.de/franz-kafka-eine-alltaegliche-verwirrung
„Die Brücke“ https://textaussage.de/kafkas-parabel-die-bruecke-im-vergleich-zur-erzaehlung-die-verwandlung
Ein Ich-Erzähler beschreibt seine Existenz als lebende Brücke über einem Abgrund. Erlöst wird er schließlich – wenn auch unter starken Schmerzen – als ein Wanderer diese Brücke sehr sorgfältig prüft und schließlich sogar dem Brückenmenschen mit voller Wucht „auf den Leib“ springt. Dieser dreht sich um, um den Verursacher seiner Schmerzen zu sehen, was zum Einsturz der Brücke führt.
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„Die Prüfung“
***
Die Geschichte setzt ein mit der Beschreibung einer Art von Mauerblümchen-Existenz eines Dieners. Anschließend wird beschrieben, wie dieser Ich-Erzähler in dieser Situation des Nicht-Gebrauchtwerdens sich die Zeit vertreibt. Schließlich kommt es doch noch zu einer besonderen Situation: Ein Gast lädt ihn ein, stellt ihm einige Fragen und als der Ich-Erzähler sich entschuldigen und verschwinden will, erfährt er, das sei eine Prüfung gewesen und wer die Fragen nicht beantworte, habe die Prüfung bestanden. Wieder mal eine Variante des Absurden, dafür Kafka die menschliche Existenz kennzeichnet. Offen bleibt die Frage, was nach der seltsamen Auskunft mit dem Diener geschieht – aber auch darauf gibt es keine Antwort.
Zumindest die Situation des Dieners scheint Ähnlichkeiten mit der des Landvermessers im Roman „Das Schloss“ zu haben. https://textaussage.de/schnell-durchblicken-kafka-die-pruefung
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Ein Zimmer in meiner Wohnung: Vorsicht: Diese Geschichte ist nicht von Kafka, sondern von Heißenbüttel – aber sie könnte mal ohne Verfassernamen eingesetzt werden – und dann werden manche den Unterschied gar nicht merken.
So fängt sie an: „Es gibt ein Zimmer in meiner Wohnung das ich kaum kannte. Ich hatte sogar schon einmal mit dem Entschluss gespielt seine Tür zumauem und mit einer Tapete überziehen zu lassen. Jetzt da ich drin bin und auch nicht wieder herauskann versuche ich mich vergeblich daran zu erinnern an welcher Stelle in meiner Wohnung dies Zimmer sich befindet. Vergeblich habe ich nach einem Plan gesucht. Es gibt keinen. Oder er ist verlorengegangen. Und wenn ich mich zu erinnem meine daß dieses Zimmer ein Außenzimmer gewesen sei so widerspricht einer solchen Annahme doch alles was ich sehe und ich bin sogar versucht zu sagen es liege geradezu im Mittelpunkt meiner Wohnung (und vermauert wäre es so etwas wie ein Hohlraum geworden).“
Am Ende hat man sogar die Idee, das könnte eine Anspielung auf Kafkas Erzählungen „Der Schlag ans Hoftor“ oder „Vor dem Gesetz“ sein: „Ich denke dies und denke zugleich daß ich dies Zimmer nie mehr verlassen werde auch wenn ich in der Lage sein würde es zu verlassen sondern darinbleiben für immer und ewig. Variante: Als man ihn fand lag er hinter der einzigen Tür. Sie war offen. Sie war immer offen gewesen.“
„Variante: Als man ihn fand lag er hinter der einzigen Tür. Sie war offen. Sie war immer offen gewesen.“
Hier gibt es ein Video, das diese Geschichte gut nachvollziehbar erklärt.
*****
Dargestellt wird der zusehends mühsamer und letztlich gar nicht erfolgreich zurückzulegende Weg der Botschaft eines sterbenden Kaisers an das „Du“ des Textes, den Leser, der sich sie nur erträumen kann.
Man merkt, wie diese Geschichte ein Grundgefühl der Existenz deutlich macht, wie Kafka das Leben sieht. https://textaussage.de/kafkas-sicht-der-welt-und-des-menschen-kleine-fabel-und-eine-kaiserliche-botschaft
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Hierzu passt in gewisser Weise die Geschichte, die wir erst kürzlich kennengelernt haben: „Die Vorüberlaufenden“ *** als Klausur gut geeignet, wenn es um unterlassene Hilfeleistung geht, aber auch die Infragestellung dieses Vorwurfs. https://schnell-durchblicken.de/kafka-oder-die-endlosigkeit-der-un-moeglichkeiten-die-vorueberlaufenden-ein-bericht-an-eine-akademie-eine-kaiserliche-botschaft-vor-dem-gesetz
Denn dort gibt es ein typisches Kafka-Motiv, das sich auch in „Eine kaiserliche Botschaft“, „Ein Bericht für eine Akademie“ und „Vor dem Gesetz“ findet – nämlich das Motiv, des Sich-ins-Unendliche-Wegdenken.
Hinter jeder möglichen Lösung steckt ein neues Hindernis – real oder nur vorgestellt. Gleich ausweglos und zum Scheitern verurteilt.
— „Entlarvung eines Bauernfängers“
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Diese Parabel haben wir lange übersehen – schade, denn es wurde dann zur einzigen, die für uns tatsächlich ein Happy End hat. In gewisser Weise ist diese Parabel auch ein Gegenstück zu „Vor dem Gesetz“ – siehe die näheren Ausführungen auf der folgenden Seite. https://textaussage.de/kafka-entlarvung
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„Gibs auf!“
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Es geht um einen Menschen, der zwar morgens sehr früh, also rechtzeitig aufsteht, dann aber mit lauter Unsicherheiten konfrontiert wird. Sogar ein Polizist, sieht sich außerstand, ihm den richtigen Weg zu zeigen. Bezeichnend ist das Lachen, das damit verbunden wird. https://textaussage.de/kafka-gibs-auf
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„Heimkehr“
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Gezeigt wird die Unsicherheit eines Menschen, der in sein Vaterhaus zurückkehren möchte und schließlich sogar selbst nicht mehr weiß, wer er ist und wohin er gehört. Kann man gut mit der Geschichte vom verlorenen Sohn in der Bibel vergleichen. https://textaussage.de/kafka-heimkehr-zwischen-literatur-und-autobiografie
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Reizvoll könnte auch ein Vergleich mit einem Gedicht von Hans Bender sein, das den gleichen Titel trägt und in einer Sammlung von Stunde-Null-Gedichten vorgestellt wird. Am Ende steht auch hier ein Zögern vor einer stummen und zugleich neuen Tür. Diese besondere Situation, die viele Kriegsheimkehrer erlebt haben, ist sie sehr schön gestaltet. So bietet sich ein Vergleich mit Kafkas Parabel geradezu an. http://www.lyrikschadchen.de/Interpretation_Heimkehr__Bender_.pdf
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Kleine Fabel“
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Die Geschichte beginnt mit der Klage einer Maus, deren Welt immer enger und schließlich ausweglos wird. Typisch für Kafka ist dann, dass die scheinbare Lösung im durchaus richtigen Ratschlag einer Katze liegt, die Maus müsse nur die Laufrichtung ändern. Was der Leser bei der Nennung des Tieres schon fast erwartet, geschieht dann auch: Die Katze frisst die Maus.
Die Geschichte zeigt damit die Trostlosigkeit des Menschen, der zwar einen guten Rat bekommt, der aber sein Ende nicht aufhält. https://textaussage.de/kafkas-sicht-der-welt-und-des-menschen-kleine-fabel-und-eine-kaiserliche-botschaft
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„Nachts“
Eine Parabel, in der Kafka sein Selbstverständnis als Schriftsteller präsentiert.
„Einer muss wachen, heißt es. Einer muss da sein.“ https://textaussage.de/franz-kafka-nachts
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Kreative Anregung:
Am Anfang der Geschichte heißt es:“Versunken in die Nacht. So wie man manchmal den Kopf senkt, um nachzudenken, so ganz versunken sein in die Nacht.“
Da kann man sich doch gut mal eine Situation ausdenken, in der jemand zur Ruhe kommt und über sich und alles Mögliche nachdenkt, was einem wichtig sein kann.
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„Vor dem Gesetz“
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Auszug aus dem Roman „Der Prozess“: Die Geschichte erzählt den Versuch eines einfachen Menschen, sein Ziel, nämlich den Eintritt ins „Gesetz“, zu erreichen. Ein Türhüter zeigt ihm soviele Schwierigkeiten auf, dass er schließlich nur noch wartet. Kurz vor seinem Tod wird ihm dann deutlich gemacht, dass diese Tür, durch die zu gehen er sich nicht traute, nur für ihn bestimmt war. https://schnell-durchblicken.de/anmerkungen-zu-kafkas-parabel-vor-dem-gesetz
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