Schnell erkennen, worum es geht ...

Schlagwort: Textstellen

Ferdinand von Schirach, „Terror“: Was eignet sich als Klassenarbeit?

Grundsätzliches zu den Überlegungen, was in einer Klassenarbeit drankommen könnte

Zu einer guten Vorbereitung auf eine Klassenarbeit gehört sicher auch, dass man sich überlegt, was dran kommen könnte.

Dabei spielen zwei Dinge eine zentrale Rolle:

  1. Zum einen das Stück selbst, bsd. die Frage: Welche Szenen sind für eine genauere Analyse geeignet?
  2. Die Aspekte und Schwerpunkt, die die Lehrkraft im Unterricht behandelt hat.

Textbereiche, die in einer Klassenarbeit drankommen könnten

Kümmern wir uns hier mal um den ersten Punkt und gehen davon aus, dass eine längere Textstelle in meistens 2 Stunden analysiert werden soll.

  1. Am interessantesten ist sicher das Verhör des Angeklagten durch die Staatsanwältin (S. 75-97). Das ist umfasst aber einen so großen Teil des Gesamttextes, dass es
    1. als Ganzes für eine zweistündige Klassenarbeit viele zu lang ist
    2. viel zu viel von dem Text wegnimmt.
    3. Deshalb empfiehlt es sich, dieses lange Verhör in Teile zu gliedern. Eine vorausschauende Lehrkraft lässt dann zum Beispiel den Anfang exemplarisch analysieren, geht nur grob auf den Rest ein und nimmt dann in der Klassenarbeit daraus einen passenden Teil.
  2. Wenn man weitere dialogische Texte als Basis für die Klassenarbeit ins Auge fassen will, dann kommt grundsätzlich in Frage:
    1. Die Befragung des Angeklagten durch den Vorsitzenden Richter ab S. 62-76
    2. Die Befragung des Zeugen Lauterbach ab S. 23 bis  S. 50 im Gespräch mit dem Vorsitzenden Richter
    3. Die Befragung des Zeugen Lauterbach ab S. 51 im Gespräch mit der Staatsanwältin bis 59
    4. Die Befragung des Zeugen Lauterbach ab S. 59 bis 61 im Gespräch mit dem Verteidiger
    5. Befragung der Nebenklägerin, der Frau eines durch den Abschuss zu Tode gekommenen Passagiers ab S. 98 bis 110
  3. Ansonsten können eher monologische Teile analysiert werden:
    1. die Stellungnahme des Verteidigers zur Anklageschrift ab S. 16
    2. das Plädoyer der Staatsanwältin ab S. 113
    3. das Plädoyer des Verteidigers ab S. 123
  4. Die Begründung der Verurteilung wegen Mordes ab S. 134
  5. Die Begründung des Freispruchs ab S. 141

Die Prüfung der Textteile

  1. Wenn man zusammengestellt hat, welche Textteile überhaupt geeignet sind, dann
  2. muss man feststellen, welche Teile dort besonders interessant sind. Denn letztlich sollte der genau zu analysierende Textbereich nicht länger etwa als zum Beispiel die Begründung des Freispruchs. Im Vergleich zu einer Kurzgeschichte muss hier berücksichtigt werden, dass der Text ja grundsätzlich bereits gelesen worden ist. Deshalb darf der Textbereich hier sicher größer sein. Man muss aber berücksichtigen, dass eine genaue Analyse mehr Arbeit macht als einfach eine lesende Zurkenntnisnahme.
  3. Dann schaut man, welche der gefundenen Bereiche zu den Schwerpunkten des Unterrichts passen.
  4. Wenn man Glück hat, dann ist vor der Klassenarbeit eine Übungsarbeit besprochen worden, was auch ein Signal ist für das, was am Ende kommen könnte.
  5. Natürlich kann man sich auch im Internet oder bei Mitschülern erkundigen, was bei gleicher Lektüre dort als Arbeit gestellt worden ist.

Was könnte als Zusatzfrage dazukommen?

  1. Erstaunlich ist, dass mit der Frau eines der zu Tode gekommenen Passagiere nur die eine Seite das rein Menschliche in diesen Prozess einbringen kann.
    Daraus ließe sich die Frage ableiten:
    Müsste nicht eigentlich auch ein Vertreter der 70000 Leute im Stadion zu Worte kommen? Denn die sind ja nur knapp dem Tode entronnen, weil der Pilot eigenmächtig gehandelt und damit eine ungeheure Schuld auf sich genommen hat.
  2. Interessant ist die Stelle im Plädoyer des Verteidigers, an der er auf vergleichbare Fälle eingeht, die man gut mit der Situation des Piloten vergleichen kann – ganz gleich, mit welchem Ergebnis. Der Vergleich führt ja nicht immer zur Gleichsetzung, sondern arbeitet auch Unterschiede heraus.
  3. Auch könnte man die Frage stellen, wieso es in Prozesses eigentlich auch „mildernde Umstände“ gibt, während in diesem Falle dieser Pilot mit einem beliebigen Massenmörder auf eine Stufe gestellt wird.
  4. Auf jeden Fall muss bedacht und diskutiert werden, ob die Öffnung des geltenden Rechts in Richtung eines übergesetzlichen Notstandes nicht auch Leute dazu verführen könnte, eine Art von Selbstjustiz zu üben, weil sie glauben, damit größeres Unheil von der Menschheit abwenden zu können.
  5. Auch kann man das Stück prüfen, inwieweit es wirklich den Lesern bzw. Zuschauern die Entscheidung überlässt. Das beginnt schon beim Unterschied zwischen der absolut professionell agierenden Staatsanwältin und dem etwas seltsamen und damit möglicherweise weniger gut wegkommenden Verteidiger. Das könnte zum Beispiel schön in einer Facharbeit untersucht werden. Dabei wäre ein Eingehen auf die sogenannte „Tendenzliteratur“ möglich, bei der literarische Werke nicht ihre eigenen Wege gehen und manchmal sogar den Verfasser überraschen können, sondern sie sind eigentlich die fiktive Umsetzung dessen, was der Verfasser genauso als Beispiel in einem Kommentar unterbringen könnte.

Franz Kafka, „Die Verwandlung“ – die wichtigsten Textstellen und ihre Aussagen

Die Ausgangssituation in Kafkas Erzählung „Die Verwandlung“

Hier verweisen wir auf diese Seite, in der wir uns darauf konzentriert haben.

Diese Seite wird noch aufgebaut.

Hingewiesen sei auf die Seiten der Sammlung Gutenberg, in denen der gesamte Text der Erzählung in handliche Einheiten aufgeteilt worden ist. Wir werden prüfen, inwieweit diese „Handlichkeit“ auch mit der inneren Gliederung der Erzählung übereinstimmt.

Wir arbeiten aktuell daran, die einzelnen Abschnitte inhaltlich zu erfassen und die wichtigsten Textstellen im Hinblick auf ihre Aussagen auszuwerten. Daraus soll am Ende eine komplette Interpretation entstehen.

Abschnitt 1: Gregor entdeckt seine Verwandlung

Gregor Samsa zwischen den Unannehmlichkeiten einer neuen Existenz als „Ungeziefer“ und der Erinnerung an einen „anstrengenden Beruf“ mit dem Ziel, den „großen Schnitt“ zu machen.
Hypothese: „Die Verwandlung ist bereits vorher geschehen – sie wird Gregor jetzt nur plötzlich in einer besonders extremen Form bewusst.“

Genauere Hinweise haben wir in die einzelnen Abschnitte ausgelagert.

Näheres siehe hier:
https://textaussage.de/kafka-verwandlung-abschnitt-01

Den Text kann man in der Sammlung Gutenberg hier gut nachlesen:
https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa001.html

Abschnitt 2: Gescheitertes Aufstehen – Wunsch, in Ruhe zu frühstücken

Das Klopfen der Mutter führt zu einem ersten Versuch, sich aus dem Bett zu erheben, der aber scheitert. Bezeichnenderweise will er in Ruhe frühstücken, was deutlich macht, wie wenig er seine „Ungeziefer“-Situation begriffen hat.

Näheres siehe hier:
https://textaussage.de/kafka-verwandlung-abschnitt-02

Den Text kann man in der Sammlung Gutenberg hier gut nachlesen:
https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa002.html

Abschnitt 3: Erscheinen des Prokuristen – Gregor verweigert sich einem Gespräch

Schließlich ist Schluss mit solchen Ausweich-Bemühungen, weil der Prokurist kommt, um nach ihm zu sehen. Das ärgert Gregor sehr, weil er das für unangemessen hält,  und er versteift sich schließlich in die Weigerung, aus dem Zimmer herauszukommen.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa003.html

Inhalt und wichtige Textstellen mit Auswertung

Abschnitt 4: Vorwürfe des Prokuristen – Gregor gibt nach und hofft

Das wiederum führt zu einer Verschärfung der Haltung des Prokuristen, der ihm Vorwürfe macht und auf Nachlässigkeiten hinweist. Gregor entschließt sich daraufhin, alles zu tun, um die abgeschlossene Tür zu öffnen. Seltsamerweise verbindet er damit die Hoffnung, dass das auf jeden Fall zu einer Entlastung für ihn führt.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa004.html

Inhalt und wichtige Textstellen mit Auswertung 04

Abschnitt 5: Gregors lange Rede an den Prokuristen

Dazu kommt Gregors Freude über die Ankündigung seines Vaters, einen Arzt und einen Schlosser holen zu wollen. Er fühlt sich dadurch wieder in den „menschlichen Kreis“ einbezogen. Als es dann wirklich zur visuellen Konfrontation kommt, schwanken die Reaktionen zwischen Abscheu, Entsetzen, Wut und Verzweiflung. Gregors Hauptziel in einer langen Rede ist es, dass der Prokurist bei seinem Chef für ihn spricht, was wieder sein Nicht-Verständnis seiner Lage zeigt.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa005.html

Inhalt und wichtige Textstellen mit Auswertung 05

Abschnitt 6: Die Flucht des Prokuristen

Der Prokurist hört Gregor gar nicht richtig zu, sondern will nur verschwinden. Gregor versucht, ihn aufzuhalten, wird aber vom Vater daran gehindert, der ihn mit einer Zeitung und einem Stock in sein Zimmer zurücktreibt.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa006.html

Inhalt und wichtige Textstellen mit Auswertung 06

Abschnitt 7: Gregors Isolation

Fortgesetze Rücksichtnahme auf die Familie
Gregor denkt immer noch mehr an das Wohl der Familie an sein eigenes. Zur Rücksichtnahme auf ihre Bedürfnisse gehört auch, dass er sich unter ein Kanapee zurückzieht, um niemanden zu erschrecken.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa007.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-7-gregors-isolation

Abschnitt 8:

Mahlzeiten und Kommunikation
Gregor will immer noch Rücksicht nehmen auf seine Familie – um sich selbst kümmert er sich weniger. Seine Schwester kümmert sich jetzt um artgerechtes Essen für ihn, er kann sich aber nicht mit ihr unterhalten. Allerdings versteht er, wie sie sein Essverhalten mitfühlend kommentiert.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa008.html

Inhalt und Aussage des 8. Abschnitts

Abschnitt 9: Der eigentliche Grund für die „Verwandlung“

In diesem Abschnitt wird deutlich, wie problematisch das Verhältnis Gregors zu seiner Familie und umgekehrt ist. Es zeigt sich, dass man in finanzieller Hinsicht nicht ehrlich mit ihm umgegangen ist, er das aber auch gar nicht erwartete und wollte.

Zu einer zentralen Textstelle gibt es auch ein Youtube-Video, in dem gezeigt wird, wie man – ausgehend vom Textausschnitt – die Voraussetzungen klärt:
https://youtu.be/q4ZEvGU2S3I

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa009.html

Inhalt und Aussage des 9. Abschnitts
https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-9

Abschnitt 10:

In diesem Abschnitt wird deutlich, dass das Geld für die Familie nicht lange reichen wird. Gregor macht sich vor allem Gedanken darüber, warum die anderen in der Familie nicht arbeiten können. Im Mittelteil geht es um die Beziehung zwischen Gregor und seiner Schwester: Diese bemüht sich, was aber auch seine Grenzen hat. Den Schluss bildet dann das Verhalten der Familie insgesamt dem Sohn und Bruder gegenüber.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa010.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-10

Abschnitt 11:

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa011.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-11

  • Zunächst ist Gregor dabei, sich in seinem neuen Leben einzurichten und sich dabei relativ wohlzufühlen.
  • Dann zeigt sich, dass seine Mutter versucht, für ihn zu denken und zu sprechen.
  • Das wiederum führt dazu, dass Gregor den Prozess der Anpassung an sein neues Leben abbricht und wieder zu alten Scheinhoffnungen zurückkehrt.
  • Am wichtigsten und folgenreichsten ist aber, dass die Schwester immer selbstständiger agiert, selbst also eine Verwandlung durchmacht.

Abschnitt 12:

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa012.html

Vorstellung von Inhalt, Aussage und Bedeutung

Kern des Inhalts:

  1. Gregor will jetzt alles tun, um den bisherigen Zustand seines Zimmers zu erhalten. Dabei spielt das Bild der Dame eine wichtige Rolle.
  2. Die Schwester stellt sich auf die Seite des Vaters – gegen Gregor.
  3. Alles deutet auf eine gefährliche Situation für ihn hin – er kann nur noch versuchen, den aufgebrachten Mann zu besänftigen.

Abschnitt 13: Der Vater zwischen Aggression und Vernachlässigung

In diesem Abschnitt erscheint der Vater zunächst durch seine neue Amtsstellung und Uniform riesengroß, was dann zu dem schmerzhaften Apfelwurf führt. Danach aber fällt er wieder ab und vernachlässigt sich sogar. Man hat den Eindruck, es ist nur die Rolle, die ihn scheinbar groß macht.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa013.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-13-apfelwurf-aggression

 

Abschnitt 14: Streit in der Familie um die Betreuung Gregors

Erstaunlicherweise kommt es zu einem Streit, wer sich um Gregor kümmern soll. Die Schwester verteidigt hier energisch und sogar tränenreich ihre angenommene Rolle, was im Gegensatz zu ihrer tatsächlichen Leistung steht. Gregor leidet erkennbar unter dem, was er da miterleben muss. Er scheint sehr harmoniebedürftig zu sein.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa014.html

ahttps://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-14

 

Abschnitt 15: Herabwürdigung durch eine neue Betreuerin – Verwandlung von Gregors Zimmer in einen Abstellraum

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa015.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-15

Abschnitt 16: Violinenspiel und Kündigung

Die Schwester präsentiert ihr Violinenspiel.

Die Zimmerherrn kündigen, als sie Gregor zu sehen bekommen.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa016.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-16

Abschnitt 17: Gregor soll als „Untier“ weg

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa017.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-17

Abschnitt 18: Gregors Tod und die Reaktionen darauf

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa018.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-18

Abschnitt 19: Die Familie lebt erleichtert auf.

Die Familie macht einen Ausflug, übt sich in fröhlicher Gemeinsamkeit und denkt an eine Zukunft, die vor allem eine Heirat der Tochter betrifft.

https://www.projekt-gutenberg.org/kafka/verwandl/verwa019.html

https://textaussage.de/kafka-die-verwandlung-abschnitt-19

Hinweise auf weitere Infos und Tipps:

 

 

„tschick“ – Kapitel 29-34 mit Isa unterwegs

Die Kapitel 29-34 des Romans „tschick“.

In diesen Kapiteln geht es um die gemeinsamen Erlebnisse der beiden Jungen mit Isa: vom Kennenlernen auf dem Müllberg bis zu ihrem plötzlichen Entschluss, mit einer Busgruppe ihre Reise fortzusetzen.

Auch hier führen wir die wichtigsten Textstellen auf und kommentieren sie auch. Auf besonders wichtige Textstellen, die zum Beispiel in Klassenarbeiten eine Rolle spielen könnten, gehen wir auf eigenen Seiten ein.

Kapitel 29: Maik und Tschick treffen Isa auf dem Müllberg

In diesem Kapitel sind Maik und Tschick unterwegs zu Müllbergen, um dort einen Schlauch für das Umpumpen von Benzin zu suchen. Dort treffen sie Isa, die ihnen zeigt, wo sie das Gewünschte finden. Dafür will sie dann aber auch mitgenommen werden. Vor allem Tschick ist strikt dagegen, hat auch regelrechte Schimpfkanonaden mit Isa ausgetauscht. Zunächst steuern sie alle zusammen noch mal das Brombeergebüsch an, um ihren Hunger zu stillen.

  • Zitat S. 150: „… das verdreckte Mädchen kletterte einmal wie ein kleines, schnelles Tier an mir vorbei,ohne mich anzusehen.“

Hier wird deutlich, wie naturnah und zivilisationsfern Isa ist, als die beiden Jungen sie kennenlernen.

  • Zitat S. 152:
    • „Es blieb eine Weile still, dann rief sie wieder: ‚Was habt ihr denn gesucht?‘
    • ‚Haufen Scheiße‘, sagte Tschick.
    • ‚Schläuche!‘ rief ich. Mir wurde dieses Gefluche lan gsam zu viel.
    • ‚Wir haben Schläuche gesucht. Und du?'“

Die Textstelle zeigt deutlich den Unterschied zwischen Tschick und Maik, was Isa angeht. Daraus wird dann ja auch eine zunehmende Annäherung, die man genauer untersuchen könnte.

  • S. 154/55
    • „Tschick und das Mädchen beharkten sich noch, als wir schon fast außer Rufweite waren. Er drehte sich immer wieder um und brüllte ihr Beleidigungen zu, und sie brüllte von den Müllbergen zurück.
    • Ich hielt mich da lieber raus.
    • Aber dann kam sie uns auf einmal hinterhergelaufen.
    • Und irgendwie hatte ich gleich ein komisches Gefühl bei der Sache, als ich sah, wie sie uns hinterherlief. Normalerweise können Mädchen ja nicht laufen, oder nur so schlenkerig. Aber die konnte laufen. Und sie lief mit ihrer Holzkiste im Arm, als ginge es um Leben und Tod. Ich hatte nicht direkt Angst vor ihr, wie sie da auf uns zuschoss. Aber ein bisschen unheimlich war sie mir schon. „
    • Die Textstelle zeigt wieder,
      • dass Maik sich eher etwas zurückhält, um Normalität in der Kommunikation bemüht.
      • Deutlich wird auch wieder, vgl. die Tierstelle weiter oben, dass Isa etwas Besonderes ist, sehr naturnah und voll auf den aktuellen Punkt ausgerichtet.
      • Das ist Maik zu diesem Zeitpunkt noch unheimlich.

 

Kapitel 30: S. 156-159: Auf dem Weg zur Tankstelle: Isas Gesang

In diesem Kapitel machen sie sich auf den Weg zur Tankstelle und essen gemeinsam von den Brombeeren.

Am wichtigsten ist wohl die folgende Textstelle:

  • „Mittlerweile hatte ich auch schon wieder Hunger und Tschick auch, und wir stürzten uns zu dritt in die Brombeeren.
  • Wir müssen die irgendwie loswerden , flüsterte Tschick,
  • und ich sah ihn an, als hätte er gesagt, wir sollten uns nicht die Füße absägen.
  • Und dann fing das Mädchen an zu singen. Ganz leise erst, auf Englisch, und immer unterbrochen von kleinen Pausen, wenn sie Brombeeren kaute.
  • Jetzt singt sie auch noch kacke , sagte Tschick,
  • und ich sagte nichts, denn im Ernst sang sie nicht kacke. Sie sang Survivor von Beyoncé. Ihre Aussprache war absurd. Sie konnte überhaupt kein Englisch, hatte ich den Eindruck, sie machte nur die Worte nach.
  • Aber sie sang wahnsinnig schön.
  • Ich hielt eine Ranke mit Daumen und Zeigefinger vorsichtig von mir weg und schaute zwischen den Blättern durch auf das Mädchen, das da singend und summend und Brombeeren kauend im Ge- büsch stand.
  • Dazu dann noch der Brombeergeschmack in meinem eigenen Mund und die orangerote Dämmerung über den Baumkronen und im Hintergrund immer das Rauschen der Autobahn – mir wurde ganz seltsam zumute.“

Die Textstelle zeigt,

  1. dass Maik inzwischen ganz anderer Meinung ist, was das Loswerden Isas angeht.
  2. Dabei verwendet er eine äußerst originelle Wendung: „und ich sah ihn an, als hätte er gesagt, wir sollten uns nicht die Füße absägen“
  3. Was dann den Gesang angeht, sind Tschick und Maik auch ganz anderer Meinung.
  4. Dazu kommt, dass sie auch noch einen Song von Beyoncé singt, was für Maik sicher einen Zusammenhang mit seinen Gefühlen für Tatjana herstellt.
  5. Am Ende wird ganz deutlich, welchen großen Eindruck das alles auf Maik macht.

Kapitel 31: S. 160-163: Isa gibt den Jungen den richtigen Benzin-Tipp.

In diesem Kapitel geht es um die nicht gelingenden Versuche von Maik und Tschick, mit dem Schlauch Benzin rüberzupumpen.

Erst als Isa, die man zwischendurch abgewimmelt hatte, wieder auftaucht und ihnen den entscheidenden Tipp gibt, klappt es.

Deutlich wird hier, um wieviel lebenstüchtiger Isa im Vergleich zu den beiden Jungen ist. Lebenstüchtigkeit bedeutet dabei ein Leben außerhalb oder am Rande der Zivilisation, was Maik und Tschick erst langsam auf ihrer Abenteuerfahrt lernen.

Anregung: Man könnte mal genauer untersuchen, wie die beiden Jungen langsam in die Welt hineinwachsen, in der Isa sich in ihrer größeren Natürlichkeit schon sehr viel sicherer bewegt.

Kapitel 32: S. 164-168: Isa hat unterwegs was zu sagen

Isa wird jetzt doch mitgenommen, auch wenn sie furchtbar stinkt. Das ändert sich, als sie einen Bergsee erreichen, wo sie ins Wasser geworfen wird und sich anschließend mit Duschgel einseift. Wie unbefangen und damit auch wieder naturnah sie ist, zeigt sich daran, dass sie sich ungeniert vor den Jungen auszieht.

Besonders interessant:

  • „Tschick hatte mittlerweile keine Probleme mehr mit der Autobahn, er fuhr wie Hitler in seinen besten Tagen,
  • und Isa saß hinten und quasselte unaufhörlich. Sie war auf einmal ganz aufgekratzt und rüttelte beim Reden an unseren Sitzlehnen.
  • Nicht, dass ich das normal gefunden hätte, aber im Vergleich zu dem Gefluche vorher war es immerhin ein Fortschritt.
  • Und auch was sie da redete, war gar nicht immer uninteressant. Ich meine, sie war nicht doof auf ihre Weise, und auch Tschick biss sich nach einiger Zeit auf die Lippen und hörte ihr zu und nickte.“

Die Textstelle zeigt:

  1. dass Isa einen enormen Redebedarf hat, was vielleicht damit zusammenhängt, dass sie vorher wohl lange allein unterwegs war.
  2. Entscheidend auch hier wieder, dass Isa den Jungen was zu bieten hat, was „nicht immer uninteressant“ ist.
  3. Anregung: Klären könnte man mal, was es bedeutet, wenn Maik feststellt: “ … sie war nicht doof auf ihre Weise“.
  4. Interessant, dass Tschick schließlich auch ihrem Einfluss erliebt, immerhin wird sogar betont: „biss sich nach einiger Zeit auf die Lippen.“

Kapitel 33: S. 169-172: Umgang mit Sexualität

In diesem Kapitel geht um Fragen der Sexualität. Als Tschick am nächsten Morgen schon unterwegs ist, um was zu besorgen, schneidet Maik Isa die Haare, die dabei ihren Oberkörper frei gemachtd hat und schließlich Maik sogar fragt, ob er mit ihr schlafen wolle. Der ist von dem Gedanken aber überfordert, ihm reicht es, dass sie ihre Hand auf sein Knie legt. Zum Küssen kommt es dann nicht mehr, weil Tschick wiederkommt.

Interessant ist die Episode mit dem Mann am Waldrand, der im Unterschied zu Isa auf eine Weise mit Sexualität umgeht, die Isa so unnatürlich und abstoßend findet, dass sie ihn mit Steinwürfen vertreibt.

Das Kapitel zeigt:

  1. wieder, wie natürlich Isa auch mit Sexualität umgeht
  2. im Kontrast zum einen zu Maik, der offensichtlich noch nicht so weit ist
  3. und vor allem dem Erwachsenen, der zwar weiß, was Sexualität ist und was man machen kann, dies aber auf eine abstoßende Weise präsentiert,
  4. die Isa zu einer kämpferischen Gegenaktion herausfordert.

Kapitel 34: S. 173-177: Grundfragen des Lebens

In diesem Kapitel fahren die drei auf einen Berg, wo sie ein Holzkreuz sehen und eine Hütte, an deren Wänden viele Menschen ihre Namen und das Datum der Anwesenheit eingeschnitzt haben.

Tschick fügt jetzt auch ihre Namen und Daten hinzu.

Das Bewusstsein, dass die Menschen, die da etwas von sich hinterlassen haben, inzwischen alle tot sind, gibt den drei Jugendlichen zu denken. Maik schlägt schließlich vor, dass sie sich in genau fünfzig Jahren an der gleichen Stelle wieder treffen sollten. Dem stimmen die anderen zu.

Dann aber kommt es plötzlich zur Trennung, als Isa einen Reisebus sieht, mit dem sie mitfahren will. Maik gibt ihr das benötigte Geld und bekommt dafür einen Kuss von Isa auf den Mund.

Tschick kommentiert das am Ende nur noch ironisch: „du hast ja echt ein glückliches Händchen mit Frauen“. (177)

Hinweis auf den Aspekt des Existenzialismus in diesem Kapitel

Dies ist ja eins der interessantesten Kapitel des Romans, weil es um Grundfragen der Existenz geht, was man „Existenzialismus“ nennt.

Dazu haben wir an anderer Stelle schon einiges zusammengetragen:

https://www.schnell-durchblicken.de/durchblick-auch-in-deutsch/tipps-und-hilfen-zu-tschick/existenzialismus-in-tschick/

Erinnert sei daran, dass es eine Vorstufe zu dieser Episode geht, in der Maik über das Älterwerden nachdenkt (Kapitel 23)

Weiterführende Hinweise

„tschick“ – Kapitel 20-28 unterwegs bis Isa auftaucht

Die Kapitel 20-28 des Romans „tschick“.

Im 19. Kapitel haben wir zu unserer Überraschung festgestellt, dass man kaum eine Stelle findet, die man wirklich für besonders wichtig halten kann. Das haben wir zum Anlass genommen, jetzt eine andere Herangehensweise mal auszuprobieren:

Wir behandeln einfach einen größeren Erzählzusammenhang „auf einen Schlag“, nämlich die Kapitel 20-28. In ihnen geht es um die Erfahrungen, die Tschick und Maik auf ihrer Autofahrt Richtung Walachei machen, bevor Isa zu ihnen stößt.

Auch hier führen wir die wichtigsten Textstellen auf und kommentieren sie auch. Auf besonders wichtige Textstellen, die zum Beispiel in Klassenarbeiten eine Rolle spielen könnten, gehen wir auf eigenen Seiten ein.

Kapitel 20: Zitat 1 (S. 104): Maiks völlig neues Fahr-Erlebnis

Zu Beginn des Kapitels 20 beginnt die eigentliche Abenteuerfahrt und sie führt gleich zu völlig neuen Gefühlen und Ideen. Maik beginnt mit seiner Situation:

  • „Mein Arm hing aus dem Fenster, mein Kopf lag auf meinem Arm.
  • Wir fuhren Tempo 30 zwischen Wiesen und Fel dern hindurch, über denen langsam die Sonne aufging, irgendwo hinter Rahnsdorf, und es war das Schönste und Seltsamste, was ich je erlebt habe.
  • Was daran seltsam war, ist schwer zu sagen, denn es war ja nur eine Autofahrt, und ich war schon oft Auto gefahren.
  • Aber es ist eben ein Unterschied, ob man dabei neben Erwachsenen sitzt, die über Waschbeton und Angela Merkel reden, oder ob sie eben nicht da sitzen und niemand redet.
  • Tschick hatte sich auf seiner Seite auch aus dem Fenster gehängt und steuerte den Wagen mit der rechten Hand eine kleine Anhöhe hinauf.
  • Es war, als ob der Lada von alleine durch die Felder fuhr, es war ein ganz anderes Fahren, eine andere Welt. Alles war größer, die Farben satter, die Geräusche Dolby Surround, und ich hätte mich, ehrlich gesagt, nicht gewundert, wenn auf einmal Tony Soprano, ein Dinosaurier oder ein Raumschiff vor uns aufgetaucht wäre.“

Die Stelle zeigt,

  1. wie sich die Wahrnehmung eines alltäglichen Ablaufs völlig verändern kann, wenn er in einem anderen Umfeld stattfindet.
  2. Maik macht zum Teil ja auch klar, was sich für ihn am Umfeld geändert hat.
  3. Erstaunlich, wie sehr auch hier Maiks Fantasie wieder angestachelt wird.
  • Im weiteren Verlauf des Kapitels geht es um die Fahrkünste von Tschick und das Problem, wie man die Richtung nach Süden sicher finden könnte. In dem Zusammenhang geht es auch um einen kleinen Spielkompass, der Anlass wird zum Vortrag von Lese-Erinnerungen.
  • Ein anderes Problem besteht darin, dass Tschick mit seinen gerade mal 14 Jahren nicht als zu junger Fahrer auffällt. Das gehen die geradezu experimentell an, indem sie verschiedene Formen der Bemalung und der Verkleidung ausprobieren.

Kapitel 21:

  • Am Ende des vorigen Kapitels sind sie auf eine Sandkiste abgebogen, wo sie jetzt ziemlich lange allein sind.
  • In einer Sackgasse fahren sie einfach weiter durch ein Weizenfeld.
  • Schließlich endet ihre Fahrt an einem Abhang.
  • Dort erleben sie ein stundenlanges wütendes Unwetter
  • und verbringen schließlich die erste Nacht auf den Autositzen im Lada.

Kapitel 22:

  • Am nächsten Tag bringt Tschick seinem Freund Maik das Autofahren bei.
  • Am beeindruckendsten die freudige Feststellung des erfolgreichen Fahrschülers: „Der Lada machte, was ich wollte.“ (114)

Kapitel 23:

  • In einer Bäckerei treffen sie denn Bekannte und die spendieren ihnen Kaffee und Brötchen, die sie dringend brauchen.
  • Anschließend fällt ihnen ein Bus voller Touristen auf, was Maik zu tiefsinnigen Überlegungen zum Ablauf des Lebens bringt.
  • Wir gehen darauf auf einer separaten Seite ein, weil das hier zu viel würde.
  • Aufgeschreckt von zwei Polizisten tauschen sie erst mal das Nummernschild ihres Ladas aus und verschwinden dann in einer Sägewerk-Anlage.
  • Dann ziehen sie erst mal mit Rucksäcken los, um ein oder zwei Tage im Wald zu verbringen.
  • Auf dem Berg finden sie einen Kiosk, wo sie sich einiges kaufen können.
  • Sie verbringen dann den Nachmittag bei Holunderbüschen und unterhalten sich über die Frage, ob nicht irgendwo im Universum eine Insektenart genau so über sie nachdenken könnte, wie sie es jetzt gerade tun.
  • Anregung: Man könnte mal versuchen, ob man auch in der Schule ein solches Gespräch führen kann. Etwa in Gruppenarbeit mit dem Ziel, etwas Grundsätzliches über das Leben herauszufinden. Gegebenenfalls könnte man hier ein paar Vorschläge machen. Das können Fragen nach dem Beruf, dem späteren Wohnort, einer möglichen Familie oder irgendwelchen Abenteuern oder sonstigen besonderen Leistungen sein. Oder eine besondere Begegnung mit einem Menschen oder eine besondere Landschaft, die einen fasziniert und festhält.

Zitat S. 122

  • „Wahnsinn! Ja, Wahnsinn. Ich schaute in die Sterne mit ihrer unbegreiflichen Unendlichkeit, und ich war irgendwie erschrocken.
  • Ich war gerührt und erschrocken gleichzeitig.
  • Ich dachte über die Insekten nach, die jetzt fast sichtbar wurden auf ihrer kleinen, flimmernden Galaxie
  • und dann drehte ich mich zu Tschick, und er guckte mich an und guckte mir in die Augen und sagte, dass das alles ein Wahnsinn wäre
  • und das stimmte auch. Es war wirklich ein Wahnsinn. Und die ‚Grillen zirpten die ganze Nacht.“

Die Stelle zeigt,

  1. zunächst einmal, wie „philosophisch“ und zugleich kreativ-literarisch Tschick und Maik die besondere Situation nutzen, um sich Gedanken über Grundfragen unsrer Existenz zu machen.
  2. Anregung: Klären könnte man das Gemisch der Gefühle, die dabei entstehen.
  3. Anregung: Außerdem könnte man sicher mal abfragen, in welchen Situationen heute junge Menschen noch auf solche oder ähnliche Gedanken kommen.

Kapitel 24:

  • Als Maik am nächsten Morgen aufwacht, ist er allein. Tschick ist mal zum Sägewerk runtergegangen, um nach dem Lada zu schauen.
  • Wie gut Maik so ganz nebenbei wie ein Schriftsteller arbeitet, zeigt die folgende Stelle: „Die Sonne sah aus wie ein roter Pfirsich in einer Schüssel Milch.“ (123)
  • Anregung: Das ist natürlich ein guter Ausgangspunkt, selbst sich selbst mal an einem gewagten Vergleich zu versuchen.
  • Den Schluss des Kapitels bildet dann die kurze Begegnung mit einer Gruppe Mädchen, die unter dem Motto „Adel auf dem Radel“ unterwegs sind.
  • Auch Tschick zeigt sich wieder mal sehr kreativ, wenn er von sich und Maik als „Proleten auf Raketen“ spricht.

Kapitel 25:

  • Sie fahren dann weiter, weil sie sich schon wieder recht sicher fühlen, und stellen dann fest, dass sie hungrig sind.
  • Sie checken erst mal ihre Vorräte – und dann wieder eine schöne Formulierung, wie sie die Pizzen entsorgen: „… und am Ende verließen sechs Frisbeescheiben den Lada wie Ufos den brennenden Todesstern.“ (126)
  • Anregung: Hier könnte man mal klären, wie man auf so einen Vergleich kommen kann.
  • Dann sehen sie das Schild zu einem Normal-Laden, können den aber nicht finden und geraten schließlich  an eine etwas seltsame Familie, von der sie sogar zum Essen eingeladen werden.
  • Anregung: Genauer untersuchen könnte man die humorvolle Art der Kommunikation vor allem zwischen Tschick und der Familie.
  • Am Ende kommt es noch zu einem Quizwettbewerb und Tschick nutzt ihn, um herauszubekommen, wie man mit einer Uhr die Himmelsrichtung feststellen kann.

Kapitel 26:

  • Nachdem sie zum Abschied noch einen Kürbis geschenkt bekommen haben, denkt Maik darüber nach, ob Tschick es wohl ernst gemeint hatte, als er von tollen Leuten sprach.
  • Anregung: Hier könnte man mal überlegen, wie vielschichtig dieses Urteil ist und was es bedeutet. Teilweise wird das ja im Text selbst erklärt.
  • Sie kaufen dann im Norma-Laden ein und kurz bevor sie das abgestellte Auto wieder erreichen, stellt Maik plötzlich fest, dass da ein Polizist ist, der versucht sein Fahrrad zu flicken und bald misstrauisch wird, was diese Jungs und das Auto angeht.
  • Es kommt zu einer wilden Verfolgungsjagd, bei der Maik und Tschick getrennt werden.

Kapitel 27:

  • Maik und Tschick sind glücklicherweise so klug, zum letzten gemeinsamen Punkt zurückzukehren.
  • Vorher gibt es aber wieder eine schöne Beschreibung: „und die flachen Sonnenstrahlen glänzten auf dem Kopfsteinpflaster wie roter Lack.“ (140)
  • Anregung: Bei diesen und ähnlichen Bildern kann man mal überprüfen, inwieweit das Bild passt und wie der Effekt hat entstehen können.

Kapitel 28:

  • Dieses Kapitel leitet dann schon zum nächsten Kapitelblock über, weil Maik und Tschick nämlich feststellen, dass das Benzin zu Ende geht.
  • Dies führt sie dazu, einen Schlauch zu suchen, um von einem anderen Auto Sprit rüberzuziehen.
  • Recht witzig gemacht ist dann die Erklärung der Möglichkeit durch das „Prinzip der kommunalen Röhren.“ (147)

Weiterführende Hinweise

„tschick“ – Kapitel 15

Das 15. Kapitel des Romans „tschick“.

Am ersten richtigen Ferientag geht es Maik schon etwas besser und er nimmt sich sein Lieblingsbuch vor. In ihm geht es um Graf Luckner, einen deutschen Hilfskreuzer-Kapitän im Ersten Weltkrieg, der den Auftrag hat, englische Handelsschiffe zu versenken.

Zitat 1: „und Graf Luckner sprach zu mir“ (79/80)

  • „Ich hängte die Füße ins Wasser, und Graf Luckner sprach zu mir. Das ist nämlich mein Lieblingsbuch: Graf Luckner. Hatte ich mindestens schon dreimal gelesen, aber ich dachte, ein viertes Mal kann nicht schaden.
  • Wenn einer so drauf ist wie der Graf, kann man das auch fünfmal lesen. Oder zehnmal.
  • Graf Luckner ist Pirat im Ersten Weltkrieg und versenkt einen Engländer nach dem anderen. Und zwar gentlemanlike. Das heißt, er bringt die nicht um. Er versenkt nur ihre Schiffe und rettet alle Passagiere und bringt sie an Land, im Auftrag Seiner Majestät.
  • Und das Buch ist nicht erfunden, das hat er wirklich er lebt. Die tollste Stelle ist aber mit Australien. Da ist er Leuchtturmwär- ter und jagt Kängurus. Ich meine, er ist fünfzehn. Er kennt niemanden da. Er ist mit dem Schiff ausgerissen, und dann geht er zur Heilsarmee und landet auf einem Leuchtturm in Australien und jagt Kängurus.
  • Aber so weit kam ich diesmal gar nicht. Die Sonne knallte runter, ich stellte den Sonnenschirm auf, und der Wind wehte ihn um. Ich stellte Gewichte auf den Fuß. Dann war Ruhe.
  • Aber ich konnte nicht lesen. Ich war auf einmal so begeistert davon, dass ich jetzt machen konnte, was ich wollte, dass ich vor lauter Begeisterung überhaupt nichts machte. Da war ich ganz anders als Graf Luckner. „

Die Stelle zeigt,

  1. Auffallend ist auch hier, über welch mächtige Fantasie Maik verfügt. Immerhin stellt er sich beim Lesen vor, dass die Hauptfigur des Buches regelrecht zu ihm redet.
  2. Nicht verwunderlich ist, dass ihn bei der Lebensgeschichte dieses ungewöhnlichen Mannes am meisten reizt, was er mit fünfzehn Jahren macht. Da ist er nämlich etwa in Maiks Alter.
  3. Interessant ist dann, dass Maik das passiert, was vielen passiert, die sich unheimlich auf Freiheit oder Freizeit freuen. Er macht nämlich erst mal gar nichts – vor „lauter Begeisterung“, dass er jetzt alles machen kann, was er will.

Anschließend macht er dann aber doch etwas. Er wässert nämlich den Garten, gerade weil sein Vater vergessen hat, das in die Auftragsliste mit aufzunehmen. Dabei geht dann wieder die Fantasie mit ihm durch.

Zitat 2:

  • „Haustür offen, und ich: Hose hochgekrempelt und barfuß, Sonnenbrille im Haar, Graf Koks von der Gasanstalt sprengt seine Ländereien.
  • Das konnte ich jetzt jeden Morgen Ich fand es auch gut, wenn mich jemand dabei sah. Aber die meiste Zeit sah mich keiner.
  • Es war halb neun, die großen Ferien, da lag alles schläfrig versunken. Zwei Blaumeisen zwitscherten durch den Garten.
  • Der sympathisch vergrübelte und seit kurzem erschütternd verliebte Graf Koks von Klingenberg
    • weilte ganz allein auf seinen Gütern –
    • nein, nicht ganz allein. Jack und Meg, die ihn wie so oft, vom Paparazzi-Trubel ermüdet, in seinem Berliner Domizil besuchten, veranstalteten eine kleine Jamsession im Hinterzimmer.
    • Gleich würde der Graf sich zu ihnen gesellen und ein paar rockige Töne auf der Blockflöte beisteuern.
    • Die Vögel zwitscherten, das Wasser plätscherte … Nichts liebte Koks von Klingenberg mehr als diese Blaumeisen-Morgenstunde, in der er seinen Rasen sprengte.
    • Er knickte den Wasserschlauch ab, wartete zehn Sekunden, bis der volle Druck sich aufgebaut hatte, und schoss eine Dreißig-Meter-Boden-Boden-Rakete auf den Rhododendron.“

Die Stelle zeigt,

  1. Maik lebt in den Figuren, die er in Büchern und Filmen kennengelernt hat.
  2. Hier erfindet er gleich wieder eine ganze Geschichte, die in ihrem Fantasiereichtum übrigens sehr Tschicks Interpretation einer Brecht-Geschichte ähnelt (S. 54/55)
  3. Anregung: Man kann das selbst mal ausprobieren, indem man sich in eine bestimmte Situation versetzt und sich dann rollenmäßig nach oben beamt.
    • Zum Beispiel muss man bei einem Arzt zu lange warten und man stellt sich vor, man sei der Beauftragte der Krankenkasse für den Umgang mit Patienten und malt sich jetzt die Überraschung aus, die eine entsprechende Ansprache für den Arzt bedeutet. Das kann natürlich auch nach hinten  losgehen, wenn der Arzt zum Beispiel eine gute Erklärung für die Wartezeit hat: Notfall o.ä

Weiterführende Hinweise

Roman „tschick“ – Inhalt, Schlüssel-Textstellen und Anregungen zum Nachdenken und Diskutieren

Vorstellung wichtiger Textstellen aus dem Roman „tschick“

  1. Wenn es in der Schule um Lektüren geht, dann wird häufig „über“ den Text gesprochen, aber nicht „mit ihm“. Damit ist gemeint, dass man von der Erinnerung an den Inhalt ausgeht, aber nicht konkret auf Textstellen verweist. Unsere Erfahrung ist die, dass man bei guten Büchern immer mehr „Goldkörner“ entdeckt und auch bisherige Auffassungen abändert oder sogar über Bord wirft.
  2. In diesem Falle geht es um den Roman „tschick“, der auf eine sehr ansprechende Weise ein besonderes Reiseabenteuer von zwei Schülern eines Berliner Gymnasiums präsentiert. Gerade bei ihm lohnt es sich, immer wieder genau hinzuschauen.
  3. Wir konzentrieren uns vor allem auf wichtige Textstellen, die man sich in seiner Lektüreausgabe auch gut anstreichen kann.
    Um die Textstellen möglichst genau auswerten zu können, zerlegen wir sie in ihre Bestandteile.
  4. Außerdem zeigen wir, welche „Aussage“ man den Stellen jeweils entnehmen kann, welchen Beitrag sie also zum Verständnis des Romans leisten.
  5. Darüber verweisen wir auch immer wieder auf Textstellen, über die man sich mal richtig „austauschen“ könnte. Häufig kann man damit dann sogar etwas „anfangen“. Das könnte zum Beispiel eine Ergänzung oder auch eine Abänderung sein. Das ist ja erlaubt, denn „Kunst entsteht im Kopf des Betrachters“ – und das gilt auch für Literatur.

Aktuell liegen die folgenden Teile fertig vor:

Vorstellung eines Youtube-Videos (mit Dokumentation), in dem wir unser Projekt vorstellen. Es geht um die Klärung der Aussage von wichtigen Textstellen aus den einzelnen Kapiteln. Außerdem geben wir Anregungen, was man diskutieren könnte und wo man vielleicht auch mal kreativ werden könnte.
Dabei gehen wir von einer Textstelle aus dem 1. Kapitel aus.
https://textaussage.de/tschick-video-zum-projekt-wichtige-textstellen

  1. Kapitel: Maik in der Autobahnpolizeistation bei der kritischen Beobachtung der Bemühungen der Polizisten bis zur Ohnmacht
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-1
  2. Kapitel: Maik im Krankenhaus zwischen weiterer Beobachtung und einem nicht wirklich gelingenden Gespräch mit einem Arzt – bis zur nächsten Ohnmacht
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-2
  3. Kapitel: Maik trifft mit der Schwesternschülerin Hanna erstmals einen Menschen, mit dem er schon „richtige Erwachsenengespräche“ führen kann – und mit dem er sich auch humorvoll austauschen kann.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-3
  4. Kapitel: Es folgt ein ziemliches Gegenmodell, denn das Gespräch mit dem Arzt ist eher schwierig, auch wirkt es nicht so authentisch wie das mit Hanna. Am Ende gibt es dann aber doch so etwas wie relative Harmonie.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-4
  5. Kapitel: Nach den Polizei- und Krankenhauskapiteln geht es jetzt erstmals um schulische Erfahrungen und besonders das Mädchen, das schon gleich am Anfang als sehr wichtig vorgestellt worden ist. Dabei hat es bei dem, was zu den Problemen geführt hat, überhaupt keine Rolle gespielt.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-5
  6. Kapitel: Maik erzählt, wie er an den Spitznamen „Psycho“ gekommen ist. Dabei spielt eine Reizwortgeschichte eine Rolle, in der er sehr wahrheitsgetreu, aber durchaus liebevoll von der Alkoholkrankheit seiner Mutter berichtet. Im schlimmen Gegensatz dazu steht die Reaktion eines völlig verständnislosen und sehr aggressiven Lehrers.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-6
  7. Kapitel: Maik empfindet sogar den Verlust seines Spitznamens „Psycho“ als Verlust. Verantwortlich ist nämlich der „schöne André“, der vor aller Augen und Ohren erklärt, für den Namen sei er doch viel zu langweilig.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-7
  8. Kapitel: Maik versucht, mit einem tollen Hochsprung bei den Mädchen Punkte zu machen, die sind aber gerade anderweitig beschäftigt. Er ist am Boden – verweist aber schon auf Tschick, mit dem alles anders wird.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-8
  9. Kapitel: Tschick führt sich in der neuen Klasse gleich stark ein, indem er einen Lehrer regelrecht vorführt. Dieser geht damit aber auch recht klug um. Am Ende zeigt Tschick auch noch, dass er sich auch gegenüber älteren Mitschülern durchsetzen kann, die ihn beleidigen.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-9
  10. Kapitel: Tschick im Mathe-Unterricht: Anfangs sehr schlechte Leistungen, Lehrer bemüht sich um ihn; dann wird es besser – je nachdem, wieviel Alkohol Tschick vorher getrunken hat. Die Bedeutung von „Aussetzern“, um nicht vergessen zu werden.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-10
  11. Kapitel: Tschick zeigt sich als sehr eigenwilliger Interpret einer Parabelgeschichte von Brecht
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-11
  12. Kapitel: Maiks Vorbereitung auf den Geburtstag Tatjanas. Dabei geht es vor allem erst mal um ein Geschenk. Interessant ist dabei, wie sich seine Einstellung dabei verändert.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-12
  13. Kapitel: Maiks Ferienfrust – weil er jetzt längere Zeit Tatjana nicht sieht
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-13
  14. Kapitel: Maik hat zu Ferienbeginn das ganze Haus für sich und muss sich erst mal mit der vietnamesischen Reinigungskraft arrangieren.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-14
  15. Kapitel: Maik nimmt sich am ersten richtigen Ferientag sein Lieblingsbuch vor und spielt sich in eine Grafenrolle hinein, während er den Garten wässert.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-15
  16. Maik ist mit Tschick in dem angeblich geliehenen Lada unterwegs und zeigt ihm schließlich die Zeichnung für Tatjana. Daraufhin wird ihm vorgeschlagen, einfach unangemeldet zu ihrer Geburtstagsparty zu fahren.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-16
  17. Maik lässt sich von Tschick tatsächlich zu Tatjanas Haus fahren und übergibt ihr dort seine Zeichnung. Dann fahren sie beide in dem Auto wieder los, was die Mitschüler natürlich bestaunen.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-17
  18. Den nächsten Tag verbringen die Jungen mit Videospielen. Er nähert sich langsam Tschicks Vorschlag an, seinen Großvater per Lada in der Walachei zu besuchen.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-18
  19. An einem Sonntagmorgen packen sie einiges ins Auto und fahren dann los.
    https://textaussage.de/tschick-kapitel-19
  20. Kapitel 20-28
    • Kap 20: Auf der Fahrt muss Tschick zunächst versuchen, unauffällig auszusehen. Ansonsten versuchen sie in Richtung Walachei zu fahren, ohne mehr zu wissen, als dass sie irgendwo in Rumänien liegt.
    • Kap 21: Sie fahren zum Teil auch über einsame Feldwege und landen schließlich auf einer Wiese. Die können sie nach längerem Regen nicht mehr verlassen und müssen die Nacht erst mal im Auto verbringen.
    • Kap 22: Am nächsten Tag bringt Tschick Maik das Autofahren bei.
    • Kap 23: Sie weichen Polizisten aus, wechseln Nummernschilder und verstecken sich schließlich in einem Wald. In der Nacht führen sie angesichts des Sternenhimmels Gespräche über Außerirdische.
    • Kap 24: Sie treffen eine Fahrradgruppe von Mädchen.
    • Kap 25: Auf der Suche nach einem Supermarkt landen sie in der seltsamen des 12jährigen Friedemann. Dort werden sie freundlich aufgenommen, bekommen etwas zu essen und nehmen an familiären Spielen teil.
    • Kap 26: Sie kaufen ein, dann werden sie getrennt, als sie vor einem Polizisten fliehen.
    • Kap 27: Schließlich treffen sie sich an einer Aussichtsplattform wieder. Tschick hat inzwischen den Wagen auf schwarz umgespritzt, um sicher vor Fahndung zu sein.
    • Kap 28: Sie haben Spritprobleme und Maik fällt ein, dass man über einen Schlauch aus anderen Autos Benzin absaugen kann. In ihrem Alter können sie natürlich nicht auf normale Weise an einer Tankstelle Benzin kaufen.
      https://textaussage.de/tschick-kapitel-20-28-unterwegs-bis-isa
  21. Kap 29-34:
    • Kap 29: Sie treffen auf einer Müllkippe das Mädchen Isa, das ihnen zeigt, wo man Schläuche finden kann.
    • Kap 30: Isa geht dann einfach mit ihnen mit.
    • Kap 31: Schließlich zeigt sie ihnen auch noch, wie das mit dem Tanken über einen Schlauch geht.
    • Kap 32: Sie landen an einem See und baden dort – Isa zeigt sich dabei nackt, was Maik sehr gefällt.
    • Kap 33: Als er mit ihr allein ist, weil Tschick für sie einkaufen geht, wird Maik von Isa mit der Frage überrascht, ob er mit ihr schlafen wolle. Dazu ist er nicht bereit, genießt aber ihre Nähe.
    • Kap 34: Gemeinsam besteigen sie einen Berg – mit einem Gipfelkreuz. Die Inschrift dort lässt sie über die Vergänglichkeit des Lebens nachdenken.
      https://textaussage.de/tschick-kapitel-29-34-mit-isa-unterwegs
  22. Kap 35-43: Die Kapitel werden noch gefüllt, der Link führt zu einer zusammenfassenden Darstellung.
    • Kap 35: Flucht vor der Polizei und Fahrt über einen Abgrund
    • Kap 36: Ein seltsamer alter Mann
    • Kap 37: Ein Autounfall und ein Feuerlöscher, der beim Fallen Tschick verletzt
    • Kap 38: Ein seltsames Gespräch mit einer Stimmtherapeutin
    • Kap 39: Nach der Behandlung Tschicks wollen sie weiter.
    • Kap 40: Ein seltsames Telefonat
    • Kap 41: Vielfältige Klärungen im Gespräch
    • Kap 42: Erinnerungen an ein Kindheitserlebnis
    • Kap 43: Der Zusammenstoß mit dem Schweinelaster
    • https://textaussage.de/tschick-kapitel-35-43
  23. Kap 44-49: Die Kapitelaufstellung wird noch präzisiert – der Link weiter unten liefert aber schon genauere Informationen.
    • Kap 44: Situation direkt nach dem Zusammenstoß
    • Kap 45: Auseinandersetzung mit dem Vater
    • Kap 46: Die Gerichtsverhandlung
    • Kap 48/48: Maik wieder in der Schule – plötzlich im Mittelpunkt
    • Kap 49: Brief von Isa und Ausbruch aus dem bisherigen Leben zusammen mit der Mutter
    • https://textaussage.de/tschick-kapitel-44-49

Außerdem bemühen wir uns um Verständnis für den Aufbau des Romans. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack im Hinblick auf die ersten vier Kapitel, die wir zu einer Gruppe zusammengefasst haben.

Anregung:

Man könnte diesen Roman mal an dem Maßstab prüfen, den Theodor Storm im Hinblick auf „Jugendschriftstellerei“ aufstellt:

Theodor Storm, Nachwort zur Frage der „Jugendschriftstellerei“

Weiterführende Hinweise

© 2022 Textaussage

Theme von Anders NorénHoch ↑