Materialgestütztes Schreiben – wie macht man das? Beispiel „Umgang mit Mehrsprachigkeit“ (Mat8500-ams)

Wie schreibt man am besten „materialgestützt“? Tipps und Beispiel

Gleich kommt der erste Video-Link.
https://youtu.be/eiHE7H9vxXs

Hier die Dokumentation dazu

Mat8500-ams-Punctum Video 1 Variante Äußere Mehrsprachigkeit Materialgestütztes Schreiben

Hier der Hinweis auf das Video 2

Auf YouTube hier zu finden:
https://youtu.be/-AbY7MCLOi8

Dokumentation zu Video 2

Mat8500-ams-Punctum Video 2 Variante Äußere Mehrsprachigkeit Materialgestütztes Schreiben pcfmk

Hier die Sprungmarken für das Video 2

00:01 – Einstieg: Video 2 – Materialgestütztes Schreiben 00:34 – Ziel des Videos: Stellungnahme schreiben 00:57 – Kurzer Rückblick auf Video 1 01:26 – Material 1: Kerngedanken für die Stellungnahme 01:40 – Weitere Materialien: Überblick statt Detailanalyse 01:53 – Vorteile: Fairer Blick auf verschiedene Sprachen 02:12 – Probleme: Abwertung bestimmter Sprachen 02:27 – Kritischer Punkt: Reduzierung der Zielsprache? 03:04 – Entlastung durch natürlichen Umgang mit Sprache 03:26 – Zwei Materialien auf einer Seite: Warnsignal 03:56 – Pro-Argumente brauchen Einschränkungen 04:22 – Kognitive Vorteile von Mehrsprachigkeit 04:46 – Soziale Fähigkeiten: vorsichtig bewerten 05:38 – Identität, Selbstbewusstsein und Motivation 06:08 – Übergang zur Stellungnahme 06:25 – Konkrete Vorschläge und ihre Grenzen 07:07 – Idee: Sprachgruppen klug zusammensetzen 07:33 – Material 5: Austausch des ursprünglichen Diagramms 07:52 – Neues Diagramm: Sprachverteilung 08:43 – Zweiter Aspekt: Alltagssprache vs. Bildungssprache 09:08 – Bedeutung der Bildungssprache für den Erfolg 09:30 – Auswertung der Diagrammdaten 10:11 – Zentrale Erkenntnis: Förderung ist nötig 10:32 – Förderung betrifft nicht nur DaZ-Schüler 11:00 – Rolle von Schaubildern und Diagrammen 11:42 – Peer-Learning: Schüler erklären Schülern 12:31 – Material 6: Subjektiver Diskriminierungsbericht 13:06 – Einordnung: Diskriminierung als allgemeines Problem 14:02 – Langfristige Folgen von Ausgrenzung 15:00 – Verantwortung von Schule und Politik 15:47 – Übergang: Vom Sammeln zur Verarbeitung 16:54 – Das Produkt: Informationstext für die Schulkonferenz 17:11 – Einleitung und Hinführung zum Thema 18:15 – Aufgabenklärung: Problem und Chancen 19:09 – Höhepunkt 2: Vom Material zum Schreiben 19:20 – Drei Spalten als Schreibgrundlage 20:21 – Vorteile zusammenfassen 21:05 – Probleme zusammenfassen 22:56 – Stellungnahme: Ideen und Lösungsansätze 23:12 – Förderung der Bildungssprache 24:01 – Peer-Unterstützung im Schulalltag 24:47 – Realität berücksichtigen: Mehrfachbelastung 25:08 – Kritik: „typisch deutsch“ als Scheinargument 25:37 – Blick ins Ausland: Forderung nach Belegen 26:06 – Sprachziele und internationale Perspektive 26:30 – Website, Button und Sprungziele 27:07 – Fazit und Erfolgswünsche

Das ist ja das eigentliche Ziel der ganzen Arbeit.

Die Vorstellung der Materialien

Hier stellen wir die Materialien vor, die zu dieser Aufgabe gehören.

Aber wir haben schon ein sehr aussagekräftiges Bild.

Was ist “materialgestütztes” Schreiben?

  • ein Geschenk für Schüler und Schülerinnen
  • denn man bekommt alles, was braucht
    • statt im Gedächtnis zu kramen
    • bekommt man Materialien,
    • allerdings relativ viele
    • und die soll man auswerten,
    • um am Ende auf den Infos was zu schreiben
    • wie im echten Leben – z.B. bei Referat oder
      Facharbeit und später
    • Auswertungen vieler Infos
    • als Journalist oder Wissenschaftler/in

Die Herausforderung:

  • Anders als die “normalen” Textanalyse
  • Man muss schnell lesen
    • verstehen, was für eine Zielrichtung das Material verfolgt
    • und dann das Wichtige finden, das man für den abschließenden Schreibvorgang benötigt.
  • und alles andere sich selbst überlassen

Wir haben mit einem Schüler zusammen eine konkrete Aufgabe zum Thema „äußere Mehrsprachigkeit“ ausgewertet.
Gemeint ist damit die Mehrsprachigkeit nicht im Individuum, sondern in einer Lerngruppe.

Hier findet man die Beschreibung der Materialien

und dann unsere auswertende Stellungnahme zu den drei Aufgaben:

  1. Vorteile der Mehrsprachigkeit
  2. Probleme der Mehrsprachigkeit
  3. Eigene Stellungnahme zu den Möglichkeiten

Zum ersten Teil des Videos

Es hat sich ergeben, dass die Beschäftigung mit allen Materialien doch nicht in einem Video geleistet werden kann.

Deshalb präsentieren wir hier eine erste Variante:

Die klärt

  • was das Besondere des materialgestützten Schreibens ist,
  • was es von normalen schriftlichen Arbeiten der Textanalyse und Interpretation unterscheidet,
  • wie man aus einer Flut von Infos die herauslöst, die wichtig sind.
  • Das zeigen wir in diesem Video an einem ersten Material.

Auf die anderen Materialien und das „Ausschreiben“ des eigenen Textes am Schluss gehen wir in einem zweiten Video ein.

Wir stellen unseren aktuellen Stand hier schon mal zur Verfügung – und werden die Darstellung und Auswertung noch optimieren.

Material 1: Yuriko Wahl-Immel, “Mehrsprachiger Schulhof” (2020)

https://www.welt.de/regionales/nrw/article205862481/Bilingualitaet-Warum-mehrere-Muttersprachen-von-Vorteil-sind.html

  • Zu Beginn werden zwei Kinder vorgestellt, die zweisprachig leben zwischen Türkisch und Deutsch.
  • Hervorgehoben wird, dass die beiden in der Lage sind, “problemlos hin und her zu springen.“
  • In einer anderen Famijlie gilt, zu Hause Türkisch zu sprechen und „draußen konsequent Deutsch“.
  • Eine Vertreterin des Mercator Institut für Sprachforschung und Deutsch als Zweitsprache stellt fest: „Man kann davon ausgehen, dass etwa ein Drittel der Schülerschaft zwei- oder mehrsprachig aufwächst.“ […]
  • Der Text stellt dann eine wichtige Frage: „Aber mal von Sprachgenies abgesehen – hat ein Kopf bei normaler Kapazität Platz für zwei Muttersprachen, die fehlerfrei nebeneinander funktionieren? Es sei selten, dass jemand zwei Sprachen wirklich mit exakt gleicher Kompetenz und gleichem Wortschatz beherrsche, meint Bredthauer. Ist es dann nicht besser, sich auf eine Muttersprache zu konzentrieren?“
  • Die seltsame Reaktion auf diese wichtige Frage: „Dieser Ansatz sei irgendwie typisch deutsch, findet sie. „Das Bildungssystem sollte die Mehrsprachigkeit viel stärker als Potenzial erkennen, nutzen und systematisch fördern.“ Nachbarn wie Frankreich oder die Niederlande seien da viel weiter. […]
  • Als Begründung wird angegeben: „Sprache sei auch Identität, und Lernen habe viel mit Motivation zu tun.“
  • Als großes Problem siehe sie: „Kinder, die neben Deutsch noch gerne eine zweite Sprache gesprochen haben, verweigern diese plötzlich mit Eintritt in die Schule, weil ihnen dort eine andere Mentalität entgegen-schlägt.“
  • Als Folge beklagt sie: Soe „entstehe viel zu häufig der Eindruck, dass nur Deutsch die erwünschte Sprache sei.“

https://taz.de/Normal-ist-dass-man-mit-mehreren-Sprachen-aufwaechst/!5373454/

Elisabeth Kimmerle interviewt Heike Wiese

Der Text thematisiert die gesellschaftliche und schulische Bewertung von Mehrsprachigkeit und erklärt, warum bestimmte Sprachen im Bildungssystem als wertvoll gelten, während andere abgewertet werden.

Zu Beginn wird erläutert, dass Mehrsprachigkeit im deutschen Bildungskontext lange als Problem angesehen wurde. Es habe die Vorstellung gegeben, „dass Mehrsprachigkeit ein Problem ist und man automatisch nicht so gut Deutsch kann, wenn man zu Hause noch eine andere Sprache spricht“. Diese Annahme weist Wiese ausdrücklich zurück. Sie betont, dass das menschliche Gehirn grundsätzlich in der Lage ist, mehrere Sprachen zu erwerben, und dass dies „problemlos“ möglich sei. Zur Einordnung verweist sie darauf, dass „mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung regelmäßig mehrere Sprachen“ spricht.

Im weiteren Verlauf erklärt Wiese, warum Mehrsprachigkeit gesellschaftlich unterschiedlich bewertet wird. Entscheidend sei der sogenannte „Marktwert von Sprachen“. Damit ist gemeint, inwieweit bestimmte Sprachkenntnisse den sozialen Status erhöhen oder senken können. Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch, die regulär an Schulen unterrichtet werden, gelten als besonders wertvoll. Englisch wird dabei mit „Schulunterricht“ und „Internationalität“ verbunden.

Demgegenüber werden Sprachen wie Türkisch oder Arabisch häufig mit sozial benachteiligten Gruppen verknüpft. Wiese beschreibt, dass Türkisch in Deutschland vor allem mit Gastarbeiterfamilien assoziiert werde, also mit Gruppen, die „sozial eher ausgegrenzt“ seien und mit denen „niedrigeres Einkommen“ und „niedrigere Bildung“ verbunden würden. Diese gesellschaftlichen Zuschreibungen führen dazu, dass nicht die Mehrsprachigkeit an sich, sondern bestimmte Sprachen abgewertet werden.

Abschließend weist Wiese auf eine positive Entwicklung im Schulbereich hin. Lehrkräfte seien sich zunehmend bewusst, dass mehrsprachig aufwachsende Kinder „zusätzliche Sprachkompetenzen mitbringen“ und nicht automatisch Defizite im Deutschen hätten. Diese veränderte Wahrnehmung bewertet sie ausdrücklich als „sehr positive Entwicklung“.

Infos zu den Effekten der Mehrsprachigkeit

Quelle: Janna Degener (2012): Macht Mehrsprachigkeit schlau? In: Goethe-Institut (Hrsg.): Humboldt 3: Bildung – Zwischen Hirn und Herz. S.26ff.

Der Text beschäftigt sich mit den kognitiven und sozialen Effekten von Mehrsprachigkeit und stellt diese in einen Zusammenhang mit schulischer Leistungsfähigkeit und Alltagskompetenzen.

Zu Beginn wird die These formuliert, dass Menschen, die von klein auf mehrsprachig aufwachsen und diese Mehrsprachigkeit im Alltag regelmäßig nutzen, nicht nur sprachliche, sondern auch allgemeine Informationsverarbeitungsfähigkeiten auf einem hohen Niveau entwickeln. Mehrsprachigkeit wirkt sich demnach nicht isoliert auf Sprache aus, sondern auf grundlegende Denkprozesse.

Diese Annahme wird durch experimentelle Befunde gestützt. In verschiedenen Tests schneiden mehrsprachige Personen besonders gut ab, wenn sie irrelevante Reize ausblenden oder konkurrierende Aufgaben bewältigen müssen. Ein zentrales Beispiel ist ein Wahrnehmungsexperiment, bei dem Wörter in widersprüchlichen Farben dargestellt werden. Während Einsprachige dazu neigen, „eher das Wort zu lesen, anstatt die Farbe anzugeben“, gelingt es Mehrsprachigen häufiger, sich auf die relevante Information zu konzentrieren.

Darüber hinaus werden Vorteile im Bereich des Multitaskings beschrieben. Mehrsprachige Menschen tun sich laut Text „tendenziell leichter“ damit, mehrere Anforderungen gleichzeitig zu bewältigen. Dies wird anhand alltagsnaher Beispiele verdeutlicht, etwa wenn beim Kochen gleichzeitig Kinder beaufsichtigt werden oder beim Autofahren telefoniert wird.

Abschließend verweist der Text auf Hinweise, dass Mehrsprachigkeit nicht nur kognitive, sondern auch soziale Fähigkeiten positiv beeinflussen kann. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es „sogar Hinweise darauf“ gebe, dass sich Mehrsprachigkeit förderlich auf soziale Kompetenzen auswirkt.

 

Quelle: https://renk-magazin.de/zweiklassensystem-welche-sprachen-werden-der-schule-

Vorschläge für die Umsetzung im Unterricht

Der Text thematisiert konkrete pädagogische Konzepte, mit denen Mehrsprachigkeit im schulischen Alltag gezielt genutzt und gefördert werden kann.

Ausgangspunkt ist die Forderung, dass Schule die sprachlichen Ressourcen der Schülerinnen und Schüler aktiv berücksichtigen solle. Till Woerfel vom Mercator-Institut betont, „dass die Schule die Ressourcen, die Schülerinnen und Schüler mitbringen, fördern und so einsetzen sollte, dass die schulischen Lernziele erreicht werden“. Mehrsprachigkeit wird hier ausdrücklich nicht als Hindernis, sondern als didaktisches Potenzial verstanden.

Konkret verweist Woerfel auf sogenannte Translanguaging-Ansätze. Dabei werden Lernende im Unterricht gezielt dazu angeleitet, ihre Familiensprache als Denk- und Arbeitssprache einzusetzen. Ein beschriebenes Beispiel sind Sprachtandems, in denen Schülerinnen und Schüler mit derselben Herkunftssprache sich zunächst „in einer gemeinsamen Herkunftssprache über eine Aufgabe austauschen“ und die Ergebnisse anschließend „auf Deutsch lösen“. Die Familiensprache dient somit als Brücke zum schulischen Lernen in der Unterrichtssprache Deutsch.

Darüber hinaus wird der Einsatz digitaler Medien als besonders geeignet hervorgehoben. Durch kollaboratives Arbeiten können dabei „mehrsprachige Produkte wie multimediale Bücher oder Podcasts“ entstehen. Mehrsprachigkeit wird so nicht nur toleriert, sondern sichtbar gemacht und produktiv in Lernprozesse eingebunden.

 

Quelle: https://taz.de/Diskriminierung-im-Bildungssystem/!5835454/

Der Text schildert eine Reihe persönlicher Diskriminierungserfahrungen eines Schülers mit nicht-deutscher Herkunftssprache im deutschen Schulsystem. Mehrere Lehrkräfte führen schulische Leistungen pauschal auf die „Herkunft“ zurück und sprechen dem Schüler grundlegende sprachliche Kompetenz ab. Besonders hervorgehoben werden öffentliche Bloßstellungen, etwa durch abwertende Kommentare, Geschenke mit Spottcharakter oder die Abwertung einer als inhaltlich richtigen Argumentation wegen angeblich „einfacher Sprache“.

Die zentrale Diskriminierungsform besteht darin, dass sprachliche Leistungen nicht sachlich beurteilt, sondern ethnisch oder biografisch erklärt werden. Mehrsprachigkeit erscheint dadurch erneut als Defizitmarker, nicht als Ressource. Der Text betont, dass solche Zuschreibungen langfristige psychische Folgen haben, etwa das Gefühl, grundsätzlich „nicht gut genug“ zu sein.

Zur Einordnung wird eine anonyme Stellungnahme einer Schulleiterin eingefügt. Diese räumt ein, dass Diskriminierung nicht ausgeschlossen werden könne, verweist jedoch auf Fortschritte in der Förderung, etwa durch sprachsensiblen Fachunterricht. Eine Lehrkraft für Deutsch als Zweitsprache äußert hingegen Zweifel und berichtet von weiterhin bestehendem diskriminierendem Verhalten im Kollegium.

Ergänzend werden Studienergebnisse angeführt, nach denen Schüler*innen mit Migrationsgeschichte trotz gleicher Leistungen seltener eine Gymnasialempfehlung erhalten. Abschließend wird betont, dass der Gebrauch der Landessprache mit gesellschaftlicher Anerkennung und Bildungserfolg zusammenhänge und Lehrkräfte durch ihre Sprache erheblichen Einfluss auf Bildungsbiografien hätten.

Insgesamt ist der Text stark normativ und emotional geprägt. Die Argumentation stützt sich wesentlich auf individuelle Erfahrungen, die durch Studien ergänzt, aber nicht systematisch differenziert werden. Er eignet sich vor allem zur Sensibilisierung für mögliche Diskriminierungen, weniger als ausgewogene Grundlage für eine allgemeine Beurteilung schulischer Mehrsprachigkeit.

 

Informationstext zum Thema äußere Mehrsprachigkeit für die Mitglieder der Schulkonferenz des Ratsgymnasiums

  • Was für einen Überschrift?

 

  1. In den letzten Jahrzehnten hat sich durch die Migration eine starke Veränderung bei der Schülerschaft ergeben.
  2. Das gilt besonders für das Thema sprachliche Kommunikation.
  • Problemwahrnehmung -Hinführung
  1. Gemeint ist damit eine so genannte äußere Mehrsprachigkeit. Damit ist die gemeint, die sich in der Gesellschaft zeigt, durch das Nebeneinander von Individuen, im konkreten Fall Schülern und Schülerinnen.
  2. Etwa 12 % hatten im Jahre 2022 Deutsch nicht als Muttersprache, 30 Prozent waren mehrsprachig, wobei das von Russisch über Türkisch und Polnisch und bis zu Italienisch Englisch Spanisch und Griechisch geht.
  • Problem, Begriff und Situation

  1. Als Vorteile wird im Material M3 eine bessere Verarbeitung von Informationen, auch beim Einfluss von äußeren Störungen genannt.
  2. Hinzu kommen größere Fähigkeiten, wenn es um die gleichzeitige Abarbeitung von Aufgaben geht (praktisches Multitasking)
  3. Sogar eine Verbesserung der sozialen Fähigkeiten soll es geben. Das wird aber nicht näher erklärt. Carlos Tipp: sich in andere hineinversetzen
  • Am Montag fragen, ist das hier in Ordnung?
  1. Die Material M1 wird vor allem hervorgehoben, dass die Einbeziehung auch anderer Herkunft und Sprachen der Identität und der Motivation dient – bei den Schülern mit eigenem Sprachhintergrund.
  2. Hierzu passt das Material zwei, weil dort auf das Problem des Images von Sprachen eingegangen wird. Die Einseitige Bevorzugung von Sprachen wie Englisch oder Französisch im Vergleich zu Türkisch oder Arabisch ist natürlich eine Belastung für die betroffenen Schüler und Schülerinnen.

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  1. Problematisch ist das Material sechs, denn dort präsentiert jemand überaus ausführlich seine ganz persönlichen negativen Erfahrungen. Das bedeutet vor allen Dingen ein Übermaß an Vorurteilen und wenig Bereitschaft, ihn konkret zu fördern. Zumindest ansatzweise wird in dem Text auch darauf hingewiesen. Das bedeutet, dass man auf so etwas besonders achten muss.
  • Übergangsbereich von Vorteilen zu Problemen

Weitere Infos, Tipps und Materialien