Probleme mit dem Rhythmus im Gedicht „Chinesische Legende“von Mascha Kaleko?

Hatten wir auch – aber dann wurde uns alles klar.

Wir gehen davon aus, dass die Grundbegriffe Jambus, Trochäus usw. bekannt sind.
Ansonsten empfehlen wir das Video:

Videolink
In dem Gedicht „“Chinesische Legende“ ist eigentlich nur am Anfang ein Problem. Wir zerlegen das mal in Silben und zeigen dann, welche unbetont betont werden müssen (rot) und welche man betonen kann (blau), damit man möglichst einen regelmäßigen Rhythmus hinbekommt. Braun markieren wir die einzige richtige Störstelle.

Hoch auf dem Fel sen, ab ge schie den,
Lebt der Al te und sein Sohn
In stil ler Ein tracht, wohl zu frieden.
.. Da lief den bei den das Pferd da von.

Rhythmus:

xXxXxXxXx = 4-hebiger Jambus
XxXxXxX = 4-hebiger Trochäus
xXxXxXxXx = 4-hebiger Jambus
xXxXxxXxX = 2 Jamben, dann doppelte Senkung, was dann in Jamben weitergeht. Die Rhythmus-Störung könnte man dadurch erklären, dass hier ja auch das Pferd davonläuft.

Der gesamte Rest des Gedichtes ist dann ganz normaler Jambus.

Der Nachbar, nach geraumer Frist,
xXxXxXxX
Kam, den Verlust mitzubeklagen.‘
xXxXxXxXx
Da hörte er den Alten fragen:
xXxXxXxXx
„Wer weiß, ob dies ein Unglück ist?“
xXxXxXxX

Zur Aussage des Gedichtes

Inhaltlich wird dieses Gedicht hier vorgestellt.
https://textaussage.de/5-min-tipp-mascha-kaleko-chinesische-legende-inhalt

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