Du willst dich in dem Roman schnell zurechtfinden?
Das wollten wir auch, denn dann kann man leichter damit arbeiten.
Hier präsentieren wir nun die vier Teile, die wir dazu erstellt haben.
Übersicht über unsere Teil-Vorstellungen
Teil 1 S. 7–57
Hier auf dieser Seite:
https://schnell-durchblicken.de/max-frisch-homo-faber-inhalt-und-zitate
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Teil 2 S. 57–100
https://textaussage.de/homo-faber-ueberblick-2-faber-ivy-sabeth-schiffsreise
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Teil 3 S. 100–150
https://textaussage.de/homo-faber-ueberblick-3-avignon-hanna-athen
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Station II – S. 161–203
https://textaussage.de/max-frisch-homo-faber-ueberblick-4-station-2
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Worum es in dieser Reihe geht
Dies ist Teil 3 unserer mehrteiligen Seite zu „Homo Faber“ von Max Frisch, die den Roman Seite für Seite mit Schlüsselzitaten begleitet. Die Seitenangaben beziehen sich auf die Suhrkamp-Taschenbuch-Ausgabe. Zwischen S. 125 und S. 129 liegt im Originalmaterial keine Synopse vor – der Text springt von der Nacht in Avignon direkt zum Gespräch mit Hanna in Athen.
❓ Am Ende dieser Seite wartet eine Vertiefungsfrage auf dich, mit der du im Unterricht auffallen kannst.
- Teil 1: Vom Start in New York bis zum Rückblick Hanna II (S. 7–57) – Link folgt
- Teil 2: Trennung von Ivy – Überfahrt – Kennenlernen Sabeth (S. 57–100) – Link folgt
- Teil 3 (diese Seite): Paris – Italienreise – Gespräch mit Hanna in Athen (S. 100–150)
- Station II: Rückkehr, Kuba, Düsseldorf, Ende (S. 161–203) – Link folgt, sobald die Seite steht
Wiedersehen mit Sabeth in Paris (S. 100–107)
- S. 100ff: Trifft Sabeth in Paris wieder – Sabeth ist bankrott, sie gehen Kaffee trinken, Sabeth wird beinahe überfahren: „Arm in Arm gerettet …“ (100)
- S. 101: „hutlos wie ein Jüngling“ – obwohl Faber genau das vermeiden wollte, hat er nun die rettende Idee mit der Oper: Sabeth soll Karten besorgen.
- S. 102: „Zur Konferenz kam ich verspätet.“
Professor O (S. 102–104)
- S. 102–104: Professor O (oder Null?) – sein gräßliches Lachen, er weicht einer Einladung aus. O steht für Alter und Tod, im Kontrast zu Sabeths Jugendlichkeit. Anm.: O’s Theorie über das überflüssig gewordene Reisen. „Die Konferenz ging mich nichts an.“ – das ermöglicht diese Reflexionen.
- S. 104: Faber nimmt Urlaub, bekommt den Wagen von Williams.
- S. 104/105: Warten auf Sabeth – obwohl sie schon da ist, hat Faber plötzlich Zeit! „Ich war glücklich …“ (104) – „… ich konnte nie glücklicher sein als jetzt.“ (105)
- S. 105–107: Reflexionen über Abtreibung – über die Schwangerschaftsunterbrechung, wie eine stichwortartige Mitschrift eines (UNESCO-?) Vortrags (vgl. 107: „Was wir ablehnen …“). Erinnert in der Protokollart an einige Hitler-Reden, die auch in ähnlichem Stil überliefert worden sind.
Italienreise mit Sabeth – bis Avignon (S. 107–125)
- S. 107: „Unsere Reise durch Italien“ – Sabeths Kunstbedürfnis.
Das Generationenproblem (S. 108–110)
- S. 108–110: Zum Verhältnis Faber – Sabeth, das Generationenproblem: „Was mich interessierte: Straßenbau …“ (108) – „eifersüchtig“ (108) – „Ich dachte an Heirat wie noch nie –“ (108)
- S. 110: Fabers erste Kunsterlebnisse – ein gemeinsames Kunsterlebnis mit Sabeth.
- S. 112: Gespräch über Sabeths Mutter.
Siesta an der Via Appia (S. 113–118)
- S. 113–118: Siesta an der Via Appia – Störung durch Amerikaner, wieder ein Gespräch um die Mutter.
- S. 118: Walters Reflexion über eine neue Erkenntnis.
- S. 119: Problem der Trennung – nur für Walter Faber, nicht für Sabeth: „Ihrerseits kein Gedanke an Heirat!“ (119)
- S. 120: Gespräch über Sabeths frühere Männer.
- S. 121: Gespräch über Sabeths Vater; Fabers Berechnungen.
- S. 122/123: Eine harte Nacht.
- S. 123/124: Die Frage nach Schuld.
- S. 124: Die überraschende Nacht in Avignon – erste Liebesbegegnung; erstmals hat er den Eindruck, daß Sabeth in ihn verliebt ist, sie kommt in sein Zimmer.
Gespräch mit Hanna in Athen (S. 130–150)
Ankunft und erste Distanz (S. 130–136)
- S. 130: Gespräch über die medizinische Situation: Beruhigung.
- S. 131/132: Distanz zwischen Hanna und Faber:
„… und fand Hanna (…) sehr sonderbar – sie ließ mich, als wollte ich ihr die Tochter stehlen, nicht eine Minute lang im Krankenzimmer.“ - S. 133: Hanna als Gelehrte, „fortschrittlich“ geworden.
- S. 134: „Hanna brauchte mich nicht … Sie lebte seit Jahren von ihrer Arbeit.“
- S. 135: Gespräch über ihre ausgebliebene Heirat – Hanna meint, es wäre ein „Unglück“ gewesen, wenn sie geheiratet hätten. „Hanna hält nichts von Statistik.“
- S. 135/136: In der Badewanne wird der alte Faber wieder deutlich:
„Ich war erschöpft von diesem Tag, daher meine Entschlußlosigkeit, was sonst nicht meine Art ist, und daher die Spintisiererei (…)“
Vgl. Fabers Meinung: Gefühle = nur „Ermüdungserscheinungen“ (S. 92) - S. 136: Kurzer Rückblick – wollte Hanna eigentlich nicht wiedersehen. Fabers Situation: wünscht sich, „Nie gewesen sein!“, will seinen „alten Körper“ nicht sehen.
- S. 136: Hannas intelligente Antwort auf Fabers Statistik: „Wenn ich hundert Töchter hätte …“
Verstrickungen um Vaterschaft und Lüge (S. 137–145)
- S. 137: Hanna wie eine Henne (klammert beim Telefonieren mit Sabeth Faber völlig aus!) – Fabers Hennen-Vorwurf kommt aber schon vorher.
- S. 138: „Sie ist mein Kind, nicht dein Kind.“ Der Frage, ob Joachim Sabeths Vater ist, weicht Hanna aus – also nicht nur Faber weicht einer Frage aus, was er „mit dem Kind“ gehabt hat.
- S. 139: Hannas Resignation: angeblich verpfuschtes Leben – „Ich kleistere die Vergangenheit zusammen.“
- S. 140: Hanna und die Männer: Männer wollen Frauen als Geheimnis, Frauen dürfen nicht verstanden werden wollen! Dazu Hannas feministische Ansichten, sogar zur Theologie.
- S. 141: Hannas Blick peinigt Faber, er fühlt sich als „Monstrum“ – große Distanz zwischen beiden.
- S. 142: Hanna und das Mystische.
- S. 143: Hanna will keine Erinnerungen hören; ihre eigene Geschichte (Emigration usw.)
- S. 144: Hannas „Lust an Worten“ (vgl. später Sabeths Spiel).
- S. 145: Hannas Lüge: „Walter, du bist nicht ihr Vater.“ (im übertragenen Sinne?)
Annäherung und Aufdeckung (S. 145–150)
- S. 145: Veränderung in Richtung auf Vertrautheit zwischen beiden.
- S. 146: „Hanna ist vertrauter.“ Faber erzählt die halbe Wahrheit über Joachim.
- S. 147: Hanna lügt erneut wegen der Vaterschaft. Faber erzählt die Wahrheit, was mit Sabeth gewesen ist: Hanna „war nicht böse, schien mir.“
- S. 148: Faber allein in Sabeths Zimmer.
- S. 149: Hannas Schluchzen offenbart ihre Lüge.
- S. 150: Hanna will allein sein.
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