Worum es hier geht
Besonders bei Klausuren ist es ein großes Problem, wenn man Kurzgeschichten nimmt, die wenig mit der Lebenswelt von Schülern zu tun haben. Das ist unserer Erfahrung nach besonders bei der ansonsten sehr interessanten Kurzgeschichte „Flitterwochen, dritter Tag“ von Gabriele Wohmann der Fall. Die kann man wunderbar im Unterricht besprechen – aber als fremder Text in einer Klausur dürften einige Schüler Schwierigkeiten haben, diesen überaus kunstvollen Text aus der Welt des beginnenden Ehe-Alltags zu verstehen.
Deshalb stellen wir hier Kurzgeschichten zusammen, die unserer Meinung nach entweder aufgrund ihrer Nähe zur Lebenswelt von Schülern oder aufgrund ihrer Themen besonders gut für Klausuren geeignet sind. Die Geschichten sind nach Themenschwerpunkten gruppiert – so findest du schneller die passende Geschichte für dein Thema.
Familie: Erwartungen, Konflikte, Erziehung

Kimia Tivag, „Nicht mein Grabstein“
Thema: Konflikt zwischen elterlichen Erwartungen und Selbstverwirklichung.
Inhalt: Ein Sohn mit wirtschaftlichem Talent will Musiker werden. Sein Vater träumt von der gemeinsamen Zukunft im Familienbetrieb. Beim Mittagessen prallen ihre Vorstellungen aufeinander.
Aussage: Die Kurzgeschichte zeigt, wie schwer es ist, eigene Träume gegen familiäre Erwartungen zu verteidigen – und dass Selbstbestimmung manchmal bedeutet, Enttäuschung in Kauf zu nehmen.
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Anders Tivag, „Man muss auch mal Pause machen“
Diese Geschichte ist ein Musterbeispiel für einen offenen Schluss – bei dem es nicht nur um Ja oder Nein geht. Vielmehr macht die Geschichte ein Viereck auf aus Pflicht und Neigung, Sorge und Vertrauen.
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Björn Lankert, „Alles zu seiner Zeit“
In der Kurzgeschichte geht es um einen Schüler, der sich gegenüber seinem Vater darüber aufregt, dass er in einer Klausur einen Text bekommen hatte, mit dem er wenig anfangen konnte. Das lag daran, dass es darin um die Probleme eines Hochzeitspaares direkt nach der Trauung ging. In der Geschichte gelingt es dem Jungen, seinen Vater, der selbst Deutschlehrer ist, davon zu überzeugen, dass man sich bei den Themen doch ein bisschen am Horizont der Schüler orientieren sollte.
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Bichsel, „Die Tochter“
Eher humorvolle Darstellung der Leiden eines Vaters an der Unordnung der Tochter.
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Torsten Löschmann, „Knigge Reloaded“
In dieser Geschichte versucht ein Vater scheinbar vergeblich, auf einer gemeinsamen Fahrt die Tochter zu erziehen. Dann sieht er plötzlich, wie sie vorbildlich einer älteren Dame ihren Platz anbietet und sich anschließend fürchterlich aufregt, weil die sich nicht bedankt.
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Walter Helmut Fritz, „Augenblicke“
Eine Geschichte über das absolute Genervtsein einer Tochter wegen der Mutter. Hier geht es zwar um eine 20-Jährige, aber deren Erfahrungen lassen sich gut übertragen, denn im Kern geht es nur um den Stress. Das ist eine gute Gelegenheit, aus Schülersicht ein eigenes Genervtsein, seine Vorgeschichte und mögliche Auswege in einer eigenen Geschichte vorzustellen.
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Hajo Frerich, „Gekonnt ist gekonnt“
Oder: Wie man mit Absprachen im Rahmen der Familie umgeht.
Prüfungsangst, Leistungsdruck und Auftritte
Freistein, „Die Taxi-Prüfung“
- Eine Schülerin hat Angst vor einer entscheidenden Klausur.
- Der Vater: „Du schaffst das! Wir glauben an dich“ – nicht für jeden eine große Hilfe, eher eine Verstärkung des Drucks.
- Die Mutter als ehemalige Leistungssportlerin: „Du musst dich fokussieren.“
- Glücklicherweise gibt es da noch einen Onkel mit gutem Rat.
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Gabriele Wohmann, „Die Klavierstunde“ (Beispielklausur)
Es geht um das Thema, dass man manchmal im Leben etwas tun muss, was man eigentlich gar nicht will. Hier wird es dann auch im Hinblick auf die Klavierlehrerin spannend. Mit Aufgaben und Lösungshinweisen für eine mögliche Klassenarbeit oder Klausur.
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Mark Zwollich, „Die Entscheidung“
Die Kurzgeschichte macht deutlich, dass es nicht darauf ankommt, wie viel Angst man vor einer Aufgabe hat. Wichtig ist, dass man jemanden findet, der einem hilft, den richtigen Blick für die eigenen Fähigkeiten zu bekommen. Gezeigt wird das am Beispiel eines Referendars, der sich den Anforderungen der Lehrerausbildung nicht gewachsen fühlt, aber eigentlich schon alles richtig macht und kann.
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Sabrina Eisele, „Momente“ – eine doppelt offene Kurzgeschichte
Schlechte Note in einer Englischarbeit – und hohe Erwartungen der Familie. Die Tochter passt nicht in dieses System hinein, nennt die Note, weint und flieht auf ihr Zimmer. Dann ein plötzliches Happy End, weil die Mutter „abgeschminkt“ erscheint. In einem Video zeigen wir, dass dieser Wandel nicht motiviert ist – aber man kann die Lücke selbst füllen. Außerdem zeigen wir, wie man das offene Ende weiterdenken kann.
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Lili Grün, „Man hat gelacht“
Thema: Angst vor einem Auftritt.
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Chancen erkennen, Vorbereitung und Verantwortung

Lars Krüsand, „Wie man sich (k)ein Beispiel an großen Vorbildern nimmt“
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KiMia, „Das Lagerfeuer vom Freitag“
Es geht um die Gefahr einer verpassten Chance – sei es durch Trägheit oder durch ein Missverständnis. Mit anregendem Arbeitsblatt.
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Lars Krüsand, „Pannen auf dem Weg zum Praktikum“
In dieser Kurzgeschichte geht es um die praktischen Herausforderungen im Leben, besonders bei der Vorbereitung von Projekten und Terminen. Die Schüler können hier gleich zwei Dinge gleichzeitig lernen: den Umgang mit Kurzgeschichten und die optimale Vorbereitung auf ein schulisches Praktikum. Wir liefern wie immer Infos und Tipps zum Einsatz der Geschichte im Unterricht.
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Lars Krüsand, „Jeder ist seiner Gelegenheit Schmied“
Eine Kurzgeschichte, die die Erfolgsquote erhöht.
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Lars Krüsand, „Glück im Unglück“
Herbert Malecha, „Die Probe“
Entsprechend dem Satz: „Nach dem Sieg binde den Helm fester.“ Eine Geschichte, die zeigt, wohin es führt, wenn man sich in einer bestimmten Situation zu sicher fühlt und dann einen Fehler macht, der alles zunichtemacht, was man vorher geglaubt hatte, erreicht zu haben.
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Caro Finelli, „Die Überraschung“
In dieser Kurzgeschichte geht es um einen Studenten, der sich nach dem Abitur weitab von zu Hause genauso wenig um seine Wohnung kümmert wie vorher um sein Zimmer. Das hat bald Folgen.
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Kommunikation, erste Kontakte und Fettnäpfchen
Anders Tivag, „Es geht nichts über einen guten Tipp“
Wer gerade mit der Frage kämpft, ob man sie oder ihn jetzt endlich mal ansprechen soll, für den könnte diese Geschichte interessant sein – auch wenn sie nicht gleich gut ausgeht.
https://schnell-durchblicken.de/anders-tivag-es-geht-nichts-ueber-einen-guten-tipp
Hajo Frerich, „Speed-Dating mit Gedichten“
Oder wie man die Abneigung, die manche Schüler gegenüber Gedichten haben, vielleicht bekämpfen könnte.
https://schnell-durchblicken.de/hajo-frerich-speed-dating-mit-gedichten
Karen Duve, „Es gibt keine niedlichen Jungs“
Kurze Episode aus dem Leben von zwei 14-jährigen Freundinnen, von denen die eine sich schon für Jungen interessiert, während die andere ihr Glück noch ganz im Umgang mit Pferden sucht.
https://schnell-durchblicken.de/karen-duve-es-gibt-keine-niedlichen-jungs
Lars Krüsand, „Eine leider noch nicht wahre Geschichte“
In der Geschichte geht es um zwei Schülerinnen, die auf sehr originelle Art und Weise der Aufgabe nachkommen, sich im neuen Kurs und dem Deutschlehrer vorzustellen.
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Thore Maatmann, „Man muss sich auch mal Luft machen!“
Es geht um Probleme, die jemand mit seinem Chef hat und über die er dann auch offen auf einer privaten Party spricht – nur um dann festzustellen, dass es sich bei seinem Zuhörer um den neuen Assistenten seines Chefs handelt.
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Vorurteile und Wahrnehmung
Oliver Tape, „Schönheit ist nichts als …“
In der Geschichte wird gezeigt, dass Schönheit tatsächlich etwas mit einer Behinderung gemeinsam hat: Es besteht immer die Gefahr, dass die anderen einen nicht einfach als Menschen wahrnehmen, sondern immer das Besondere sehen. Bei einer Behinderung ist es im besten Fall Anteilnahme bzw. Hilfe. Bei Schönheit kann es sein, dass man nur noch angestarrt wird und nie weiß, ob die Zuneigung der eigenen Persönlichkeit oder dem Aussehen gilt. Natürlich ist eine Behinderung eine viel größere Einschränkung und Belastung – aber es geht in der Geschichte nur um einen überraschenden Vergleich, der Mut machen kann.
https://textaussage.de/oliver-tape-schoenheit-ist-nichts-als-2
Alice Föhr, „Das Monster mit den Stilettos“
Kurzgeschichte einer Schülerin aus Taiwan, 2017. Zunächst wird tüchtig auf eine Schülerin geschimpft, die scheinbar ganz oben steht. Dann wird gezeigt, dass die Realität ganz anders aussieht – und dann kommt der Hammer, nämlich die nüchterne Feststellung, dass die Ich-Erzählerin selbst diese Schülerin ist. Eine erstaunlich raffinierte Konstruktion mit schönem Diskussionspotenzial, die Mut macht, sich auch den eigenen Frust mal von der Seele zu schreiben – und das auch noch in einem kleinen Kunstwerk.
https://textaussage.de/alice-foehr-das-monster-mit-den-stilettos
Jana Machmal, „Schwarz auf Weiß“
Von der schwierigen Balance zwischen berechtigten und übertriebenen Vorurteilen und vom Glück, ein bisschen Wahrheit zwischen ihnen zu finden. Wir zeigen, wie eine junge Frau in einem Bewerbungsgespräch angenehm überrascht wird. Außerdem machen wir deutlich, wie man sich durch geschicktes Markieren einen optimalen Überblick über den Text der Kurzgeschichte verschaffen kann.
Federica de Cesco, „Spaghetti für zwei“
Es geht um einen Jungen, dessen Vorurteile auf besondere Art und Weise erst sichtbar gemacht werden und sich anschließend auflösen.
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Anderssein im Alltag
Lars Krüsand, „Der Außenseiter“
Die Erkenntnis, dass Außenseiter überaus nette und wertvolle Menschen sein können.
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Björn Lankert, „Der Streber“
In der Kurzgeschichte geht es um Vorurteile gegenüber Menschen, die einfach gerne Leistung erbringen und dann feststellen müssen, dass sie auch negativen Gefühlen, ja sogar einem üblen „Streich“ begegnen. In diesem Fall löst sich das Problem durch den guten Einfall eines Vaters sowie einen erfolgreichen Rat einer Mutter auf.
https://textaussage.de/bjoern-lankert-der-streber-oder-manchmal-lernt-man-nur-unter-schmerzen
Josef Reding, „Ein kleiner bebrillter Ömmes“
Eine etwas altertümlich anmutende Geschichte, in der ein Junge sehr unter seiner Brille leidet, was sich noch verstärkt, als er von einem Milchmann mit Pferdewagen mitgenommen und dann als „kleiner bebrillter Ömmes“ bezeichnet wird. Nicht mehr altertümlich, sondern auch heute noch hilfreich ist dann zu sehen, wie sich die Ängste des Jungen kurz darauf auflösen. Der Milchmann reagiert nämlich auf einen kritischen Hinweis viel positiver, als er gedacht hat. Die Geschichte ist fast schon parabelartig geeignet, um nach heutigen Situationen zu fragen, die dazu passen.
Manuel Schormack, „Die gläserne Decke“
In dieser Kurzgeschichte geht es um den Widerspruch zwischen den Aufrufen an alle und jeden, sich doch auch künstlerisch zu betätigen, und der Realität. Diese ist immer auch gefährdet durch eine negative Abgrenzung nach unten, die Nachwuchskünstlern mit Arroganz oder auch Misstrauen begegnet.
https://textaussage.de/manuel-schormack-decke
Marlene Röder, „Chuck Norris und seine Freunde“
In der Kurzgeschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, was ein Rollstuhlfahrer denkt, fühlt und erlebt, während er sich für eine nicht ungefährliche Mutprobe von einem Freund auf eine Halfpipe hochtragen lässt. Deutlich wird, wie wichtig es ihm ist, nicht mehr nur das freundlich behandelte, aber eben auch möglicherweise nur bemitleidete Maskottchen der Gruppe zu sein. Ben möchte für voll genommen werden und ist bereit, dafür viel zu riskieren. Besonders interessant ist das scheinbar offene Ende, denn es wird nicht erzählt, wie die Geschichte ausgeht.
https://schnell-durchblicken.de/chuck-norris-freunde
Bob Blume, „Die Lektion“ (2012)
- Bob Blume, „Die Lektion“ (2012)
https://bobblume.de/2012/07/01/die-lektion/
Mobbing-Erfahrung im Sportverein, geschildert aus der Perspektive des Betroffenen – Ausgrenzung durch Spitznamen, Ignorieren, körperliche Gewalt beim Zeltlager. Nah an der Erfahrungswelt von Jugendlichen, gut geeignet als Gesprächsanlass über Gruppendynamik und Zugehörigkeit.
Mut, Zivilcourage und Gruppendynamik
Erich Junge, „Der Sieger“
Die Kurzgeschichte ist vor allem interessant im Hinblick auf Gruppendynamik und die Frage von Gewalt, Angst und Widerstand. Es geht um einen Schüler, der vor allem mit seiner Kraft und Härte in der Gruppe dominiert. Die Kurzgeschichte setzt ein mit einer unerwarteten Niederlage im sportlichen Fünfkampf. Danach kommt es zum Showdown zwischen dem ressentimentgeladenen Nicht-Sieger Dannwitz und dem eher intellektuellen und seine Kräfte klug einsetzenden wirklichen Sieger Bert. Während die anderen Mitglieder der Gruppe sich normal verhalten, also versuchen, dem Konflikt aus dem Weg zu gehen, will sich Bert dem stellen. Weil er dabei ankündigt, sich nicht wehren zu wollen, ist Dannwitz zunächst irritiert, dann bricht all seine Stärke zusammen und er verlässt weinend den Platz. Interessant ist die Interpretation dieser Reaktion durch einen Schülervater, der das eher als eine Form des Imponieren-Wollens ansieht. Darüber lässt sich sehr gut diskutieren.
Die Geschichte ist im Internet auf einem Landesserver abrufbar: https://www.bildung-lsa.de/pool/zentrale_leistungserhebung/realschulabschluss/Dt_rsa_2006.pdf
Inhaltsangabe und Anmerkungen zu den Möglichkeiten der Nutzung im Unterricht: https://textaussage.de/erich-junge-der-sieger
Lars Krüsand, „Der Held“
In dieser Geschichte geht es um einen Helden, der überhaupt keiner ist, sondern eher durch Zufall in die Rolle hineingerutscht ist. Er hat dann auch einige Probleme damit und kommt auch schwer wieder aus der Nummer heraus. Am Ende gelingt es ihm zwar, aber auf eine Weise, die viele Fragen und Diskussionen auslösen dürfte.
https://textaussage.de/klassenarbeit-kurzgeschichte-lars-kruesand-der-held
Vergleiche dazu auch die Kurzgeschichte „Der Sieger“ von Erich Junge (siehe oben).
Lars Krüsand, „Untergrundarbeit“
Oder: Wie man sich in einem Konflikt mit einem etwas übereifrigen, ansonsten aber ziemlich verständnisvollen Lehrer möglichst geschickt und effektvoll präsentiert.
https://schnell-durchblicken.de/lars-kruesand-untergrundarbeit
Oliver Schöffler, „Bernd“
Gezeigt wird, wie ein Junge, der sich an einem Samstag nur kurz von seinem Leben im Heim erholen möchte, plötzlich zum Helden wird und sogar einem Menschen das Leben rettet.
https://textaussage.de/anmerkungen-zur-kurzgeschichte-bernd-von-oliver-schoeffler
William M. Harg, „Der Retter“
Das hier ist eine Geschichte für alle, die eine besondere Beziehung zu einem Tier haben. Hier ist sie sogar lebensrettend.
https://schnell-durchblicken.de/william-m-harg-der-retter
Ernest Hemingway, „Drei Schüsse“
Um eine andere Art von Erziehung – nämlich die Hilfe bei der Bewältigung von Angst – geht es in dieser Geschichte.
https://textaussage.de/hemingway-drei-schuesse
Hajo Frerichs, „Zu schnell – zu langsam“ – Das Ende eines Gaffer-Tages
Diese Kurzgeschichte behandelt in äußerst knapper Weise das Problem der Gaffer auf Autobahnen, die zum Beispiel Rettungsgassen missbrauchen und damit im Extremfall sogar eine Rettung verhindern. Die Geschichte lässt sich sehr gut mit Ilse Aichingers „Fenster-Theater“ vergleichen.
https://textaussage.de/hajo-frerichs-zu-schnell-zu-langsam-das-ende-eines-gaffer-tages
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