Video-Auswertung wird Referat: „Die Gedanken als Fernbedienung des Lebens“ (Mat5033-sss)

  • Das Leben ist voller Impulse. Ständig wird man mit etwas konfrontiert, wo man sich fragt:
    • Worum geht es?
    • Was hat der Mann zu bieten?
    • Was kann ich damit anfangen?
  • So ist es uns auch mal wieder gegangen, als wir auf YouTube plötzlich dieses Video angeboten bekamen.
    „Coaching-Legende warnt: Dein innerer Dialog steuert mehr, als dir bewusst ist.“
    https://youtu.be/Cfejm5mPZjI?list=TLGGoh7o7Lo_EQYxNDAyMjAyNg
    • Coaching ist wichtig, wenn man im Leben voran kommen will. Und wenn jemand zur Legende geworden ist, dann muss er wirklich einiges zu bieten haben.
    • Dann wird es noch spannender: Es geht um einen inneren Dialog, der uns mehr steuert als uns bewusst ist.
    • Also, haben wir mal geschaut, wie man das in einem Referat vorstellen könnte.
  • Das hier links ist unser Zeichen dafür, dass wir die künstliche Intelligenz nutzen, aber eben auch weiter entwickeln.
  • Gemänt damit ist, dass wir die KI als Assistenten verwenden, dessen Ergebnisse wir nicht einfach übernehmen, sondern wir in diesem Falle kommentieren.
  • Das Interessante dabei ist: die KI präsentiert nicht nur ihre sicht der Dinge, sondern bringt uns auch auf neue Gedanken.

Der Referatvorschlag von NotebookLM

  • Wir sind ja vor allem interessiert an der Zusammenarbeit zwischen künstlicher und menschlicher Intelligenz.
  • Also präsentieren wir hier mal ein Referatentwurf, den wir von NotebookLM haben erstellen lassen.
  • Anschließend zeigen wir, wie man damit mit seiner menschlichen Intelligenz umgehen und es auch noch abwandeln und weiterentwickeln kann.

Die Einleitung

  • „Hey Leute, habt ihr euch schon mal gefragt, warum manche Tage einfach perfekt laufen und an anderen alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann? Stellt euch vor, ihr hättet eine Art Fernbedienung für euer Leben, die direkt in eurem Kopf sitzt.
    • MIA: (Kommentar unserer „menschlichen Intelligenz in Aktion“)
      Der Anfang geht von normalen Situationen im Leben aus, die jeder kennt. Damit dürfte schon mal Interesse geweckt sein.
    • Das mit der Fernbedienung ist allerdings ein bisschen unklar und entspricht auch anscheinend nicht so ganz dem Titel des Videos.
    • Denn eine Fernbedienung ist ja etwas, das wir aktiv bedienen. Und dazu gehört ja auch wohl das Bewusstsein, das im Titel ja zunächst mal als nicht gegeben beschrieben wird.
  • Genau darum geht es in dem Video mit der Coaching-Legende Horst Vogel, einem 88-Jährigen, der echt krasse Insights teilt. Er sagt: Dein innerer Dialog, also das, was du den ganzen Tag so zu dir selbst sagst, steuert fast alles, was du erlebst.
  • „Hey Leute, habt ihr euch schon mal gefragt, warum manche Tage einfach perfekt laufen und an anderen alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann? Stellt euch vor, ihr hättet eine Art Fernbedienung für euer Leben, die direkt in eurem Kopf sitzt.
    • MIA: (Kommentar unserer „menschlichen Intelligenz in Aktion“)
      Der Anfang geht von normalen Situationen im Leben aus, die jeder kennt. Damit dürfte schon mal Interesse geweckt sein.
    • Das mit der Fernbedienung ist allerdings ein bisschen unklar und entspricht auch anscheinend nicht so ganz dem Titel des Videos.
    • Denn eine Fernbedienung ist ja etwas, das wir aktiv bedienen. Und dazu gehört ja auch wohl das Bewusstsein, das im Titel ja zunächst mal als nicht gegeben beschrieben wird.
  • Genau darum geht es in dem Video mit der Coaching-Legende Horst Vogel, einem 88-Jährigen, der echt krasse Insights teilt. Er sagt: Dein innerer Dialog, also das, was du den ganzen Tag so zu dir selbst sagst, steuert fast alles, was du erlebst.
    • MIA: hier geht man jetzt auf seine Quelle ein. Noch besser wäre aber, wenn man etwas über diesen Mann sagt, denn das würde das Interesse noch erhöhen, wenn man weiß, wen er gecoacht hat und was er erreicht hat.

Die wichtigsten Punkte des Videos

Das Denken als Brücke: 

  • Vogel beschreibt unser Denken als eine Art Brücke zwischen unserem inneren Kern – er nennt es das ‚Wesen‘ – und unserem Körper. Alles, was wir tun oder sagen, haben wir vorher zu Ende gedacht. Unser Körper führt das dann einfach aus, wie ein ‚Erfolgsmechanismus‘, ohne zu fragen, ob der Gedanke gut oder schlecht für uns ist.
    • MIA: hier wird es natürlich sehr spannend.
    • Wir verstehen das so, dass es hier eigentlich drei Beteiligte gibt.
      • Da gibt es den Körper, der zum Beispiel ein Hungergefühl produziert.
      • Normalerweise würde man dann hier eine Idee aus dem Kommunikationsbereich nehmen… Dabei wird unser Denken als eine Art Konferenz an einem Tisch begriffen. Jeder kennt das: Dass eine innere Stimme einem sagt: „Gönn dir mal was.“ Und die andere Stimme sagt: „Aber du solltest aufpassen, dass du dabei nicht deine eigentlichen Jobs vergisst.“Und die dritte Stimme sagt, wie könnte ein Kompromiss aussehen zwischen dem, was man möchte und dem, was man wohl tun muss?
      • An dieser Stelle könnte man tatsächlich im Referat auch eine Pause machen und gemeinsam das Weiterdenken. Das ist eigentlich immer ganz spannend, wenn man dann feststellt, wer auf der richtigen Linie lag und warum eine andere Linie vielleicht auch möglich oder sogar besser gewesen wäre. Das ist aktives Mitdenken bei einem Referat.

Die Macht der Worte: 

  • Die Wörter, die wir benutzen, sind wie Handlungsanweisungen an uns selbst. Ein Beispiel: Wenn wir sagen „Ich ärgere mich“, dann machen wir das aktiv selbst – niemand anderes kann uns ‚ärgern‘, wir entscheiden uns für diese Reaktion.
    • MIA: jetzt merkt man, in welche Richtung der Coach denkt.
    • Er geht davon aus, dass wir in Mustern denken, die sich dann auch sprachlich äußern.
    • Der Schlusssatz ist natürlich typisch Coach-Doppelpunkt, denn die leben ja davon, dass sie den Leuten das Gefühl geben, dass eigentlich alles an ihnen liegt.
    • Wenn man ihn zufällig kennt, könnte hier eine interessante Abfolge von Sätzen eines anderen Coaches hilfreich sein.
      • Satz 1: Es gibt keine Probleme, es gibt nur Situationen.
      • Satz 2: Diese Situationen können Herausforderungen enthalten.
      • Satz 3: Ganz gleich, was dabei herauskommt und was man schafft. Man hatte auf jeden Fall die Gelegenheit, sich weiter zu entwickeln.
    • Nachtrag: Erst waren wir ganz unglücklich, dass wir das Video nicht vorgefunden haben, das uns auf diese drei Sätze gebracht hat. Bei der YouTube-Suche haben wir dann festgestellt, dass es unendlich viele Videos zu geben scheint, die diesen Gedanken präsentieren.

      Für uns ist es ein Grund mehr, das mal genauer zu prüfen und auf die Situation von Schülern und Schülerinnen zu übertragen.

      Weiterer Nachtrag: Das ist übrigens genau ein Beispiel für die drei Sätze. Wir hatten etwas, was wir als Problem gesehen haben, was dann aber nur eine Situation war: Wo ist die Quelle für die drei Sätze? Daraus ist dann eine Herausforderung geworden, und das negative Ergebnis des Suchens hat ganz nebenbei dazu geführt, dass wir jetzt wissen, dass alle Coaches dieser Welt diese Ideen vertreten, sie nur die Schule nicht erreichen, zumindest nicht genügend.

      Ein schönes Beispiel dafür, dass das negative Ergebnis eines Versuches auch etwas Positives mit sich bringen kann.

Präsenz im Hier und Jetzt: 

  • Viele von uns (ich eingeschlossen!) starren oft aufs Handy, selbst wenn wir mit Freunden am Tisch sitzen. Vogel betont, wie wichtig echter Blickkontakt und aufmerksames Zuhören sind, um wirklich in der Gegenwart zu sein und nicht nur auf Autopilot zu reagieren.
    • MIA: Hier ist man etwas erstaunt, dass der Gedanke mit der inneren Sprache nicht fortgesetzt wird. Stattdessen wird das Thema auf den Bereich der Kommunikation mit anderen verlagert.
    • Offensichtlich meint er hier mit dem Autopiloten, dass wir weniger in sprachlichen als in Verhaltensmustern gefangen sind.
    • Hier wünscht man sich natürlich Vorschläge, wie man das gegebenenfalls an der einen oder anderen Stelle ändern könnte.

Selbstverantwortung: 

  • Ein ziemlich heftiger Satz von ihm ist: „Jeder Mensch ist für sich selbst die Ursache dessen, was ihm widerfährt“. Das heißt, wir können durch unsere Gedanken steuern, ob wir Blockaden aufbauen oder Lösungen finden.
    • MIA: auch das ist wieder ein typischer Coaching-Satz.
    • Wir haben das vor einiger Zeit mal mit Google Gemini diskutiert, und dabei ist uns klar geworden,es gibt zwei extrem unterschiedliche Varianten, auf ein Problem zu reagieren.
      • Man kann realistisch bis hin zum Zynismus sein. Dann denkt man darüber nach, wie groß die Chancen sind, als einer von hundert Bewerbern genommen zu werden.
      • Man kann, und das empfehlen eben die Coaches, grundsätzlich positiv denken. Damit verändert man nicht die Situation, aber die eigene Beziehung dazu. Und wenn man in das Bewerbungsgespräch rein geht, ohne ständig an das Versagen zu denken oder das Scheitern vergrößert, das natürlich die Chancen.
      • Wir sind damals übrigens auf eine dritte Möglichkeit noch gekommen. In den USA gibt es anscheinend eine starke Kultur, jemandem in einer solchen Situation zu sagen: „Du schaffst das. Wir glauben an dich.“
      • Vielleicht wäre aber die Variante besser, dass man dem Betreffenden sagt: Mach einfach dein Ding. Wenn es schief gehen sollte, hast du zumindest etwas gelernt, und wir stehen dann auch weiterhin voll hinter dir.
      • Das würde übrigens dem Ansatz des anderen Coaches entsprechen. Wenn er sagt, es gibt keine Probleme, dann will er genau weg davon, dass man vorwiegend die Schwierigkeiten sieht.Was die Herausforderung angeht, so ist das genau das, was in unserem Beispiel eben formuliert wurde mit Doppelpunkt: Mach einfach dein Ding! Und am Ende entsteht eine neue Situation, ganz gleich wie sie aussieht, von der aus man weiterkommen kann.Manchmal ist es sogar besser, wenn man an irgendeiner Stelle nicht genommen wird und dann später eine bessere Möglichkeit auftaucht.

Was bedeutet das jetzt für uns im Alltag?

Hier ein paar Impulse für euch:

  • 1. Checkt mal eure Sprache: Achtet heute mal drauf, wie ihr über euch selbst redet. Sagt ihr öfter „Ich würde ja gerne, aber…“ oder „Ich hätte mal…“? Laut Vogel sind das gedankliche Blockaden, die verhindern, dass wir ins Handeln kommen.
    • MIA: das war der erste gute Ratschlag, dass man tatsächlich auf die eigene Sprache achtet.Natürlich auch schon in den entsprechenden Gedanken. Hierzu passt übrigens ein Ratschlag für die Kommunikation: es kommt nicht gut an, wenn man dem anderen gleich sagt: „Nicht schon wieder. Immer das gleiche Problem: Lernst du denn gar nichts?“
    • Zum Beispiel ist es auch hilfreich, bestimmte Formulierungen zu vermeiden, die ein Problem zu etwas Absolutem machen. „Nie hast du Zeit für mich.“ „Du willst immer alles haben.“ „Ständig mischst du dich in mein Leben ein.“ Das ist meistens für ein gutes Gespräch nicht sehr hilfreich und dient auch nicht der Lösung eines Problems.
  • 2. Die 100%-Präsenz-Challenge: Versucht mal beim nächsten Gespräch, euer Gegenüber wirklich anzuschauen und nicht wegzugucken, wenn ihr nachdenkt. Es kostet zwar Energie, hält aber die Verbindung viel stärker.
    • MIA: das muss jeder mal selbst ausprobieren. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass hier das Problem verschoben wird.
    • Möglicherweise ärgert sich der immerhin ziemlich alte Coach darüber, dass heute nicht mehr so kommuniziert wird wie früher.
    • Das ist natürlich nur eine Hypothese, aber es ist immer wichtig, sich in die Situation der anderen Seite hinein zu versetzen. Jeder Mensch hat Dinge, die für ihn besonders wichtig sind, deswegen aber noch nicht allgemein gültig sein müssen.
  • 3. Diskussionsfrage für die Klasse: Horst Vogel sagt, wir können unser Schicksal ändern, indem wir unsere Gedanken ändern. Glaubt ihr wirklich, dass wir für alles, was uns passiert, selbst die Ursache sind? Oder gibt es Dinge wie Zufall und Glück, die wir einfach nicht kontrollieren können?
    • MIA: auf jeden Fall ist es gut, wenn man am Ende eines Referates nicht die Frage stellt: „Was meint ihr dazu?“ Viel besser ist es, wenn man selbst schon etwas, vielleicht sogar etwas Provokatives, formuliert.
    • Uns ist da ein alter Satz eingefallen, der hier vielleicht auch passt. Doppelpunkt: man kann nicht verhindern, dass die Vögel der Angst und der Sorge um den Kopf herum schwirren.Aber man kann verhindern, dass sie sich dort ein Nest bauen.
  • Vielleicht probiert ihr heute einfach mal eine Übung von ihm aus: Schaut auf das, was ihr gerade tut – egal ob beim Schreiben, Essen oder in der Bahn. Wenn ihr eure Aufmerksamkeit voll darauf richtet, seid ihr sofort mehr im Moment.
    • MIA: auch hier sieht man wieder die Verschiebung hin zu etwas, wofür man eigentlich keinen Coach braucht. Das hört man überall und verbindet das vor allen Dingen mit dem schönen Wort Achtsamkeit.
  • Was denkt ihr darüber – ist das Denken wirklich die Fernbedienung für unseren Erfolg?“
    • MIA: Uns hat das Bild der Fernbedienung bisher nicht so ganz überzeugt.
      Hier geht es doch eigentlich um etwas anderes. Nämlich um Muster des Denkens, der Sprache und des Verhaltens.
    • Darüber kann man mit anderen sprechen und dann vielleicht überlegen, wie man einzelne Verhaltensweisen ändert.
    • Für uns warum sind die folgenden beiden Punkte wichtig, die wir aber schon vorher wussten, die aber hierdurch verstärkt worden sind.
      • Unser Verstand ist weniger eine Fernbedienung als eine sehr moderne Brille, die wie manche Sonnenbrillen sich der Umgebung anpasst.

        Je nachdem, komme wem wir morgens begegnen, schon hat die Brille den entsprechenden Filter geschaltet und wir sehen nur noch das, was wir schon vorher für sicher gehalten haben.

        Man könnte auch von Vorurteilen sprechen. Und dieses Wort sollte man anders schreiben, nämlich: Vor-(läufiges) Urteil.

      • Und der zweite Punkt ist eben, dass man für sich selbst den richtigen Weg finden muss, wenn man in eine Prüfung oder eine andere Herausforderung hineingeht. Wir selbst würden für uns die Variante wählen, bei der wir sagen: „Wir sehen darin eine Chance, ganz gleich wie sie ausgeht. Wir sind um eine Erfahrung reicher und können dann entweder den Erfolg genießen, oder wir sind vielleicht später froh, wenn etwas nicht geklappt hat und wir bessere Wege gefunden haben.“