Der Text, um den es geht, hier zu finden:

https://www.sueddeutsche.de/panorama/warnschussarrest-fuer-jugendliche-ein-schock-der-nichts-bringt-1.1906451

Am Anfang wird zunächst erklärt, was unter dem Warnschuss-Arrest zu verstehen ist und was man damit erreichen will, nämlich eine Warnung, nicht weiter in eine kriminelle Karriere einzusteigen.

Im zweiten Absatz wird dann schon darauf hingewiesen, dass die Erfahrungen dass die „Bilanz dieser Schocktherapie eher dürftig“ sei.

Im nächsten Absatz wird dann noch einmal über etwas informiert, nämlich die maximal vier Wochen, die so ein Warnschuss dauern darf. Außerdem geht es um die Zielgruppe, nämlich Täter, bei denen die Häufigkeit, die Unbelehrbarkeit und auch die Bereitschaft zur Gewalt eine entsprechende Rolle spielt.

Dann wird noch einmal genauer auf die Häufigkeit der Verhängung dieser Maßnahme in den verschiedenen Bundesländern eingegangen. Und das endet ganz plötzlich bei der Nennung einer Rückfallquote von 70 % was die Kritiker stärke. Man merkt aber spätestens hier, dass dieser Artikel relativ unsystematisch aufgebaut ist.

Im Schlussteil wendet sich der Text dann Bayern zu, wo auf den Widerspruch hingewiesen wird, einerseits den Arrest mit Betreuung zu verbinden, sich andererseits aber zu weigern, die dafür nötigen Stellen auch bereitzustellen.

Insgesamt hat man den Eindruck, dass dieser Artikel nicht sehr systematisch aufgebaut ist und sich doch etwas einseitig mit den Sachverhalten beschäftigt. Zum Beispiel hätte man sich mit den 30 % näher beschäftigen können, die nicht rückfällig werden. Oder auch mit der Frage, wie es mit der Rückfälligkeit bei Leuten aussieht, die nicht in diesen Arrest kommen.

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