Medien-Sachtexte für den Deutschunterricht – Thema „Schule und Lernen“ (Mat825-medien-sul)

3. Schule und Lernen: Kritik, Reformen und neue Wege

  • Diese Gruppe richtet sich an die Institution Schule und die Art und Weise, wie Wissen vermittelt wird.
  • Schulkritik: Texte wie „Kann Schule zum Lernparadies werden?“ oder die Kritik an der „Zwangslektüre“ hinterfragen das bestehende System.
  • Alternativen zum Klassenzimmer: Das Konzept „Selbst lernen statt Schule“ und das Plädoyer für offene Gespräche statt starrer Debatten zeigen neue Perspektiven auf.
  • Subjektivität und Begeisterung: Die Forderung nach mehr „Leben“ im Unterricht und die Förderung von Schreibtalenten bei Lehrkräften runden das Thema ab.

Anders Freistein: „Mehr Gerechtigkeit beim Einsatz schulischer Zwangslektüre – auch bei Gedichten“

Warum es nützlich sein kann, auch „große Geister“ der Geschichte mal kritisch zu beleuchten? (Beispiel Schopenhauer)

  • Zum einen lobt Schopenhauer sehr die Schmerzen, weil die einen erst die „Schmerzlosigkeit“ als Glück fühlen lassen.
  • Zum anderen hat er eine sehr negative Sicht auf das Leben, dem man gut was entgegensetzen kann.
  • Außerdem ist das ein schönes Beispiel dafür, dass man auch „große Geister“ schon in der Schule kritisch betrachten kann – denn das waren auch Menschen – also konnten sie sich auch irren.
  • Arbeitsblatt mit Aufgaben:
  • https://schnell-durchblicken.de/auch-grosse-geister-kann-man-kritisieren-und-dann-macht-schule-richtig-spass

„Wie Sie sich wie ein Genie weiterbilden (ohne Schule)“ / Arbeitsblatt: „Selbst lernen statt Schule“

Kann Schule so zu einem Lernparadies werden?

Wie kann man auch aus Lehrkräften die Schreibtalente „hervorlocken“?

  • Im Deutschunterricht wird viel analysiert.
  • Und manchmal auch ein bisschen selbst geschrieben – ein Gedicht, eine Kurzgeschichte o.ä.
  • Meistens konzentrieren sich die Lehrkräfte dabei auf Beratung und Moderation.
  • Wie wäre es, sie auch selbst mal die Gelegenheit nutzen, ein Gedicht oder eine Kurzgeschichte selbst zu schreiben. Vom Beratungsgespräch zum Zeigen, wie es gehen könnte, ist ja kein großer Schritt.
  • Anders Tivag hat in diesem Erfahrungsbericht auf einen interessanten und motivierenden Vergleich mit einem anderen Fach hingewiesen.
    https://schnell-durchblicken.de/lars-kruesand-fehlt-im-deutschunterricht-manchmal-die-synthese

Anders Tivag: „Macht Schluss mit den Debatten, sie sind der Tod der Demokratie“

  • Zunächst eine kritische Sicht eines anscheinend idealistisch gebliebenen Behelfsschriftstellers:
    Anders Tivag, „Macht Schluss mit den Debatten, sie sind der Tod der Demokratie“
    https://schnell-durchblicken.de/anders-tivag-macht-schluss-mit-den-debatten
  • Thema des Textes:
    Kritik an der Debattenkultur in Parlamenten und Schulen; Plädoyer für lernorientierte Gespräche statt konfrontativer Auseinandersetzungen.​
  • Besonderheit des Textes:
    Provokante These als Einstieg; argumentativer Aufbau mit Fokus auf dialektischem Erkenntnisgewinn.​
  • Besonders interessanter Aspekt:
    Hinterfragt die gängige Praxis des Debattierens und stellt die Frage, ob wahres Lernen nicht eher durch offene Gespräche als durch das Gewinnen von Debatten erfolgt.​

Marc Chatnowsky: „Debatten als realistische Vorbereitung auf Erfolg im Beruf“

Warum nicht auch Kritik an einer Schullektüre? (Beispiel Roman „tschick“)

Sylvia Schwag: Analyse einer Rezension zu dem umstrittenen Roman „Nichts“ von Janne Teller

Weitere Infos, Tipps und Materialien

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