Lars Krüsand, „Der Außenseiter“ – Kurzgeschichte über einen glücklichen Moment (Mat390)

Für Schüler: Text, Aufgaben & Lösungshinweise

Auf dieser Seite findest du alles, was du für die Arbeit mit Der Außenseiter von Lars Krüsand brauchst: die Druckvorlage mit dem Text und den Aufgaben – und direkt darunter ausführliche Lösungshinweise, die dir zeigen, wie man solche Aufgaben angeht.

Hinweis zur Druckvorlage

Die Kurzgeschichte Der Außenseiter von Lars Krüsand sowie eine druckfertige Version der Aufgaben sind hier zu finden:

https://textaussage.de/lars-kruesand-der-aussenseiter

Hier zunächst eine Vorschau, darunter die PDF-Datei.

Und hier die PDF-Datei.

Aufgaben mit Lösungsvorschlägen

Hier findest du die Aufgaben noch einmal – diesmal mit ausführlichen Lösungsvorschlägen. Versuch zuerst, die Aufgaben selbst zu lösen, bevor du die Hinweise liest.

Aufgabe 1: Merkmale der Kurzgeschichte

Woran erkennt man gleich am Anfang, dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt?

💡 Unser Tipp

Denke an die typischen Merkmale der Kurzgeschichte: Wie beginnt der Text? Was wird uns nicht erklärt? Schau dir gezielt den ersten Satz und die ersten Zeilen an.

  • Es gibt einen direkten Einstieg. Der Leser weiß nicht sofort, was da mal wieder „soweit“ ist und jetzt „wieder losgehen“ wird.
  • Weder die Klasse wird genauer bestimmt – noch wird am Anfang etwas über den Protagonisten gesagt, dessen Namen erfährt man erst später („Lars“, Z. 13).
  • Auch fehlen ganz allgemein Angaben zum Ort und zur Zeit. Allerdings wird die Vorgeschichte bzw. die Situation aus den Gedanken der Hauptfigur deutlich (erlebte Rede).

Aufgabe 2: Aufbau und Sinnabschnitte

Wie ist die Geschichte aufgebaut? Teile sie in passende Sinnabschnitte ein.

💡 Unser Tipp

Überlege, an welchen Stellen in der Geschichte etwas Neues beginnt: eine neue Situation, ein Ortswechsel, ein neues Gespräch oder eine Wendung. Das sind die natürlichen Grenzen der Sinnabschnitte.

  • Z. 1–12: Einführung in die Situation und die Problematik, zum Teil Vorgeschichte
  • Z. 13–22: Gespräch mit Tim – ein zweites Problem wird deutlich: niemanden „vor den Kopf stoßen“ wollen
  • Z. 23–35: Entscheidung durch Nicht-Entscheidung
  • Z. 36–44: Plötzliches Erscheinen Tims, Überlegungen, wie man ihm helfen kann
  • Z. 45–60: Interesse Tims an den überarbeiteten Gedichten
  • Z. 61–71: Tims Vorschlag, wie man die Gedichte in den Unterricht einbringen kann

Aufgabe 3: Inhaltsangabe

Wie könnte man den Inhalt kurz zusammenfassen? Am besten führst du einfach den Satz fort: „In der Geschichte geht es um einen Jungen, der …“

💡 Unser Tipp

Eine gute Inhaltsangabe nennt: Wer? Was? Warum? Wie endet es? – in zwei bis drei Sätzen, im Präsens, ohne Wertung.

In der Geschichte geht es um einen Jungen, der am liebsten für sich alleine Gedichte umschreibt und dann durch einen verständnisvollen Mitschüler dazu gebracht wird, das auch in den Deutschunterricht einzubringen.

Aufgabe 4: Offener Schluss

Inwieweit ist der Schluss offen? Wie könnte die Geschichte weitergehen? Am einfachsten ist es, wenn du die Hinweise, die es dazu in der Geschichte schon gibt, nutzt.

💡 Unser Tipp

Schau dir die letzten Zeilen genau an: Was ist noch nicht gelöst? Welche Figuren könnten wie reagieren? Nutze die Signale, die der Text selbst gibt – du erfindest nichts, du verlängerst den Text logisch.

  • Hier kommt es darauf an, die Signale des Textes aufzunehmen, die für eine mögliche Fortführung wichtig sind – dazu gehört zunächst die tolerante Persönlichkeit von Tim.
  • Dann sein Interesse und sein Einfallsreichtum.
  • Die weiteren Schritte sind in Z. 68 ff. vorgezeichnet.
  • Ebenso interessant: wenn jemand herausbekommt, dass die beiden Mitschüler hinter den Gedichten stecken –
  • und daraus vielleicht eine Diskussion über falsche Hemmungen und besondere Potenziale entsteht.
  • Wer noch weiterdenkt: Der Lehrer könnte Kontakte zu einem Schulbuchverlag haben, der sich für diese besonderen Werke interessiert.

Aufgabe 5: „Ausriss aus einem Leben“

Wieso kann man diese Geschichte so verstehen, dass sie den „Ausriss aus einem Leben“ darstellt? Gilt das sowohl für Lars als auch für Tim?

💡 Unser Tipp

Der Begriff „Ausriss aus einem Leben“ ist ein typisches Merkmal der Kurzgeschichte: Es gibt keine vollständige Lebensgeschichte, sondern nur einen kurzen, bedeutsamen Moment. Frag dich: Was erfahren wir nicht? Was bleibt offen?

  • Es geht um einen besonderen Moment im Leben vor allem von Lars, aber auch möglicherweise von Tim. Sogar die ganze Klasse könnte betroffen sein.
  • Über die Vorgeschichte erfahren wir relativ wenig – über die weitere Entwicklung nichts. Der Lehrer könnte auch sehr negativ reagieren – nach dem Motto: „So geht man mit den geistigen Leistungen anderer nicht um!“
  • Aber es könnte auch sein, dass die beiden Jungen enge Freunde werden und sich auch später immer wieder stützen – wenn der eine Schriftsteller und der andere Astronom wird.

Aufgabe 6: Andere „Außenseiter“

Überlege, welche anderen „Außenseiter“ es gibt, die auch heimlich etwas machen, das für die Gemeinschaft (Klasse, Verein u. Ä.) interessant sein könnte.

💡 Unser Tipp

Denke an Talente, die man nicht sofort sieht: Musik, Sport, Technik, Kunst, Naturkunde. Stell dir vor: Wer in deiner Klasse könnte etwas Unerwartetes können – und was würde passieren, wenn das herauskäme?

  • Es könnte jemand heimlich singen, aber sich nicht an die Öffentlichkeit trauen. In der Schule wird aber gerade ein Sänger oder eine Sängerin gesucht.
  • Oder jemand möchte später Event-Manager werden, hat aber nie daran gedacht, dass seine Mitschüler und der Klassenlehrer gerne auf solche Fähigkeiten zurückgreifen würden.
  • Oder jemand macht heimlich Judo oder eine ähnliche Sportart und wäre bereit, seinen Mitschülern etwas beizubringen.
  • Es könnte auch jemand sich mit Blumen oder Tieren sehr gut auskennen und dazu faszinierend Geschichten erzählen können.

Analyse: Einleitungssatz, Sinnabschnitte, Aussagen, Sprachliche Mittel

Dieser Abschnitt enthält die vollständige Analyse der Geschichte – von der Einleitung über die Struktur bis zu den sprachlichen Mitteln und der Aussage des Textes.

1. Einleitungssatz

Die Geschichte zeigt, wie ein stilles, kreatives Individuum durch eine zufällige Begegnung aus seiner Isolation herausgeführt wird und dabei entdeckt, dass Anderssein kein Makel, sondern ein verborgenes Potential sein kann.

2. Sinnabschnitte mit Dramaturgie

Abschnitt 1 – Exposition: Der Einzelgänger und seine Welt

(Absatz 1: „Es war wieder mal soweit …“)

  • Die Klasse plant ein gemeinsames Ereignis – der Leser ahnt: Jemand wird wieder gefragt werden.
    • Ruhiges Plätzchen in Pausen, Notizen, Nachdenken – Lars‘ Eigenrhythmus wird skizziert.
    • „Insgesamt hatten sie akzeptiert, dass er lieber für sich war“ – Lars ist geduldet, nicht integriert.
  • Wichtige Differenzierung: Lars ist kein sozial Gestörter, er hat nichts gegen andere, er kann nur mit vielem nichts anfangen.

→ Coaching: Der erste Absatz folgt dem typischen Kurzgeschichtenmuster: kein erklärender Einstieg, sofort mitten in einer Situation. „Es war wieder mal soweit“ – das „wieder“ signalisiert Gewohnheit und Routine. Die Exposition charakterisiert Lars indirekt, durch sein Verhalten, nicht durch Beschreibung. Das ist ökonomisches Erzählen.

Abschnitt 2 – Einladung und Ausweichen: Das freundliche Nein

(Absatz 2: „Hi Lars, wie sieht es denn aus? …“)

  • Tim lädt Lars zu Inas Geburtstagsfeier ein.
    • Tim wird als tolerant und freundlich charakterisiert: „er akzeptierte einfach, dass andere Menschen so waren, wie sie waren“.
  • Lars antwortet ausweichend: „Ich überlege es mir“.
    • Inneres Dilemma: Lars will andere nicht verletzen, braucht aber Offenheit bis zuletzt.
    • Die Klasse hat sich daran gewöhnt – wieder das Motiv der Duldung.

→ Coaching: Tim fungiert hier als Kontrastfigur. Er ist sozial eingebunden, aber nicht oberflächlich – er ist das Bindeglied zwischen Lars und der Gemeinschaft. Seine Toleranz macht ihn glaubwürdig und ermöglicht später die entscheidende Begegnung.

Abschnitt 3 – Der Freitag: Angst, Tagebuch und innerer Konflikt

(Absatz 3: „Dann kam dieser Freitag …“)

  • Lars zögert, denkt nach, trifft keine Entscheidung.
  • Ein Zeitungsartikel über Psychologie verunsichert ihn: Rückzug könne krank machen.
    • „Menschen, die zurückgezogen lebten, würden im Laufe der Zeit immer seltsamer“
    • Lars beginnt, sich selbst zu beobachten: Tagebucheintrag über soziale Kontakte.

Abschnitt 4 – Die Wende: Tims unerwartetes Erscheinen

(Absatz 4: „Dann klingelte es …“ / Z. 36–44)

  • Tim taucht unerwartet bei Lars auf – nicht wegen der Gedichte, sondern zufällig.
  • Lars ist zunächst irritiert: Er hat niemanden eingeladen, sein privater Rückzugsraum wird plötzlich geöffnet.
    • Das Zimmer als Symbolraum: Lars‘ Welt aus Büchern, Notizen und Gedichten wird sichtbar.
    • Tims Reaktion: kein Spott, keine Neugier auf Kosten anderer – er nimmt die Situation einfach hin.
  • Strukturell ist dies der Wendepunkt: Die Handlung dreht sich von Rückzug und Konflikt hin zu Begegnung und Möglichkeit.

→ Coaching: Dieser Abschnitt ist der dramaturgische Knotenpunkt der Geschichte. Ohne Tims zufälliges Erscheinen gäbe es keine Entwicklung. Der Zufall ist in der Kurzgeschichte kein Stilfehler, sondern ein bewusstes Mittel: Er zeigt, dass Veränderung oft von außen angestoßen wird – und dass die entscheidende Frage ist, wie man darauf reagiert.

Abschnitt 5 – Die Entdeckung: Tims Interesse an den Gedichten

(Absatz 5: „Tim griff nach dem Heft …“ / Z. 45–60)

  • Tim entdeckt Lars‘ umgeschriebene Gedichte – und reagiert nicht mit Belustigung, sondern mit echtem Interesse.
  • Lars erlebt zum ersten Mal, dass sein verborgenes Talent positiv aufgenommen wird.
    • Innere Reaktion: Erleichterung, aber auch Verunsicherung – Lars ist es nicht gewohnt, gesehen zu werden.
    • Die Gedichte werden zum gemeinsamen Gesprächsthema: Zwei Welten berühren sich.
  • Sprachlich interessant: Lars‘ innere Stimme (erlebte Rede) wird in diesem Abschnitt besonders deutlich – der Leser ist nah an seiner Wahrnehmung.

→ Coaching: Hier liegt das emotionale Zentrum der Geschichte. Die Frage „Was würde passieren, wenn jemand mein Talent sieht?“ wird beantwortet – und zwar positiv. Das ist keine Selbstverständlichkeit: Lars hat offenbar schlechte Erfahrungen mit Sichtbarkeit gemacht. Tims Reaktion ist deshalb nicht nur freundlich, sondern heilsam.

Abschnitt 6 – Der Ausblick: Tims Vorschlag und die gemeinsame Idee

(Absatz 6: „Weißt du was …“ / Z. 61–71)

  • Tim schlägt vor, die umgeschriebenen Gedichte anonym in den Deutschunterricht einzubringen – über eine Website, die er selbst betreibt.
  • Dabei offenbart Tim beiläufig sein eigenes „verborgenes Leben“: eine Astronomie-Webseite, die niemand in der Klasse kennt.
    • Symmetrie der Figuren: Auch Tim ist in gewisser Weise ein Außenseiter – nur auf andere Art.
    • Die Anonymität als Kompromiss: Lars muss sich nicht vollständig öffnen, kann aber trotzdem teilhaben.
  • Der Schluss bleibt offen: Der Plan ist formuliert, aber noch nicht umgesetzt – typisches Merkmal der Kurzgeschichte.

→ Coaching: Tims Vorschlag ist klug konstruiert: Er respektiert Lars‘ Grenzen und schafft trotzdem eine Brücke zur Gemeinschaft. Der Leser merkt: Tim versteht Lars besser als alle anderen – vielleicht weil er selbst weiß, wie es ist, etwas Wichtiges für sich zu behalten. Der offene Schluss lädt ein, weiterzudenken: Wird der Plan gelingen? Und was bedeutet das für Lars‘ Platz in der Klasse?

Vergleichbare Kurzgeschichten

In Krüsands „Der Außenseiter“ geht es um die soziale Dynamik in einer Gruppe und die Schwierigkeit eines Einzelnen, dazuzugehören. Die folgenden Geschichten beleuchten unterschiedliche Aspekte des Außenseiter-Seins und eignen sich gut zum Vergleich.

1. Der „Neue“ in der Klassengemeinschaft

Diese Texte spiegeln die Situation wider, als Fremder in ein bereits bestehendes soziales Gefüge einzutreten:

2. Der gescheiterte Versuch, dazuzugehören

Einige Protagonisten versuchen, ihre Außenseiterrolle zu überwinden, scheitern aber an der emotionalen Barriere der Gruppe:

3. Außenseiter durch Vorurteile und Andersartigkeit

4. Die häusliche Isolation – Außenseiter in der Familie

Für einen direkten Vergleich eignet sich vor allem „Der Streber“ von Björn Lankert – Cliquen-Dynamik aus einer anderen Perspektive – sowie „Der Sieger“ von Erich Junge, der tiefer in die Psychologie des Ausgegrenzten eintaucht.

Für Lehrkräfte: Didaktische Hinweise & Erwartungshorizont

🍎 Didaktische Hinweise

Jahrgangsstufe: Klasse 7–9 (Gymnasium/Realschule), gut einsetzbar für Erst- und Wiederholungsstunden zur Kurzgeschichte.

Einstieg: Diskussionsimpuls – „Kennst du jemanden, der ein verborgenes Talent hat?“ – aktiviert Vorwissen und erzeugt Neugier auf den Text.

Differenzierung: Aufgaben 1–3 eignen sich für alle Leistungsstufen; Aufgaben 4–6 verlangen höhere Transferleistungen und sind für stärkere Schülerinnen und Schüler besonders geeignet.

Weiterführung: Die Geschichte eignet sich hervorragend als Impuls für kreatives Schreiben (Fortsetzung des Schlusses) oder für eine Erörterung zum Thema „Außenseiter in der Klasse – wessen Verantwortung?“


📋 Erwartungshorizont (EHZ) – Kurzgeschichte „Der Außenseiter“

A. Verstehensleistung (45 Punkte)

AufgabeAnforderungenPunkte
1. Merkmale der KurzgeschichteBenennt: unvermittelter Einstieg ohne Erklärung („Es war wieder mal soweit“), Fokus auf eine zentrale Person, keine Orts- und Zeitangaben zu Beginn, sofortige Einführung des Konflikts. Ergänzend: erlebte Rede als Mittel der indirekten Figurencharakterisierung (Z. 23 ff.) – zeigt Lars‘ innere Stimme ohne Erzählerkommentar.5
2. Aufbau / SinnabschnitteUnterteilt sinnvoll, z. B.: (1) Exposition: Lars als Außenseiter, Z. 1–22; (2) Innerer Konflikt und Angst vor Isolation, Z. 23–34; (3) Wende: Tims zufälliges Erscheinen, Z. 35–43; (4) Entdeckung der Gemeinsamkeiten und gemeinsamer Plan, Z. 44–71. Abweichende, aber begründete Einteilungen werden anerkannt.7
3. InhaltsangabeVerfasst eine komprimierte Zusammenfassung im Präsens: Lars fühlt sich als Außenseiter, schreibt heimlich Gedichte um, und durch einen zufälligen Besuch seines Mitschülers Tim entsteht der Plan, die Texte anonym auf einer Website zu veröffentlichen.8
4. Offener SchlussDeutet das Ende als hoffnungsvoll, aber ungewiss: Der Plan ist formuliert, aber noch nicht umgesetzt. Offen bleibt, ob die Klasse die Gedichte positiv aufnimmt und ob Lars‘ Identität entdeckt wird. Textbelege: Tims technisches Wissen (Z. 66 ff.), Lars‘ Talent (Z. 56 f.).8
5. „Ausriss aus einem Leben“Erklärt den Begriff: Die Kurzgeschichte zeigt einen kurzen, bedeutsamen Moment – ohne Vorgeschichte und ohne aufgelöstes Ende. Für Lars: Übergang von Isolation zu vorsichtiger Teilhabe. Für Tim: Offenbarung seiner Astronomie-Webseite – auch er hat ein verborgenes Leben. Stärkere Schüler erkennen: Beide brechen aus ihrem bisherigen Verhaltensmuster aus; der Leser weiß nicht, was danach kommt.10
6. Transfer / andere AußenseiterReflektiert kreativ über andere Außenseiterrollen (z. B. heimliche Sänger, Technik-Talente, Nischensportler) und benennt die Rolle eines Vermittlers wie Tim. Gut: Bezug zum eigenen Umfeld oder zur Klasse.7
Summe AInhaltliche Leistung insgesamt45

B. Darstellungsleistung (15 Punkte)

KriteriumAnforderungen & Teillösungen (0–3 Punkte)Punkte
Struktur3 = klar gegliedert, Absätze sinnvoll, roter Faden erkennbar. 2 = weitgehend kohärent, kleine Brüche. 1 = erkennbare Absicht, aber unübersichtlich. 0 = keine Struktur.0–3
Fachsprache3 = Fachbegriffe korrekt eingesetzt (z. B. Protagonist, erlebte Rede, Wendepunkt, offener Schluss). 2 = überwiegend korrekt. 1 = vereinzelt. 0 = keine oder falsch verwendet.0–3
Belege3 = Aussagen konsequent mit Zeilennummer und Zitat oder Paraphrase belegt. 2 = überwiegend belegt. 1 = vereinzelte Belege. 0 = keine Belege.0–3
Ausdruck3 = präzise, variabel, sachlich, durchgehend Präsens. 2 = weitgehend angemessen, gelegentlich umgangssprachlich. 1 = häufig ungenau oder Tempuswechsel. 0 = kaum angemessen.0–3
Korrektheit3 = kaum Fehler (max. 2–3). 2 = vereinzelte Fehler, Lesefluss nicht gestört. 1 = häufige Fehler, aber verständlich. 0 = viele grobe Fehler.0–3
Summe BDarstellungsleistung insgesamt15

Gesamtpunkte: 60 | Bestanden ab ca. 27 Punkten (45 %)

Hinweis: Der Erwartungshorizont deckt einen Pool möglicher Lösungen ab. Individuelle, gut begründete Deutungsansätze werden anerkannt, soweit sie am Text nachweisbar sind.

Weitere Infos, Tipps und Materialien