Check einer Infografik zum Roman „Heimsuchung“, Kapitel „Der Tuchfabrikant“ (Mat8630-qgt-cig)

Was bringt eine Infografik zu einem Romankapitel?

Ein aktuelles Programm der Künstlichen Intelligenz von Google erstellt durchaus eine ganz ansprechende Infografik.

In diesem Falle muss allerdings beachtet werden, dass die Quelle dafür nicht das Romankapitel selbst ist, sondern eine entsprechende Seite.
Dort wird das Kapitel vorgestellt, und Notebook LM kann dann die Textdarstellung noch um eine Infografik ergänzen.

MIA (Menschliche Intelligenz in Aktion) dazu:

Wir heben das hier so hervor, weil wir das für aktuell ganz wichtig halten.

Solche KI-Leistungen sollte man nicht einfach nur konsumieren, sondern sich auch Gedanken darüber macht und dann vielleicht sogar eine optimierte bzw. ergänzte Variante für sich nutzen.

Positiv – und bedenkenswert – die Aufteilung der Seite

  • Grundsätzlich ist es sicherlich eine gute Idee, die neue Welt Südafrika als Ort der Emigration der alten Welt mit ihren großen Veränderungen und Bedrohungen gegenüberzustellen.
  • Interessant ist dabei die Anordnung, die die künstliche Intelligenz sich ausgesucht hat.
    • Denn unser Gedanke war zunächst, warum wird die alte Welt nicht links dargestellt und die neue rechts.
    • Dahinter steckt natürlich das, was man sich allen bedrohten Menschen wünscht.Und das Besondere der Lösung der KI ist eben, dass sie zeitlich vorgeht, dann steht die rechtzeitige Welt der Rettung eben links.
  • Und zeitlich danach kommt die Katastrophe, die die Menschen der Tuchhändlerfamilie trifft.

Die linke Seite – die „neue“, rettende Welt

  • Eine gute Idee ist es sicherlich, das Wichtigste für diesen Teil der Familie nach oben zu stellen, nämlich das neue Leben.
  • Dann kommen Probleme und Schattenseiten.
  • Zunächst macht der mittlere Teil am Beispiel der Sprache deutlich, wie das Heimatgefühl in dieser Familie in der Fremde immer mehr verloren geht.
    Dabei spielen die Kinder, natürlich, eine entscheidende Rolle. .
  • Und ganz unten haben wir dann auch die Schattenseite dieser Welt. Sie ist geprägt durch die Ausgrenzung der farbigen Bevölkerung, was am Beispiel des Gärtners gezeigt wird.

Die rechte Seite mit der Katastrophe und einer ähnlichen Anordnung

  • Positiv ist auf jeden Fall, dass die rechte Seite ähnlich aufgebaut ist. Oben stehen noch einigermaßen schöne Erinnerungen an das Leben am See.
  • Darunter dann die tragisch verpasste Flucht.
  • Ganz unten dann das brutale Ende dieses Teils der Familie.
  • Dafür wird ganz unten rechts noch der wichtige Aspekt aufgenommen, nämlich die schwer erträgliche Sachlichkeit der Beschreibung der Ermordung.
  • Das erhöht natürlich das Nachdenken über die Situation.

Nachtrag: Die Überschrift

  • Auch die Überschrift bleibt sicherlich gut im Gedächtnis haften.
  • Sie greift das Grundthema „Heimsuchung“ auf und macht die zwei wesentlichen Elemente der Grafik deutlich, nämlich die Kontraste zwischen den Welten und das Entscheidende am Ende, nämlich die Katastrophe.

Gesamtbeurteilung: Brauchbarkeit und die Frage einer möglichen Optimierung

  • Insgesamt eine durchausbrauchbare Grafik, die sicherlich im Gedächtnis verankert bleibt.
  • Wir würden allerdings eine Variante vorziehen, die auf die bildliche Darstellung verzichtet und sich auf sprachliche Darstellung der einzelnen Stationen konzentriert.
  • Verbinden würden wir das wie immer mit Schlüsselzitaten.
  • Die findet man auf der Seite mit der eigentlichen Vorstellung des Kapitels:

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