Worum es hier geht:

Wenn Schüler erstmals Texte von Franz Kafka vorgesetzt bekommen, müssen sie ganz stark sein – oder einen guten Lehrer haben, der sie auf so viel Fremdartigkeit vorbereitet.

Videolink

Wir zeigen in diesem Video, wie man Kafka und seine Geschichten ganz einfach verstehen kann – und das an nur zwei Texten von ihm.

Wenn man ihn „begriffen“ hat, kann man seine Geschichten auch genießen – mit all ihrer Fantasie.

Das Problem:
1.Der Dichter Kafka gilt als besonders schwierig – stimmt erst mal auch.
2.Aber wenn man viele seiner Geschichten liest, begreift man, es geht eigentlich immer um dasselbe.
3.Und doch wird es nie langweilig.

Unsere Lösung:
1.Wir zeigen an zwei kleinen Geschichten, was bei Kafka immer “los ist”.
2.Dabei greifen wir auf den Parabel-Trick zurück, den man braucht, um Leuten “hintenrum” was klar zu machen.
3.Am Ende hat man keine Angst mehr vor Kafkas Geschichten und kann sie genießen.

Kafka 1

Kafka 2

Was soll das?

Der Schlüssel zum Verständnis heißt “Parabel”
https://www.schnell-durchblicken.de/durchblick-auch-in-deutsch/fragen-und-antworten/parabel/

Texte mit einem Bedeutungs-Überschuss
Fabel, Gleichnis und Parabel sind alles epische Textgattungen, die etwas anderes oder mehr meinen, als im Text selbst steht.

Geschichte selbst ist ein Bild für etwas.
Häufig gibt es einen Hinweis darauf, weil jemand die Geschichte erzählt, um etwas zu verdeutlichen – auf einem Umweg, um Widerstände zu “hintergehen”.
Berühmtes Beispiel aus dem Alten Testament: König David raubt einem General die Frau – der Prophet Nathan erzählt ihm die Geschichte von einem Reichen, der einem Armen das einzige Schaf raubt. König sauer: Nathan cool: “Du bist der Mann!
Entscheidend: Der gemeinsame Punkt von Bild- und Sachteil.

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Weitere Infos, Tipps und Materialien 

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