5-min-Tipps zur Kurzgeschichte „Mitternachtspartys“ von Marlene Röder (Mat4278)

Worum es geht

Wir geben einen kurzen Überblick über eine Geschichte, die zeigt, was passiert, wenn zu einer Zweier-Freundschaft noch ein Dritter dazukommt.

Auf die Beziehung der drei Mädchen und ihre Entwicklung gehen wir hier genauer ein:
https://textaussage.de/marlene-roeder-mitternachtspartys-entwicklung-der-beziehung-der-maedchen
Dort gibt es auch eine interessante Frage, die man sich selbst ja vielleicht stellen kann 😉

Kleiner Tipp: Nachfragen können alle motivieren

  • Am interessantesten wird der Unterricht, wenn plötzlich eine Frage gestellt wird: ein Glücksmoment, denn jetzt wird es spannend.
  • Kleiner Tipp: Die Antwort muss natürlich gar nicht vom Pult kommen. Sie kann auch die ganze Lerngruppe motivieren, ggf. zu einer KI-Recherche. Auf jeden Fall ein spannender Moment. (Link s.o.)

Zu finden ist die Kurzgeschichte zum Beispiel hier:
Deutschbuch Gymnasium Nordrhein-Westfalen – Neue Ausgabe, 9. Schuljahr, S. 152ff, ISBN 978-3-06-205220-0
https://www.cornelsen.de/produkte/deutschbuch-gymnasium-schulbuch-9-schuljahr-9783062052200

Auf der folgenden Seite gibt es auch ein Schaubild der Handlung, das man sich ja „danebenlegen“ kann: Schaubild zum Aufbau der Handlung

Kurzvorstellung der Geschichte

  1. In der Geschichte geht es um zwei langjährige Freundinnen, deren Beziehung im Kontakt mit einem weiteren Mädchen in Gefahr gerät.
  2. Die Geschichte beginnt damit, dass die Ich-Erzählerin ihre alte Freundin Frauke nicht mehr auf die vertraute Art und Weise ansprechen will, weil ihr das in Gegenwart von Janina, einer neuen Freundin, „kindisch“ vorkommt.
  3. Auch möchte die Ich-Erzählerin Frauke eigentlich auf die abendliche Tour gar nicht mitnehmen, weil die sich für solche Veranstaltungen in Clubs mit Tanz gar nicht so interessiert.
  4. Es stellt sich dann auch bald heraus, dass Frauke da wirklich weder richtig hinpasst noch sich dort wohlfühlt. Viel lieber erinnert sie sich an originelle gemeinsame Mitternachtspartys mit der Ich-Erzählerin.
  5. Schließlich will Frauke gehen, die Ich-Erzählerin erklärt zunächst, sie wolle lieber noch bleiben.
  6. Aber als ihre Freundin dann tatsächlich spätabends alleine losläuft, verwenden beide doch wieder die alten vertrauten Anredeformen, und es sieht danach aus, dass die Ich-Erzählerin sich im Zweifel dann doch für ihre alte Freundin entscheidet.
  7. Insgesamt macht die Geschichte gut deutlich, wie eine alte Freundschaft auf den Prüfstand gestellt werden kann, wenn eine neue Freundin mit neuen Interessen hinzukommt.
  8. Der Autorin ist es gut gelungen, ein Happy End durch die Beschreibung und Erinnerung an frühere schöne Gemeinsamkeiten und die gewachsene Beziehung durch die Verwendung vertrauter Anredeformen zu motivieren, d.h. zu erklären und damit nachvollziehbar zu machen.

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