Du willst dich in dem Roman schnell zurechtfinden?
Das wollten wir auch, denn dann kann man leichter damit arbeiten.
Hier präsentieren wir nun die vier Teile, die wir dazu erstellt haben.
Übersicht über unsere Teil-Vorstellungen
Teil 1 S. 7–57
Hier auf dieser Seite:
https://schnell-durchblicken.de/max-frisch-homo-faber-inhalt-und-zitate
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Teil 2 S. 57–100
https://textaussage.de/homo-faber-ueberblick-2-faber-ivy-sabeth-schiffsreise
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Teil 3 S. 100–150
https://textaussage.de/homo-faber-ueberblick-3-avignon-hanna-athen
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Station II – S. 161–203
https://textaussage.de/max-frisch-homo-faber-ueberblick-4-station-2
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Worum es in dieser Reihe geht
Dies ist der letzte Teil unserer mehrteiligen Seite zu „Homo Faber“ von Max Frisch, die den Roman Seite für Seite mit Schlüsselzitaten begleitet. Die Seitenangaben beziehen sich auf die Suhrkamp-Taschenbuch-Ausgabe. Diese Seite deckt die gesamte „II. Station“ des Romans ab – von der Rückkehr nach New York bis zum offenen Schluss.
❓ Am Ende dieser Seite wartet eine Vertiefungsfrage auf dich, mit der du im Unterricht auffallen kannst.
- Teil 1: Vom Start in New York bis zum Rückblick Hanna II (S. 7–57) – Link folgt
- Teil 2: Trennung von Ivy – Überfahrt – Kennenlernen Sabeth (S. 57–100) – Link folgt
- Teil 3: Paris – Italienreise – Gespräch mit Hanna in Athen (S. 100–150) – Link folgt
- Station II (diese Seite): Rückkehr, Kuba, Düsseldorf, Ende (S. 161–203)
New York und Rückreise nach Mittelamerika (S. 161–170)
- S. 161–164: 01. Juni: Nach dem Unfall in Griechenland – Party in New York. Deutlich wird die Distanz zum alten Wohnort und zu seiner alten Existenz. Symbolszene (163/164): Er ruft seine eigene Wohnung an, bekennt sich aber nicht zu seiner Identität.
- S. 164/165: Aktuelle Gedanken zur bevorstehenden Operation und zu Hanna:
„Meine Operation wird mich von sämtlichen Beschwerden für immer erlösen …“ (doppeldeutig, 164) – „Ich werde Hanna heiraten.“ (165) - S. 165–169: 02. Juni, einen Tag nach New York: Flug nach Caracas; sucht Herbert auf der Plantage auf, bringt den Jeep in Ordnung (167). Phänomen der Wiederholung: „nochmal nach Campeche“, „Nochmals die Bahnfahrt“ (165) – wünscht sich, die Zwischenzeit wäre nicht gewesen! Versteht Herbert überhaupt nicht mehr: „Herbert wie ein Indio“ (168)
- S. 169/170: Aktuelles: Hanna zu Technik und „Homo Faber“ – im Prinzip eine erweiterte Neuauflage des alten Gegensatzes, wie ihn Faber beschreibt.
- S. 170: 20. Juni: Montage der Turbinen in Caracas ohne ihn (krank). Erläuterung der Schreibsituation: Faber hat den Bericht im Krankenhaus von Caracas geschrieben, weil er telegrafisch keinen Kontakt zu Hanna bekam und aus seinen Briefen nichts wurde (Warum?).
- S. 170–172: Aktuelles: Walters Lage vor der Operation – Einsicht in die „Verwitterung des Menschen“.
Kuba: „Mein Entschluss, anders zu leben“ (S. 172–182)
- S. 172: Fülle des Lebens.
- S. 173: „Mein Entschluß, anders zu leben“ (wiederholt auf S. 175) – „lauter wunderbare Menschen“.
- S. 174: „Meine Lust, jetzt und hier zu sein.“
- S. 175: „meine kindliche Freude daran, meine Wollust – ich singe“ (vgl. Sabeth, S. 152). Liebe zum Schuhputzer, keine Bedenken mehr, ihn zu berühren: „Ich liebe ihn.“
- S. 176: Positive Sicht des Animalischen: „wie Tier-Augen. Überhaupt ihr Fleisch.“ Kritik der Amerikaner: „Ihr Vakuum zwischen den Lenden.“ – „Wenn man nochmals leben könnte … Ich weine.“
- S. 177: Noch einmal Kritik an den Amerikanern: „obszöne Jugendlichkeit“. Zeichnet eine Frau in den Sand: „Wildlingin“ – „Lauter schöne Menschen, ich bewundere sie wie fremde Tiere.“
- S. 178: „Meine Wollust, zu schauen“ – „Meine Begierde –“ Die Taxi-Geschichte: „Blamage“ = Impotenz, „meinen Körper, der mich verlässt“. „Mein Hirngespinst: Magenkrebs. Sonst glücklich –“
- S. 179: Kontakt zu Juana, Betonung ihrer „Unbefangenheit“. Anm.: „Ihr Lebensziel: New York“ (also eine Gegenbewegung – von der Natur hinein in die Kunstwelt).
- S. 180/181: „Meine letzte Nacht in Habana.“ Glücklich – „Ich preise das Leben!“ (181)
- S. 181: Samstag, 13.7.: Weiterflug – Abschied von Habana.
- S. 182: „ich filme nichts mehr … Hanna hat recht“
Hannas Vergangenheit: Armin (S. 182–185)
- S. 182: Wandel bei Hanna – sie trägt jetzt Weiß.
- S. 183: Hannas Vergangenheit: von ihrem Bruder auf den Rücken geworfen, Schwur, „nie einen Mann zu lieben“.
- S. 184: Beschluss, „gescheiter zu sein“ – Mädchenklub, um Jehova abzuschaffen. Armin, der Greis im Englischen Garten: „Armin war vollkommen blind, aber er konnte sich alles vorstellen, wenn man es ihm sagte.“
- S. 185: Armins angebliche „Vergewaltigung“.
Düsseldorf: Die Filmspulen und die Trauer (S. 185–192)
- S. 185: 15. Juli: Düsseldorf – Faber auf Info-Tour bei Joachims Gesellschaft.
- S. 186: Filmvorführung.
- S. 187: Alles muß gesehen werden, da vertauscht.
- S. 188: Sabeth-Film.
- S. 189: Trauer.
- S. 190: Quälende „Wiederbelebung“.
- S. 191: „ich bin einfach gegangen. Nur die Filme ließ ich zurück.“
- S. 192: Trauerintensität.
Rückkehr nach Athen und Schluss (S. 192–203)
- S. 192/193: Gegenwart: versteht Hanna nicht.
- S. 193–198: Rückkehr nach Athen. 16.07.: Von Düsseldorf nach Zürich. Treffen mit Professor O (193/194): „Er sah grauenhaft aus …“
- S. 194: „Mein letzter Flug! Wieder eine Super-Constellation.“ (Anm.: Ringschluss – vgl. den Beginn des Romans.)
- S. 195: Eine neue Sicht der Dinge, des Lebens und der Natur.
- S. 196: Sehen wie Sabeth. Will nur noch zu Hanna.
- S. 197: Kündigt bei Williams: „Ich war gespannt, als fliege ich zum ersten Mal in meinem Leben.“ – „Hanna in Schwarz“ (Anm.: Das ist ja ein Rückblick, inzwischen trägt sie Weiß!)
- S. 198: Situation vor der Operation: „Ich hänge an diesem Leben wie noch nie …“ – „Hanna ist mein Freund, und ich bin nicht allein.“
- S. 199: Will alles vernichten lassen: „Es stimmt nichts.“ – „Auf der Welt sein: im Licht sein.“ Rückblick auf Hannas Leben in der Zwischenzeit (in der von ihr keine Nachricht nach Caracas kam): Sie hat ihren Beruf aufgegeben – „Sie hielt es in Athen einfach nicht mehr aus“.
- S. 200: Hannas Rückkehr nach Athen.
- S. 200ff: Gespräch mit Hanna – ihre offene Darstellung ihrer Situation und ihrer Beziehung zu Faber.
- S. 202: „Ob ich ihr verzeihen könne“ (n. b.)
- S. 203: Gemeinsamkeit: „Wir beide werden hier bleiben, denke ich.“ Schluss der Aufzeichnungen: „Sie kommen.“
Weitere Infos, Tipps und Materialien
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