Thema „Aufbruch“ und „Verschiedenes

Diese Gedichte müssen z.T. noch besser einsortiert werden.

    • Goethe, „An Schwager Kronos“
      https://www.schnell-durchblicken2.de/unt-wohin-kronos

      • Postkutschen-Situation
      • Bemühen um maximale Geschwindigkeit, um schnell ans Ziel zu kommen.
      • Zwischen dem herrlichen Blick auf die Weite der Berglandschaft
      • und der „Moore Nebelduft“
      • Bereitschaft, bis in die Hölle zu gehen
      • Wo man dann als „Fürst“ begrüßt wird.
      • Einschätzung der Haltung des Lyrischen Ichs: zwischen Selbstbewusstsein und Größenwahn

      • Das Gedicht zeigt sehr deutlich, wie der besondere Frühlingsmonat das Lyrische Ich dazu bringt,
      • seine Eltern zu verlassen
      • und sich dem Abenteuer der Ferne zu überlassen.
      • Das Gedicht ist geprägt durch ein großes Gefühl der Harmonie mit der Natur
      • und mit Gott, mit dem es sich auch im Einklang fühlt.
      • Vom Rhythmus her stellt das Gedicht eine ziemliche Herausforderung dar.
      • Interessant ist die Leichtigkeit, mit der dem Reisen die Liebe mehr oder weniger geopfert wird.
      • Hier könnte man schön ein Gegengedicht aus der Perspektive der verlassenen Liebe schreiben.
  • Eichendorff, „Rückkehr“ (Italien-Variante):
    Ein Gedicht, in dem die Lust am Wandern und Reisen zunächst stark hervorgehoben wird, um dann am Ende doch festzustellen, dass das „deutsche Waldesrauschen“ dem Lyrischen Ich am meisten gefällt.
    https://wvm.schnell-durchblicken3.de/eichendorff-rueckkehr-schnellschuss/
  • Eichendorff, „Schöne Fremde“
    https://www.schnell-durchblicken2.de/unt-eichendorff-schoene-fremde

  • Eichendorff, „Sehnsucht“ – ein Gedicht, das letztlich aus dem Betrachten und Träumen nicht herauskommt und das wirkliche Unterwegssein anderen überlässt
    https://www.endlich-durchblick.de/hilfen-im-fach-deutsch/hilfen-zu-gedichten/eichendorff-sehnsucht/
  • Schiller, „Sehnsucht“ – mit Hinweisen zum Vergleich mit Eichendorffs Version
    https://www.schnell-durchblicken2.de/schiller-sehnsucht
  • Tieck, Ludwig, „Sehnsucht“ – ein Gedicht, in dem das Lyrische Ich vor allem zurückgehalten wird.
    https://www.schnell-durchblicken2.de/unt-tieck-sehnsucht
  • Platen, August von, „O wonnigliche Reiselust“
    Das kurze Gedicht ist gewissermaßen eine Steigerung der seltsam sesshaften „Sehnsucht“ bei Eichendorff. Denn in Platens Gedicht ergibt sich das Lyrische Ich ganz der eigenen Gefühligkeit und kommt nicht mal so weit, dass es Zielvorstellungen entwickelt.
    Dementsprechend lohnt es sich hier besonders, ein Gegengedicht zu schreiben – bzw. dem Herrn von Platen mal ein bisschen die Meinung zu geigen. Wir haben das auf der folgenden Seite auch mal versucht:
    https://www.schnell-durchblicken2.de/platen-wonnigliche-reiselust
  • Gertrud Kolmar, „Die Fahrende“ – ein Gedicht, dessen Aufbruch und Reisen sich vor allem in der Fantasie abspielt und letztlich in innerem Frieden heimkommt
    https://www.schnell-durchblicken2.de/unt-kolmar-fahrende
  • Zweig, Stefan, „Hymnus an die Reise“
    Wie der Titel es schon andeutet, ein Loblied auf das Reisen und seine Bedeutung besonders für die Persönlichkeitsbildung, aber auch die Einigung Europas.
    https://wvm.schnell-durchblicken3.de/stefan-zweig-hymnus-an-die-reise/
  • Mascha Kaléko, „Vagabundenspruch“
    Aufforderung, immer wieder neu aufzubrechen, um die Möglichkeiten der Welt voll ausschöpfen zu können.
    http://textaussage.de/mascha-kaleko-vagabundenspruch
  • Eugenijus Ališanka, „Identitätskrise“:
    Ein Gedicht, das das Problem der Identität wohl aus der Perspektive eines Migranten in der Weise löst, dass das lyrische Ich sich in das ihm einfach erscheinende Leben eines Fernfahrers hineinträumt. Dabei kann es zumindest in der Fantasie alles das loswerden, was an Unklarheiten belastet.
    https://schnell-durchblicken3.de/index.php/faq/faq-gedichte/132-eugenijus-alisanka-identitaetskrise
  • Justinus Kerner, „Im Eisenbahnhofe“
    Ausgehend vom Start einer Eisenbahnfahrt wird eine sehr einseitige Sicht auf diese um 1850 noch neue Art des Reisens präsentiert.
    Während man im Hinblick auf die Gegenwart einen gewissen Realismus durchaus erkennen kann, denn natürlich bedeutet Geschwindigkeit auch einen Verlust von Nähe.
    Ist die Vorstellung von dem angeblich schöneren früheren Leben des Unterwegsseins einfach nur lächerlich, weil alles ausgeblendet wird, was an Unschönem damit auch verbunden gewesen ist. Außerdem wird im Falle eines Ehepaares, bei dem der Mann der Frau eine Blume unterwegs pfückt, ein seltener Einzelfall zur Regel gemacht.
    Was auffällt, ist die Dämonisierung der Veränderung, die sich aus historischen Quellen ja auch belegen lässt, die mit der Eisenbahn alle möglichen gesundheitlichen Gefahren verbinden.‘
    http://textaussage.de/justinus-kerner-im-eisenbahnhofe

  • Friedrich Nietzsche, „Der neue Columbus“:
    Das lyrische Ich versetzt sich in die Lage des Entdeckers und erklärt seine Sehnsucht nach den fernsten Dingen – einschließlich der Bereitschaft, neben dem Glück des Erfolgs auch das Scheitern und den Tod in Kauf zu nehmen. Die folgende Seite geht auf Nietzsches Gedicht ein und vergleicht es mit dem Gedicht „Kolumbus“ von Schiller, siehe den nächsten Eintrag..
    http://textaussage.de/nietzsche-der-neue-columbus
  • Schiller, Friedrich, „Kolumbus“:
    Dies Gedicht kann man gut mit der ansatzweise skeptischen und von daher relativ modernen Variante von Nietzsche:
    http://textaussage.de/nietzsche-der-neue-columbus
    Schillers Gedicht dagegen setzen einen aus heutiger Sicht unglaublichen „idealistischen“ Akzent, indem es behauptet, die Natur schaffe dem „Genius“ das, was er braucht. Das ist natürlich im nachhinein wunderbar festzustellen, hilft aber nicht all denen, die bei einem vergleichbaren Abenteuer untergehen.
    Eine Vorstellung des Gedichtes von Schiller findet sich hier:
    https://www.schnell-durchblicken2.de/schiller-kolumbus
  • Georg Heym, „Columbus“
    … ein Gedicht, das auf fast schon unheimliche Weise den letzten Moment der „Unschuld“ der spanischen Eroberer Mittelamerikas festhält:
    http://textaussage.de/georg-heym-columbus
  • Mat4178 Hilde Domin, „Herbstzeitlosen“:
    Hier geht es um ein Gedicht, das die Leser am Ende vielleicht erst mal unzufrieden zurücklässt – aber das kann man gerade als Herausforderung begreifen, die es so nur in der Literatur gibt.
    https://textaussage.de/anmerkungen-herbstzeitlosen-hilde-domin

Themenübersicht – Reisegedichte

4231 Thema Reisegedichte Teilthema positive Erfahrungen
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-positive-erfahrungen

4232 Thema Reisegedichte Teilthema negative Erfahrungen
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-negative-erfahrungen

4233 Thema Reisegedichte Teilthema Heimat und Fremde
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-heimat-und-fremde

4234 Thema Reisegedichte Teilthema einzelne Verkehrsmittel
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-einzelne-verkehrsmittel

4235 Thema Reisegedichte Teilthema zwischen Zweifel und Wahn
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-zwischen-zweifel-und-wahn

4236 Thema Reisegedichte Teilthema Reisen als Bild für die Lebensfahrt
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-lebensfahrt

4237 Thema Reisegedichte Teilthema Untergang
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-untergang

4238 Thema Reisegedichte Teilthema Erfahrungen an bestimmten Orten
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-erfahrungen-an-bestimmten-orten

4239 Thema Reisegedichte Teilthema Verschiedenes
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-verschiedenes

4240 Thema Reisegedichte Teilthema Sehnsucht nach der Ferne

Thema Reisegedichte Teilthema Sehnsucht nach der Ferne (4240)

4241 Thema Reisegedichte Teilthema Probleme des Reisens und der Ferne
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-probleme-des-reisens-und-der-ferne

4242 Thema Reisegedichte Teilthema Abschied
https://textaussage.de/thema-reisegedichte-teilthema-abschied

 Wer noch mehr möchte …