KiMia-Episode 1 Wie mit der KI aus einem Problem eine Chance wird (Mat5380-KM1)

Das Bild zeigt eine Spirale. Links der Mensch mit seiner Frage rechts die Ki mit ihrer Antwort. Und daraus entstehen neue Fragen oder Ideen. Und so geht es weiter, bis es am Ende eine sogenannte Horizontverschmelzung gibt. Das heißt, Mensch und Maschine haben sich so gut verstanden, wie es irgend nur geht. Hier wird also ein Modell der Sohnenden Hermeneutik übertragen auf den Austausch von Mensch und Maschine. Am Ende muss einem bewusst bleiben, dass diese Verschmelzung aber nur relativ ist, weil es ja jederzeit neue Erkenntnisse oder auch Fragen geben kann und dann ändert sich das Gesamtbild wieder.
  • Das Bild hier links haben wir uns von NotebookLM nach langer Diskussion erstellen lassen.
  • Wir finden es schön, aber man kann es auf eine einfache Formel bringen.
  • Diese Spirale zeigt, wie eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Menschen und der künstlichen Intelligenz aussehen kann.
  • Als Mensch geht man mit einer möglichst guten Frage in den Austausch.
  • Dann kommt rechts unten die Antwort der künstlichen Intelligenz.
  • Spannend wird das, wenn man die nicht einfach nur rauskopiert, sondern in einen dialektischen Austausch geht.
  • Hört sich kompliziert an… Gemeint ist aber einfach nur, dass man als Mensch fragt, und während man die Antwort der Ki liest, kommen schon neue Fragen oder Ideen.
  • Hat den großen Vorteil, dass man die Ki nutzt und trotzdem das eigene Gehirn trainiert 🙂

Hier nur ein kurzer Hinweis:
Wir beschreiben hier nur den Austausch zwischen Mensch und Maschine.
Die inhaltlichen Details und die Ergebnisse finden sich auf dieser Seite.
https://textaussage.de/video-auswertung-wird-referat-die-gedanken-als-fernbedienung-des-lebens

Hier kann man sich alles auch im Video erklären lassen:
https://youtu.be/gwRLDZgY-R0

  • Und hier die Sprungmarken, damit man bestimmte Stellen direkt anspringen kann.
  • 0:00 Intro: Die KI-MIA-Spirale – Gehirntraining statt Copy-Paste 0:52 Startpunkt: Das Vorverständnis (Was wollen wir wissen?) 1:20 Schritt 1: Der Impuls – Ein Coaching-Video entdeckt 1:46 Schritt 2: Die KI-Analyse (Zusammenfassung durch NotebookLM) 2:19 Studium vs. Punctum: Was uns wirklich berührt 2:53 Erkenntnis 1: Das Denken als Brücke der Vergangenheit 3:35 Erkenntnis 2: Die Macht der Wörter (Handlungsanweisungen) 4:15 Schritt 3: Die Anverwandlung – Unsere MIA-Kritik 4:56 Der Meyer-Ansatz: Probleme vs. Situationen 5:46 Herausforderungen als Chancen zur Entwicklung 6:45 Praktische Beispiele: Wenn Scheitern ein Glücksfall ist 7:54 MIA in Aktion: Denken befreit von alten Mustern 8:24 Ein echtes KI-MIA-Beispiel: Die Suche nach dem Video 9:35 Fazit: Fünf Erkenntnisse aus der Video-Auswertung 11:21 Ausblick: Warum die KI-Spirale mehr ist als nur „Prompten“ 12:17 Abschluss: Relative Horizontverschmelzung & Infos auf der Website


Und hier ist die Dokumentation zum Video:

Schritt 1: Man entdeckt ein interessantes Video

  • Ausgangspunkt: YouTube bietet einem ein Video an mit der folgenden Überschrift:
    „Coaching-Legende warnt: Dein innerer Dialog steuert mehr, als dir bewusst ist.“
    https://youtu.be/Cfejm5mPZjI?list=TLGGoh7o7Lo_EQYxNDAyMjAyNg
  • Natürlich wollten wir wissen, was das für eine geheime Steuerung in uns ist.
  • Nun ist das Video mehr als 1 Stunde lang – und wer weiß, was dabei herauskommt.
  • Also nutzt man die Künstliche Intelligenz – in diesem Falle NotebookLM. Hier werden nämlich Videos schön zusammengefasst.

Schritt 2: Die Zusammenfassung der KI (NotebookLM)

  • Ergebnis 1: Das Denke als Brücke zwischen Gedächtnis und Gegenwart
    Der Erfolgs-Coach beschreibt unser Denken als eine Art Brücke zwischen unserem inneren Kern – er nennt es das ‚Wesen‘ – und unserem Körper. Gemeint ist damit, dass in unserem Kopf ganz viele frühere Erfahrungen und Entscheidungen angesammelt sind und auf die greifen wir mehr oder weniger automatisch zurück. Jeder kennt das Komma, wenn er plötzlich zu hören bekommt: „Nicht schon wieder.“ Ganz gleich, worum es geht, die Chancen sind sehr gering, um da mit irgendetwas noch mal anzukommen.
  • Ergebnis 2: Die Macht der Wörter
    Die Wörter, die wir benutzen, sind wie Handlungsanweisungen an uns selbst. Ein Beispiel: Wenn wir sagen „Ich ärgere mich“, dann machen wir das aktiv selbst – niemand anderes kann uns ‚ärgern‘, wir entscheiden uns für diese Reaktion.
    Das ist natürlich eine typische Haltung von Coaches: denen geht es weniger um die Wahrheit, was da mit uns gemacht wird, sondern um die Wirkung, die wir in uns zulassen.
  • Übergang zum eigenen Denken: Die Erinnerung an die drei Sätze eines anderen Coaches
    Glücklicherweise hatten wir kurz vorher ein anderes Video gesehen. Das begann mit der unglaublichen Behauptung:
    • Satz 1: Es gibt keine Probleme, es gibt nur Situationen.
    • Satz 2: Diese Situationen können Herausforderungen enthalten.
      • Das war natürlich eine absolute Provokation, denn jeder kennt natürlich Probleme.
        Dann kam Satz 2 und da wussten wir, dass auch dieser Coach solche Situationen durchaus kannte, aber er hat sie anders benannt. Oder den Blick in eine andere Richtung gelenkt.
        Da sind wir dann auch bei der Macht der Wörter.
        Denn wer von einem Problem spricht, sieht die Notlage.
        Wer von einer Herausforderung spricht, sucht schon nach Lösungen.
        Und genau in diese Richtung ging der zweite Satz.

        Und dann kam das eigentlich spannende bei diesem Dreisatzgefüge:
    • Satz 3: Und mit herausforderungen sind immer auch Chancen verbunden.
      • Na gut, dachten wir, aber man kann doch auch scheitern.
      • Und dann kam der Hammer:
        Denn es lief darauf hinaus:
        Ganz gleich, was dabei herauskommt und was man schafft. Man hatte auf jeden Fall die Gelegenheit, sich weiter zu entwickeln.
      • Man kann das an Beispielen deutlich machen, wo man etwas nicht erreicht hat und dafür hat sich eine bessere Tür zu etwas geöffnet.
      • Ein ganz drastisches Beispiel sind die Leute, die es nicht mehr zu ihrem Flugzeug geschafft haben und am Ende erschüttert, festgestellt haben, dass ihnen das das Leben gerettet hat. Sie sind dem Absturz entkommen.

Schritt 3: Die „Anverwandlung“ des Videos

  • Wir haben also jetzt verstanden, was das Ausgangs-Video vor allem sagen wollte.
  • Denk immer daran, dass du von einem Denken beherrscht wirst, was die Vergangenheit in die Gegenwart trägt.
    • Das können gute Erfahrungen sein. Zum Beispiel hat man trotz irgendwelcher Kreditkarten immer auch ausreichend Bargeld dabei.
    • Es können aber auch negative Erfahrungen sein, die man mit jemandem gemacht hat: und dann verpasst man möglicherweise bessere Erfahrungen, weil der andere sich geändert hat.
  • Bleibt die Frage des Titels des Videos. Ist der Begriff Fernbedienung für dieses Phänomen optimal?
    • Normalerweise bedient man eine Fernbedienung ja ganz bewusst, um z.B. an einem Fernseher das Programm zu wechseln.
    • Hier könnte man den Begriff nur retten, wenn man immer daran denkt, dass man von früheren Erfahrungen aus gesteuert wird. Solche komplizierten Umgehungen sind aber nicht so günstig.
  • Stattdessen hatten wir die Idee einer sehr modernen Brille, die nicht nur bei Sonneneinstrahlung abgedunkelt wird, sondern alle möglichen Filter automatisch annehmen kann.
  • Und so wie die Brille sich einer verstärkten Sonneneinstrahlung anpasst, so tut sie das eben auch, wenn man jemandem begegnet, mit dem man nichts mehr zu tun haben will.
  • Oder noch schlimmer – typisch für Mobbing: Ein anderer hat einem negative Dinge über den eigenen Freund oder die Freundin erzählt. Und man lässt sich hier eine entsprechende Brille aufsetzen, die Misstrauen erzeugt und eine Freundschaft zerstören kann.

Fazit: Die KI produziert nicht nur Antworten

  • Was wir an diesem Ablauf vor allen Dingen interessant finden: die KI gibt natürlich Antworten.Aber wer genauer hinschaut, sieht, dass meistens dabei noch Dinge auftauchen, die einem selbst helfen, etwas weiter zu denken.
  • Und manchmal gibt es ja auch die blaue Brille. Diese Farbe verwenden wir immer für Kreativität und Fantasie. Manchmal fällt uns plötzlich etwas ein, wenn wir die Antwort der KI lesen, das weit darüber hinaus geht.
  • Bei uns war das zum Beispiel die Verbindung des ersten Videos mit dem zweiten Video.
  • Oder die konkreten Beispiele, die einem einfallen, wenn man an die Fernbedienung aus unserer Vergangenheit denkt.
  • Und da stellen wir hier am Ende festen Doppelpunkt. Der Begriff der Fernbedienung oder, sagen wir besser, Fernsteuerung gefällt uns doch besser als die Idee mit den Brillen.

Nachtrag: vergebliche Suche – überraschende Funde

  • Als wir dieses Video vorbereiteten, waren wir ganz unglücklich, dass wir das YouTube-Video nicht wieder gefunden haben, wo ein Coach diese drei Sätze formuliert: „Keine Probleme kommen, sondern Herausforderungen mit Chancen“.
  • Bei der Suche haben wir dann festgestellt, dass es ganz viele Videos gibt, die mehr oder weniger das Gleiche präsentieren.
  • Und da fragten wir uns am Ende: Warum werden solche Erfahrungen nicht im normalen Unterricht in der Schule besprochen?
  • Man lernt dort so viele Dinge, die man später nicht mehr braucht. Kann man das nicht um ein bisschen Coaching fürs Leben zumindest ergänzen?
  • Und jetzt kann jeder mal selbst überlegen, wie er mit dieser Lücke in der Schulbildung umgeht.
  • Wir überlegen jedenfalls eine eigene Seite anzulegen, wo wir all das sammeln, was wir viel zu spät erst kennen gelernt haben.
  • So ist aus dieser Video-aktion auch noch eine Perspektive für unsere Webseiten und Videos geworden.

Empfehlung für die zukünftige MIA-KI-MIA-Arbeit

  • Hier links noch mal der Hinweis darauf, dass man möglichst sich erst Gedanken macht, bevor man sich an die Ki wendet.
  • Man kann sich dabei natürlich auch von ihr helfen lassen, indem man ein ganz normales Gespräch mit ihr beginnt.
  • Wichtig ist dann nur, dass man die Ergebnisse sich auch wirklich anverwandelt.Gemeint ist damit, dass man nur das übernimmt, was man verstanden hat, oder man fragt noch mal nach.
  • Und vor allen Dingen achtet man auf die Einfälle, die einem kommen, während man sich das durchliest, was die KI als Antwort präsentiert hat. Und damit sind wir bei dem Bild rechts.
  • Das Bild soll zeigen, wie man vor einem Problem steht. Das kann die etwas unklare Ebene sein, die da vor einem liegt, oder aber ein Berg, den man überwenden muss.
  • Übrigens machen wie es wie immer, wenn die Künstliche Intelligenz etwas falsch zeichnet: das ist für uns kein Problem, sondern eine Herausforderung und eine Chance für eigenes Denken.
  • Die Vorurteile, die neuen Fragen.Die ersten Lösungsideenund vor allen Dingen noch ganz andere Ideen, die aus Fantasie und Kreativität kommen. All das wird vielleicht angeregt durch den Berg, aber stammt natürlich aus dem eigenen Kopf.