• Eichendorff, „Sehnsucht“
    • Das Lyrische Ich als wartendes Wesen in seiner Einsamkeit
    • Das Wandern in Verbindung mit Gesang
    • Freude an der wilden Natur
    • Freude auch an alten Gemäuern und Statuen, Überbleibseln der Vergangenheit
    • Bedeutung der Nacht für echtes Leben
  • Eichendorff, „Entschluss“
    Absage an eine zu ruhige, statische Romantik und Plädoyer für eine stürmische, die sich hohe Ziele setzt und dabei auch Risiken in Kauf nimmt.
    Verglichen mit Kafka, „Der plötzliche Spaziergang“, in dem ein Aufbruch gelingt, ganz im Gegensatz zur Erzählung „Die Verwandlung“.
    https://wvm.schnell-durchblicken3.de/eichendorff-entschluss-kafka-spaziergang/
  • „Sehnsucht“ von Ludwig Tieck
    • Frage nach dem Hintergrund, dem Kern der Sehnsucht
    • Es ist die Vorstellung einer Ferne – zwischen Sternenglanz und romantischer Atmosphäre – allerdings durchaus mit leichter Beimischung des Geisterhaften
    • Den vielen Fragen des Lyrischen Ichs, wie es sein Ziel erreichen soll, stehen vielfältige und starke „Bande“ gegenüber, dies es festhalten.
    • Letztlich ist die Sehnsucht vergänglich, bleibt nur als wiederkehrendes Gefühl erhalten.
  • Müller, Wilhelm, „Der Wegweiser“
    https://www.schnell-durchblicken2.de/gr-mueller-wegweiser
    Das Gedicht präsentiert zunächst in typisch romantischer Weise die Abgrenzung von der normalen Welt und der Sehnsucht nach der Einsamkeit in der wilden Natur. Dies wird am Ende zugespitzt, indem das Lyrische Ich nicht den Wegweisern folgt, die in die Welt der Städte zeigen. Vielmehr hat es einen inneren Wegweiser, der ihm immer vor Augen führt, dass es auf einer Straße ohne Wiederkehr unterwegs ist. Hier wird die Lebensreise auf eine beeindruckend, vielleicht auch erschreckend ernsthafte Weise mit der Endlichkeit verbunden.

Weiterführende Hinweise