Relaunch Sammlung von Gryphius-Gedichten – mit Interpretationshinweisen (Mat4526-relaunch)

Wer mehr von Gryphius kennt, versteht ihn besser.

Von daher lohnt es sich, sich mal verschiedene Gedichte anzuschauen. Dann weiß man ungefähr, in welche Richtung dieser Autor geschrieben hat.

Und wenn man ganz viel Glück hat, kommt sogar eins der Gedichte in einer Klausur dran.

Kurz-Impuls: Der schnelle Einstieg in Gryphius

In weniger als einer Minute: Warum dieses Gedicht auch nach 400 Jahren noch jeden trifft.

Tipp: Für die tiefergehende Analyse schau dir weiter unten das ausführliche Video an.

 

Nun zu den wichtigsten Gedichten von Gryphius

Wir haben sie hier erstmal alphabetisch aufgelistet.

„Abend“

  • Das Gedicht zeigt,
  • wie wenig in der Zeit des Barock, also im 17. Jahrhundert, dem alltäglichen Leben an Wert zugemessen wurde.
  • Die Zeit galt regelrecht als „vertan“, auch wenn man auf dem „Feld“ oder sonstwo sein „Werk“, also seine normale Arbeit gut erledigt hatte.
  • Für unsere Zeit ungewöhnlich ist der ständige Blick auf das Lebensende,
  • so dass die Zeit bis dahin gesehen wird wie eine Rennbahn.
  • Die größte Angst gilt der Gefahr des „Ausgleitens“, also des Abkommens von der vorgegebenen göttlichen Bahn des Menschen.
  • Am Ende bleibt dann nur der Wunsch, stets von Gottes Licht begleitet und in der Todesstunde regelrecht „aus dem Tal der Finsternis“ in den Himmel hinaufgerissen zu werden.
    http://textaussage.de/gryphius-abend

„An die Welt“

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„An eine Jungfrau“