Franz Kafka, die wichtigsten kurzen Erzählungen (Parabeln) (Mat838-kwp)

Kafka verstehen – ein Grundmuster macht es möglich

Kafka ist kein Rätsel zum Verzweifeln – sondern ein Autor, der uns in seltsame Welten einlädt. Hat man einmal verstanden, worum es ihm geht, kommt man damit überraschend gut zurecht.

In den Schulbüchern kann man alle möglichen Deutungsansätze finden. Wer aber fast alle Erzählungen von Kafka gelesen hat, erlebt einen qualitativen Sprung: Plötzlich macht es Klick. Kafka schildert eigentlich immer seine Vorstellung von der Situation des Menschen in der Welt – fast immer mit Problemen, zumindest mit Irritationen.

Wer den Schlüssel kennt, dem öffnen sich die Texte. Diesen Schlüssel stellen wir auf der folgenden Seite vor:
https://textaussage.de/kafka-und-seine-welt-wie-man-seine-texte-schnell-versteht

Aber wir wollen hier schon mal darauf hinweisen, dass man einer Kafka-Geschichte auch ein Happy End geben kann. Ein schönes Beispiel ist „Eine kaiserliche Botschaft“: Typisch für Kafka kommt die Botschaft des sterbenden Kaisers nicht an – auf dem Weg liegen ungeheure Weiten und Hindernisse. Aber wer oder was könnte solche Strecken überwinden – ohne moderne Technik? Hier gibt es die Lösung:
https://youtu.be/SDSc8sHR3lk

Wer nach Themen suchen möchte: Wir bauen eine Sortierung von Kafkas Parabeln nach Themen auf. Das könnte die Suche erleichtern:
https://textaussage.de/ta-finder-die-richtige-parabel-von-franz-kafka-finden-nach-themen-geordnet

In der Liste der Parabeln haben wir zum Teil schon Sternchen „*“ vergeben – sie machen deutlich, wie interessant eine Geschichte für eine Klausur sein kann.

Die besten Geschichten zum Einstieg

Bevor wir zur alphabetischen Reihenfolge kommen, listen wir die Geschichten auf, die besonders gut geeignet sind, um Kafka kennenzulernen. Sie tauchen unten dann auch noch mit einer ausführlicheren Beschreibung auf.

Erzählungen in alphabetischer Reihenfolge

„Auf der Galerie“

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Darstellung der unmenschlichen Situation einer Zirkusreiterin, deren wahre Lage der Zuschauer nicht erkennt. Ihm bleibt nur ein unklares Gefühl der Trauer.
https://textaussage.de/kafka-auf-der-galerie-zwischen-sein-und-schein

Hierzu gibt es auch eine spezielle Seite, auf der der Text in einer kurzen Analyse vorgestellt wird (mp3-Datei – also gut zwischendurch anhörbar!):
https://schnell-durchblicken.de/kafka-auf-der-galerie-mp3

„Das nächste Dorf“

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Eine sehr kurze Erzählung: Der Großvater spricht von der Kürze des Lebens – und das wird dann auf die Spitze getrieben: Ein junger Mann kann sich kaum entschließen, ins nächste Dorf zu gehen – wegen der Kürze des Lebens.
https://textaussage.de/schnell-durchblicken-kafka-das-naechste-dorf

Man kann diese Geschichte gut vergleichen mit „Das Stadtwappen“ – auch dort geht es um die Frage: Lohnt es sich überhaupt, etwas zu unternehmen?
https://textaussage.de/kafka-stadtwappen

„Das Stadtwappen“

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Eine Geschichte, die die biblische Erzählung vom Turmbau zu Babel „auf die Schippe nimmt“ – mit dem diskussionswürdigen Hinweis: Man sollte nichts beginnen, was in der eigenen Lebenszeit nicht fertiggestellt werden kann. Denn die nächste Generation möchte es vielleicht ganz anders haben und muss das Vorhandene dann erst abreißen.

Das wird vor allem die verdienstvollen Vertreter von Familienbetrieben interessieren. Auch die Besucher von christlichen Kathedralen oder antiken Bauwerken wie den Pyramiden werden wohl froh sein, dass damals diese Geschichte noch nicht bekannt war.
https://textaussage.de/kafka-stadtwappen

„Der Geier“

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Eine ziemlich brutale, ja blutige Geschichte, in der der Ich-Erzähler es erduldet, dass ein Geier ihm die Füße zerhackt. Erst ein vorübergehender Herr bringt den Erzähler auf den Gedanken, dass dagegen etwas getan werden könnte. Während er ein Gewehr holt, nutzt der Geier die Gelegenheit zu einer letzten Attacke. Das letzte Gefühl des Erzählers: Der Geier ertrinkt in seinem Blut.

Letztlich zeigt die Geschichte einen Menschen, der sich in Wirklichkeit selbst quält und erst im eigenen Tod – und zugleich dem seines Peinigers – Befreiung findet.
https://schnell-durchblicken.de/kafka-der-geier

„Der Jäger Gracchus“

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Ein geheimnisvolles Boot bringt den toten Jäger Gracchus in die Stadt Riva. Aufgebahrt im Haus, erwacht er zum Gespräch mit dem Bürgermeister – er ist weder ganz tot noch lebendig. Gracchus erzählt: Nach seinem Jagdunfall verfehlte sein Todeskahn den Weg ins Jenseits, seither treibt er ruhelos über die Erde. Er ist gefangen in einem Zwischenzustand: ständig unterwegs, ohne Ziel, ohne endgültigen Tod.

Damit wird ein Sinnbild menschlichen Schicksals geschaffen: Ausweglosigkeit, Getriebensein, ein Dasein ohne Erlösung – tragisch und zugleich grotesk.
https://textaussage.de/schnell-durchblicken-kafka-der-jaeger-gracchus

„Der Kaufmann“

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Hektische, verzweifelte Selbstbeschreibung eines Kaufmanns, der angesichts seiner Belastungen nicht mehr ganz bei klarem Verstand ist. Gut zu vergleichen mit „Der Nachbar“ – nur dass es dort noch nicht ganz so extrem ist.
https://schnell-durchblicken.de/kafka-der-kaufmann

„Der Kreisel“

Ein Philosoph beobachtet Kinder beim Spiel und versucht immer wieder, einen sich drehenden Kreisel zu fangen. Er glaubt, dass die Erkenntnis einer Kleinigkeit – wie des Kreisels – den Schlüssel zum Verständnis des Allgemeinen liefert. Doch sobald er den Kreisel in der Hand hält, verliert er sein Glück, wird von den Kindern vertrieben und taumelt selbst wie ein Kreisel davon.

Die Geschichte zeigt das Scheitern einer fixen Idee: Wer das Allgemeine nur in einer Einzelheit sucht, verliert am Ende beides. Vielleicht bedeutet sie auch, dass man das Leben nur erträgt, indem man es unbefangen wie Kinder „lebt“ – jede tiefere Erkenntnis bleibt dem verwehrt, der sich extrem darum bemüht.

Hier ein Video, das die Geschichte gut Schritt für Schritt erschließt:

https://textaussage.de/kafka-der-kreisel-2

„Der Nachbar“

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Darstellung des zunehmenden Verfolgungswahns eines Mannes, der einfach einen neuen Nachbarn bekommt. Statt mit ihm Kontakt aufzunehmen, gibt er sich ganz seinen Ängsten hin. Eine Art Vorstufe zu „Der Kaufmann“.
https://textaussage.de/kafka-der-nachbar

Dazu gibt es auch eine kreative Fortsetzung, bei der auch der Prozess des Schreibens erklärt wird. Gut geeignet, um das auf andere Fälle zu übertragen (mit Lernvideo):
https://textaussage.de/deutschunterricht-kreativ-kafka-der-nachbar-weiterschreiben

„Der plötzliche Spaziergang“

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Eine der ganz wenigen Geschichten von Kafka, die nicht mit Unsicherheit beginnen und dann in Chaos und Untergang enden. Interessant, dass man sie sogar mit einem Eichendorff-Gedicht vergleichen kann.
https://schnell-durchblicken.de/eichendorff-entschluss-vergleich-kafka-der-ploetzliche-spaziergang

„Der Schlag ans Hoftor“

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Die Geschichte zeigt, wie aus einer Kleinigkeit, die nicht mal so stattgefunden hat, am Ende eine tödliche Gefahr wird.
https://textaussage.de/franz-kafka-der-schlag-ans-hoftor

Hierzu gibt es auch eine Klausuraufgabe, die auf das Menschen- und Weltbild Kafkas abzielt:
https://textaussage.de/klausur-zu-kafka-der-schlag-ans-hoftor-mit-einordnung-in-sein-menschen-und-weltbild

„Der Steuermann“

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Situation und Schicksal eines Menschen, der offensichtlich Steuermann ist, aber leicht aus der Position vertrieben werden kann. Das Besondere: Die Mannschaft schreibt ihm seine Position zu, unterstützt ihn aber nicht bei ihrer Verteidigung.
https://textaussage.de/5-min-tipp-zu-kafka-der-steuermann

Hierzu passt Franz Kafka, „Eine alltägliche Verwirrung“ – wo auch jemand auf maximal absurde Weise an dem gehindert wird, was anliegt. Das geht so weit, dass man am Ende den Eindruck hat, Kafka wolle sein eigenes Parabelsystem einfach mal bis zum ultimativen Kipp-Punkt führen. Anfangs quält es den Leser, dann kann man vielleicht sogar mitlachen.
https://schnell-durchblicken.de/franz-kafka-eine-alltaegliche-verwirrung

„Die Brücke“

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Ein Ich-Erzähler beschreibt seine Existenz als lebende Brücke über einem Abgrund. Erlöst wird er – unter starken Schmerzen –, als ein Wanderer diese Brücke sehr sorgfältig prüft und dem Brückenmenschen mit voller Wucht auf den Leib springt. Dieser dreht sich um, um den Verursacher seiner Schmerzen zu sehen, was zum Einsturz der Brücke führt.
https://textaussage.de/kafkas-parabel-die-bruecke-im-vergleich-zur-erzaehlung-die-verwandlung

„Die Prüfung“

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Die Geschichte setzt ein mit der Beschreibung einer Art Mauerblümchen-Existenz eines Dieners. Anschließend wird gezeigt, wie dieser Ich-Erzähler sich die Zeit vertreibt. Schließlich kommt es doch noch zu einer besonderen Situation: Ein Gast lädt ihn ein, stellt ihm einige Fragen – und als der Ich-Erzähler sich entschuldigen und verschwinden will, erfährt er, das sei eine Prüfung gewesen, und wer die Fragen nicht beantworte, habe die Prüfung bestanden.

Wieder eine Variante des Absurden, für das Kafka die menschliche Existenz kennzeichnet. Offen bleibt die Frage, was nach der seltsamen Auskunft mit dem Diener geschieht. Die Situation des Dieners hat Ähnlichkeiten mit der des Landvermessers im Roman „Das Schloss“.
https://textaussage.de/schnell-durchblicken-kafka-die-pruefung

„Die Vorüberlaufenden“

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Als Klausur gut geeignet, wenn es um unterlassene Hilfeleistung geht – aber auch die Infragestellung dieses Vorwurfs. Denn hier findet sich ein typisches Kafka-Motiv, das sich auch in „Eine kaiserliche Botschaft“, „Ein Bericht für eine Akademie“ und „Vor dem Gesetz“ findet: das Motiv des Sich-ins-Unendliche-Wegdenkens. Hinter jeder möglichen Lösung steckt ein neues Hindernis – real oder nur vorgestellt. Gleich ausweglos und zum Scheitern verurteilt.
https://schnell-durchblicken.de/kafka-oder-die-endlosigkeit-der-un-moeglichkeiten-die-vorueberlaufenden-ein-bericht-an-eine-akademie-eine-kaiserliche-botschaft-vor-dem-gesetz

Ein Zimmer in meiner Wohnung (Heißenbüttel – kein Kafka!)

Vorsicht: Diese Geschichte ist nicht von Kafka, sondern von Heißenbüttel – aber sie könnte mal ohne Verfassernamen eingesetzt werden, und dann werden manche den Unterschied gar nicht merken.

Am Ende hat man sogar die Idee, das könnte eine Anspielung auf Kafkas „Der Schlag ans Hoftor“ oder „Vor dem Gesetz“ sein. Auf jeden Fall ein reizvolles Experiment – raus aus den manchmal engen Grenzen des „normalen“ Deutschunterrichts.
https://schnell-durchblicken.de/helmut-heissenbuettel-ein-zimmer-in-meiner-wohnung

„Eine kaiserliche Botschaft“

Hier gibt es ein Video, das diese Geschichte gut nachvollziehbar erklärt (Bushaltestellen-Tipp: Vierspalten-Methode – schnelles Ergebnis):
https://youtu.be/WkeW-L2v32c

Dargestellt wird der zusehends mühsamer und letztlich gar nicht erfolgreich zurückzulegende Weg der Botschaft eines sterbenden Kaisers an das „Du“ des Textes, den Leser, der sie sich nur erträumen kann. Man merkt, wie diese Geschichte ein Grundgefühl der Existenz deutlich macht, wie Kafka das Leben sieht.
https://textaussage.de/kafkas-sicht-der-welt-und-des-menschen-kleine-fabel-und-eine-kaiserliche-botschaft

Hierzu passt in gewisser Weise auch „Die Vorüberlaufenden“:
https://schnell-durchblicken.de/kafka-oder-die-endlosigkeit-der-un-moeglichkeiten-die-vorueberlaufenden-ein-bericht-an-eine-akademie-eine-kaiserliche-botschaft-vor-dem-gesetz

„Entlarvung eines Bauernfängers“

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Diese Parabel haben wir lange übersehen – schade, denn es wurde dann zur einzigen, die für uns tatsächlich ein Happy End hat. In gewisser Weise ist diese Parabel auch ein Gegenstück zu „Vor dem Gesetz“.
https://textaussage.de/kafka-entlarvung

„Gibs auf!“

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Es geht um einen Menschen, der zwar morgens sehr früh aufsteht, dann aber mit lauter Unsicherheiten konfrontiert wird. Sogar ein Polizist sieht sich außerstande, ihm den richtigen Weg zu zeigen. Bezeichnend ist das Lachen, das damit verbunden wird.
https://textaussage.de/kafka-gibs-auf

„Heimkehr“

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Gezeigt wird die Unsicherheit eines Menschen, der in sein Vaterhaus zurückkehren möchte und schließlich sogar selbst nicht mehr weiß, wer er ist und wohin er gehört. Kann man gut mit der Geschichte vom verlorenen Sohn in der Bibel vergleichen.
https://textaussage.de/kafka-heimkehr-zwischen-literatur-und-autobiografie

Reizvoll könnte auch ein Vergleich mit einem Gedicht von Hans Bender sein, das den gleichen Titel trägt und in einer Sammlung von Stunde-Null-Gedichten vorgestellt wird. Am Ende steht auch hier ein Zögern vor einer stummen und zugleich neuen Tür – eine Situation, die viele Kriegsheimkehrer erlebt haben. So bietet sich der Vergleich mit Kafkas Parabel geradezu an.
http://www.lyrikschadchen.de/Interpretation_Heimkehr__Bender_.pdf

„Im Tunnel“

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Das Leben von uns Menschen auf der Erde wird verglichen mit Eisenbahnreisenden, die durch ein Unglück in einem Tunnel zum Stillstand gekommen sind. Sie sehen nicht mehr das Licht des Anfangs – und das winzige Licht am Ende auch nicht immer sicher. Um sie herum sind Ungeheuer, die einige Reisende ganz interessant finden, andere werden von der Vielfalt dieser Wesen auf Dauer nur gelangweilt. Es lohnt sich auf keinen Fall, irgendwelche Fragen zu stellen, was man tun kann.

Zusammenfassung:
https://schnell-durchblicken.de/franz-kafka-im-tunnel-auch-eisenbahnreisende-zusammenfassung

Genauere Analyse:
https://schnell-durchblicken.de/franz-kafka-im-tunnel

Gut vergleichen kann man diese Parabel mit Dürrenmatt, „Der Tunnel“:
https://schnell-durchblicken.de/friedrich-duerrenmatt-der-tunnel

„Kleine Fabel“

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Die Geschichte beginnt mit der Klage einer Maus, deren Welt immer enger und schließlich ausweglos wird. Typisch für Kafka ist dann, dass die scheinbare Lösung im durchaus richtigen Ratschlag einer Katze liegt – die Maus müsse nur die Laufrichtung ändern. Was der Leser bei der Nennung des Tieres schon fast erwartet, geschieht dann auch: Die Katze frisst die Maus.

Die Geschichte zeigt die Trostlosigkeit des Menschen, der zwar einen guten Rat bekommt, der aber sein Ende nicht aufhält.
https://textaussage.de/kafkas-sicht-der-welt-und-des-menschen-kleine-fabel-und-eine-kaiserliche-botschaft

„Nachts“

Eine Parabel, in der Kafka sein Selbstverständnis als Schriftsteller präsentiert: „Einer muss wachen, heißt es. Einer muss da sein.“
https://textaussage.de/franz-kafka-nachts

Kreative Anregung: Am Anfang der Geschichte heißt es: „Versunken in die Nacht. So wie man manchmal den Kopf senkt, um nachzudenken, so ganz versunken sein in die Nacht.“ – Da kann man sich gut mal eine Situation ausdenken, in der jemand zur Ruhe kommt und über sich und alles Mögliche nachdenkt, was einem wichtig sein kann.

„Vor dem Gesetz“

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Auszug aus dem Roman „Der Prozess“: Die Geschichte erzählt den Versuch eines einfachen Menschen, sein Ziel – den Eintritt ins „Gesetz“ – zu erreichen. Ein Türhüter zeigt ihm so viele Schwierigkeiten auf, dass er schließlich nur noch wartet. Kurz vor seinem Tod wird ihm dann deutlich gemacht, dass diese Tür, durch die zu gehen er sich nicht traute, nur für ihn bestimmt war.
https://schnell-durchblicken.de/anmerkungen-zu-kafkas-parabel-vor-dem-gesetz

Inzwischen gibt es zu dieser Parabel auch eine kreative Variante, die ein positives Ende ermöglicht:
Kafkas Beitrag zur Abi-Rede: „Vor dem Gesetz“ mit Happy End
https://textaussage.de/kafkas-beitrag-zur-abi-rede-vor-dem-gesetz-mit-happy-end

Wer mal etwas ausprobieren möchte?

Könnte das nicht auch von Kafka sein?
https://textaussage.de/anders-tivag-blog-versuch-weltende-als-parabel

Unsere Videos zu Kafka

Videos zu Kafka auf dem Kanal „schnell durchblicken“ – Playlist:
https://www.youtube.com/playlist?list=PLNeMBo_UQLv3da2qlaVKAHPNk2PDlUPvO

Weitere Infos, Tipps und Materialien

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