Balladen zum Thema „Kommunikation“ (Mat4948)

  1. Goethe, „Erlkönig“
    eine Ballade, in der ein Vater nicht optimal auf die Ängste seines Kindes reagiert – mit tödlichen Folgen

  2. Schubart, „Der kalte Michel“
    eine besonders unter Kommunikationsaspekten sehr reizvolle Geschichte von einem Junker (jungen Adligen), der es sich auf Kosten seiner Eltern in Paris gutgehen lässt – bis eines Tages das Geld ausbleibt. Eines Tages bekommt er Besuch von zu Hause, der ihm auf sehr geschickte Weise die Wahrheit erzählt.
    Zu finden ist die Ballade z.B. hier.

  3. Uhland, „Vom treuen Walther“ – eine Geschichte um den vergeblichen Versuch eines Mädchens, den Verrat an ihrem früheren Geliebten ungeschehen zu machen.
  4. Heine, Donna Clara – In dieser Ballade werden Vorurteile aufs Korn genommen. Es geht um einen geheimnisvollen Ritter, der von einer Dame umworben wird, die im Liebesgespräch allerdings allerlei Vorurteile gegenüber Juden äußert. Ihr Gegenüber lässt das alles lächelnd so stehen. Nach einer glücklichen Liebesnacht erfährt sie dann endlich, wer der Geliebte ist – ein Jude. Reizvoll kann es sein, die von Heine in einem fremd wirkenden Kontext präsentierte Wahrheit auf eine moderne Situation zu übertragen. Vorurteile gibt es ja auch heute noch genug.
  5. Gustav Schwab, „Der Reiter und der Bodensee“:
    Vielleicht hätte das Mädchen am Ende eher sagen sollen: „Da haben Sie aber Glück gehabt.“

    • Diese mündlich überlieferte Ballade zeigt, was mit einem Menschen passieren kann, der ahnungslos einer schrecklichen Gefahr entgangen ist.

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