Wie es uns häufig passiert, ist diese Seite dann doch ziemlich lang geworden. Damit man sofort das findet, was einen besonders interessiert, präsentieren wir einfach ein …
Inhaltsverzeichnis mit „Sprungmarken“ zum Ziel

- Vorschau und Druckvorlage
- Einleitung des Leserbriefes
- Hinweis auf die Bedeutung der Nutzung
- Die künstliche Intelligenz als Chance
- Was Lehrkräfte tun können
- Schluss des Leserbriefes
- Wie NotebookLM diesen Leserbrief bewertet
- So sah die Einschätzung von NotebookLM aus
- Ansatzpunkte des Originalartikels
- Was hat Gregor Liebernich in seinem Leserbrief verwendet?
- Zum Schluss und ganz wichtig
Vorschau und Druckvorlage
Wir präsentieren hier den Leserbrief in einer Vorschau und in einer PDF-Variante zum Herunterladen.
Weiter unten stellen wir den Text dann genauer vor.

Einleitung des Leserbriefes
- Gregor Liebernich,
- Die KI macht die Schule nicht zur Hölle für Lernwillige, sondern bietet Chancen für alle
Sehr geehrte Redaktion, - mit einer Mischung aus Schmunzeln und tiefer Sorge habe ich den Bericht über den „verzweifelten Gymnasiasten“ gelesen.
- Https://www.news4teachers.de/2025/07/ki-macht-das-leben-als-schueler-zur-hoelle-gymnasiast-der-ehrlich-lernen-will-sieht-sich-krass-benachteiligt/
- Wichtig ist, dass sich so ein Leserbrief normalerweise an die Redaktion einer Zeitung oder Zeitschrift wendet.
- Außerdem muss natürlich präzise angegeben werden, worauf man sich genau bezieht.
- Einerseits kann ich schon verstehen, dass ein Schüler, der sich um echte Leistung bemüht, einen leichtfertigen Umgang mit der künstlichen Intelligenz in der Schule nicht schön findet. Aber eine Hölle muss das wirklich nicht sein.
Hinweis auf die Bedeutung der Nutzung
- Ich habe das mal kurz mit meinem Neffen besprochen. Dabei sind drei Punkte deutlich geworden die in der einseitigen Klage untergehen:
— - Wer KI nur als „Schummel-Automat“ begreift, macht denselben Kategorienfehler wie jene Bildungsfunktionäre, die vor Jahren mal den Einsatz eines Beamers ablehnten, weil sie das Gerät mit PowerPoint gleichsetzten. Auch heute noch ist es wichtig, ein Werkzeug nicht mit einem Roboter zu verwechseln. Wer die KI als Recherchehilfe und Sparringspartner nutzt, um eigene Thesen zu prüfen, verblödet nicht – er schärft sein Profil.
Die künstliche Intelligenz als Chance
- Darauf sollte man sich im Unterricht konzentrieren. Dass gemeinsam und transparent die künstliche Intelligenz genutzt wird. Vor allem sollte sie auch als Chance genutzt werden, sich bei echtem Lernen unterstützen zu lassen – von einem zwar künstlichen, dafür aber sehr geduldigen und inzwischen erstaunlich „intelligenten“ Helfer bei allen möglichen Aufgaben und Fragen.
Was Lehrkräfte tun können
- Der Artikel beklagt die Hilflosigkeit der Lehrkräfte. Doch ist diese nicht oft hausgemacht? Wer glaubt, das zweite Staatsexamen sei der Endpunkt der geistigen Beweglichkeit, wird von der Evolution überholt. „Ehrliches Lernen“ im Jahr 2026 bedeutet, den Prozess zu bewerten, nicht nur das (KI-generierbare) Ergebnis. In einem Transfergespräch entlarvt sich jeder „Prompt-Betrüger“ innerhalb von Minuten.
— - Statt Fachkonferenzen mit theoretischem Ballast zu füllen, sollte dort der Austausch über Best Practices gewagt werden. Erfahrene Lehrkräfte haben eine intuitive Sensorik für echtes Wissen – ein Pfund, mit dem man wuchern muss! In der Schule sollte man nicht nach immer neuen KI-Detektoren suchen, sondern unsere pädagogische Erfahrung nutzen, um neue, KI-resistente Prüfungsformate zu entwickeln.
Schluss des Leserbriefes
- Vielleicht ist die „Hölle“ des Schülers gar nicht die KI, sondern ein System, das sich weigert, die Segel neu zu setzen, obwohl der Wind sich längst gedreht hat. Mein Neffe jedenfalls nutzt den Wind – und er lernt dabei mehr als je zuvor.
— - Mit freundlichen Grüßen,
- Gregor Liebernich
Aus: Durchblicke bis auf Widerruf – Online-Zeitschrift für Schule und Studium 3/2026
Wie NotebookLM diesen Leserbrief bewertet
Werkstatt-Notiz: Eine KI-Prüfung (NotebookLM) empfand die Formulierung, Lehrkräfte würden von der „Evolution überholt“, als zu aggressiv. Gregor Liebernich bleibt jedoch bei seiner Wortwahl: Um echte Bewegung in festgefahrene Strukturen zu bringen, braucht es manchmal eine Sprache, die nicht nur bittet, sondern wachrüttelt. Ein Leserbrief ist immer auch ein Stück Persönlichkeit – und Gregor ist kein Freund von weichgespülten Kompromissen.
Hier kann man schön sehen, wie man die künstliche Intelligenz nutzen kann, um auf Probleme aufmerksam gemacht zu werden. Das bedeutet aber nicht, dass man bei dem bleibt, was man für richtig hält.
Typisch ist hier, dass die KI diesen Leserbrief an einem allgemeinen Standard misst, während diese Texte ja gerade individuell sind. In diesem Falle ist es ja ganz eindeutig so, dass dieser Verfasser schon auch ein bisschen provozieren will.
So sah die Einschätzung von NotebookLM aus.
- Der vorliegende Leserbrief von Gregor Liebernich weist viele der typischen Kennzeichen dieser Textform auf, zeigt jedoch auch punktuelle Verbesserungsmöglichkeiten in Bezug auf Form und Argumentationsstruktur.
- Hier ist eine detaillierte Prüfung basierend auf den Quellen:
—
Erfüllung der typischen Kennzeichen
- Bezugnahme auf einen Anlass: Der Brief nimmt direkt Bezug auf einen konkreten Bericht über einen „verzweifelten Gymnasiasten“ und nennt sogar die entsprechende Quelle/URL. Dies ist ein klassisches Merkmal, um den aktuellen Kontext herzustellen.
— - Aussagekräftige Überschrift: Der Titel macht die Position des Verfassers („Chancen für alle“) sofort klar und stellt einen direkten Gegenentwurf zur „Hölle“ im Originalartikel dar.
— - Klare Positionierung (These): Der Autor vertritt eine eindeutige Meinung: KI ist kein „Schummel-Automat“, sondern ein Werkzeug und eine Chance für die Schulentwicklung.
— - Argumentationsstruktur: Der Brief ist logisch aufgebaut. Er beginnt mit dem Anlass, führt Gegenargumente zur einseitigen Klage an (KI als Sparringspartner, Notwendigkeit neuer Prüfungsformate) und endet mit einem persönlichen Fazit.
— - Subjektivität und Appell: Der Text nutzt rhetorische Mittel (Metaphern wie „Segel neu setzen“) und enthält appellative Elemente, insbesondere an die Lehrkräfte und die Unterrichtsgestaltung.
— - Formale Elemente: Eine korrekte Anrede („Sehr geehrte Redaktion“) sowie eine Grußformel mit Namen sind vorhanden.
…
Verbesserungspotenziale und Korrekturbedarf
- Obwohl der Brief gut strukturiert ist, gibt es Aspekte, die optimiert werden könnten:
- Textfehler korrigieren: Im Text finden sich (vermutlich durch die Digitalisierung oder Tippfehler) Lücken bei dem Wort „Neffen“ (geschrieben als „Ne en“). Dies sollte für eine Veröffentlichung korrigiert werden.
- Man sieht hier, dass man auch solche konkreten Hinweise bekommt. Es lohnt sich also auf jeden Fall, eigene Texte von der KI überprüfen zu lassen.
- Vertiefung des Gegenarguments: Der Autor erwähnt das „Schmunzeln“ über den verzweifelten Schüler. Um weniger herablassend zu wirken und den Leserbrief noch überzeugender zu gestalten, könnte er die Sorgen des Schülers (Benachteiligung ehrlicher Lerner) noch ernsthafter aufgreifen, bevor er seine Lösungsvorschläge (z. B. Transfergespräche) präsentiert.
— - Präzisierung des Appells: Am Ende des Briefes steht das Bild vom Wind, der sich gedreht hat. Der Leserbrief könnte noch an Schlagkraft gewinnen, wenn der Appell an die Bildungspolitik oder die Schulleitungen noch konkreter formuliert würde (z. B. eine explizite Forderung nach Fortbildungen statt nur „theoretischem Ballast“).
— - Sprachliche Nuancen: Die Formulierung, dass Lehrkräfte von der „Evolution überholt“ werden, wenn sie sich nicht bewegen, ist sehr provokant. Je nach Zielpublikum der Zeitung könnte dies als zu aggressiv empfunden werden; eine etwas sachlichere, aber dennoch bestimmte Formulierung könnte die Akzeptanz bei der Zielgruppe der Lehrer erhöhen.
— - Zusammenfassend ist es ein gelungener, pointierter Leserbrief, der vor allem durch die Korrektur der Tippfehler und eine minimale Schärfung des Appells noch professioneller wirken würde.
Für interessierte: Ansatzpunkte des Originalartikels
Noch mal zur Erinnerung: wir haben hier eine Variante gewählt, bei der man zu einem anderen Leserbrief einen Leserbrief schreiben kann.
Hier haben wir jetzt aus dem Originalartikel
https://www.news4teachers.de/2025/07/ki-macht-das-leben-als-schueler-zur-hoelle-gymnasiast-der-ehrlich-lernen-will-sieht-sich-krass-benachteiligt/
die Punkte herausgeschrieben, die man sich als Schüler notieren könnte. Da ein Leserbrief aber eine persönliche Stellungnahme ist, sucht man sich daraus das heraus, wovon man Stellung nehmen will und kann.
Hier eine Liste der Punkte, auf die man eingehen kann, aber nicht muss.
1. Das Problem: Ungerechtigkeit im Schulalltag
- Noten-Frust: Es ist extrem deprimierend, wenn man selbst stundenlang büffelt und dann sieht, wie Mitschüler ohne Aufwand 15 Punkte (oder Bestnoten) einsacken, weil sie die KI für sich arbeiten lassen.
— - Vorsprung durch „Schummeln“: Wer KI im Unterricht nutzt, meldet sich schneller mit perfekten Antworten und täuscht eine mündliche Beteiligung vor, die gar nicht die eigene Leistung ist.
— - Der „Ehrlichkeits-Nachteil“: Wer keine KI benutzt, kommt im Unterricht oft nicht mehr hinterher, weil die Lehrer denken, alle hätten den Stoff schon verstanden, nur weil ein paar ChatGPT-Antworten vorgelesen wurden.
2. Die Situation der Lehrer
- Überforderung: Viele Lehrer wirken hilflos oder wollen den Betrug gar nicht sehen, weil das Wegschauen „entspannter“ ist.
— - Kontrollverlust: Selbst wenn Handys eingesammelt werden, haben viele ein Zweithandy dabei. Analoger Unterricht hilft kaum, wenn heimlich unter dem Tisch weiter „gepromptet“ wird.
— - Beweisnot: Lehrer haben oft Angst, eine 6 zu geben, weil sie die KI-Nutzung juristisch kaum lückenlos beweisen können.
3. Folgen für uns Schüler und die Zukunft
- Verlust des Denkens: Viele können gar nicht mehr eigenständig denken und nutzen die KI selbst bei einfachsten Fachbegriffen.
— - Angst vor dem „echten Leben“: Es stellt sich die Frage, wie solche Leute später das Abi bestehen oder im Beruf (z. B. als Arzt) klarkommen wollen, wenn sie nie gelernt haben, selbst Probleme zu lösen.
— - Sozialer Druck: Man will niemanden „verpetzen“, um nicht als Außenseiter dazustehen, auch wenn man die Ungerechtigkeit hasst.
4. Mögliche Lösungen (für den Appell im Leserbrief)
- Prüfungen ändern: Weg vom reinen Auswendiglernen von Fakten, die die KI sowieso besser weiß.
— - Transfergespräche: Lehrer sollten uns mündlich prüfen oder in Gesprächen checken, ob wir das Ergebnis wirklich selbst erarbeitet haben.
— - KI als Werkzeug nutzen: Statt KI zu verbieten, sollte man sie im Unterricht als „Sparringspartner“ oder Recherchehilfe einbauen, um den kritischen Umgang damit zu lernen.
— - Prozess bewerten: Es sollte nicht nur das (KI-generierbare) Ergebnis zählen, sondern der Weg, wie man zu einer Lösung gekommen ist.
Fazit für den Leserbrief:
In meinem Leserbrief würde ich vor allem betonen, dass die Schule sich „weigert, die Segel neu zu setzen“. Wir brauchen keine Detektoren, sondern neue Prüfungsformate, bei denen man nicht einfach nur Ergebnisse aus dem Internet „ablutschen“ kann.
Was hat Gregor Liebernich in seinem Leserbrief verwendet?
Dann schauen wir uns jetzt mal an, was in dem vorliegenden Leserbrief aufgenommen worden ist. Das ist genau das, was dem Briefschreiber wichtig war.
- Er hat die Probleme und Sorgen des Schülers aufgenommen, aber relativiert. Das heißt, er hat sie eingeschränkt und auf Möglichkeiten hingewiesen, wie man das Problem zumindest reduzieren kann.
— - Er hat sich dann konzentriert auf das Problem, dass große Entwicklungssprünge der Technik oft erst mal nur als Problem gesehen werden. Ihm kommt es darauf an, dass man unterscheidet zwischen Arbeit komplett abgeben und sich gezielt unterstützen lassen.
— - Das bedeutet vor allen Dingen, dass man offen und transparent damit umgeht. Also lieber gemeinsam und unter Aufsicht der Lehrkraft die Künstliche Intelligenz im Unterricht nutzen als heimlich unter der Bank.
— - Ein wichtiger Punkt ist für ihn, dass besonders die Lehrkräfte sich hier auch weiter entwickeln und offen mit den neuen Möglichkeiten umgehen.
— - Hier ist für ihn vor allen Dingen der direkte Erfahrungsaustausch zwischen Lehrkräften wichtiger als allgemeine oder theorie-lastige Fortbildungen.
— - Das Fazit macht er in einem Bild deutlich. Wenn der Wind sich ändert, muss man auch bereit sein, die Segel entsprechend umzustellen und sich damit anzupassen.
Zum Schluss und ganz wichtig !
Das Beispiel des Leserbriefs von Gregor Liebernich
zeigt, was einen Leserbrief von einer Erörterung unterscheidet:Man muss nicht auf alles eingehen,
sondern einen überzeugenden eigenen Standpunkt einbringen
der die Diskussion zum Thema erweitertDas sollte man rechtzeitig mit der Lehrkraft klären.
Weitere Infos, Tipps und Materialien
- Leserbriefe: Worum handelt es sich? Wie schreibt man so was? Viele Vorlagen mit Aufgaben und Anregungen
- https://textaussage.de/thema-leserbrief-infos-tipps-und-materialien-themenseite
— - Künstliche Intelligenz als Thema des Deutschunterrichts
https://textaussage.de/infos-kuenstliche-intelligenz-schule-leben
— - Praxistest der Künstlichen Intelligenz:
Was leistet sie für den Deutschunterricht?
https://textaussage.de/ki-mia-praktische-erprobung-der-kuenstlichen-intelligenz-fuer-aufgaben-des-deutschunterrichts
— - Infos, Tipps und Materialien zu weiteren Themen des Deutschunterrichts
https://textaussage.de/weitere-infos